Die Privatisierung der Straßen

Nun ist ja in Rödermark wieder die Sache mit der grundhaften Erneuerung der Straßen im Gespräch. Die Pflege und regelmäßige Reparatur der Straßen ist jahrelang vernachlässigt worden, soweit sogar, dass 38 Straßen bald gar nicht mehr benutzbar sind. Meine Vermutung ist ja, dass die aktuelle grün-geistige Stadtspitze die Stadt (das Kaff trifft es besser) lieber in eine Vorzeige-Stadt im Sinne der Agenda 21 umbauen wollen. Zuviele Poltiker und Leute in der Stadtverwaltung sind der Ansicht, dass die Klimakatastrophe unabwendbar ist und daher sehen sie sich in der heiligen Pflicht, alles dafür zu tun, dass die Menschen Rödermarks die Klimakatastrophe überstehen. Und wer braucht schon funktionierende Straßen, wenn alle vom Auto auf die Räder sollen und in den ÖPNV? Also, jetzt abgesehen von den Radfährern und dem ÖPNV.

Naja, jedenfalls sehe ich in den kaputten Straßen und dem Unvermögen der Stadt keine Schulden zu machen, keine Rettungsschirme zu brauchen und kein Förderprogramm nach dem anderen in Anspruch zu nehmen, einerseits den totalen Glauben an die grüne Ideologie, andererseits den lebendig gewordenen Beweis, dass ein Staat oder halt eben eine Stadtverwaltung nicht richtig wirtschaften kann. Sie gehen an den Bedürfnissen der Gesamtbevölkerung vorbei, sie dienen lediglich ihrer eigenen Klientel, während der Rest dafür bezahlen darf. (Das ist dann übrigens u. A. Diskriminierung. Aber darum geht es hier nicht.)

Hier geht es darum, dass die Qualität des Services der Stadtverwaltung ungenügend ist. Ein normales, d. h. privatwirtschaftliches Unternehmen wäre längst in den Konkurs gegangen. Da ist dann auch der Anreiz Gewinne einzufahren (oder auf unpopulär: Profite zu machen), um Schulden abzuzahlen und das Produkt zu verbessern, um einiges größer. Man stelle sich mal vor, wie die Straßen Rödermarks aussehen würden, wenn sie von einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen mit Profitinteressen gebaut und gepflegt würden. Ja, genau. Ein himmelweiter Unterschied.

Rödermarks Stadtverwaltung könnte sich vom Beispiel Estlands inspirieren lassen:

Vom ersten Tag an verpflichtete sich die neue Regierung zu marktorientierten Reformen, die die Grundlage für einen erfolgreichen Übergang vom Sozialismus zum Kapitalismus legten. Auf der politischen Agenda standen die Währungsreform, die Schaffung einer Freihandelszone, ein ausgeglichener Haushalt, die Privatisierung staatseigener Unternehmen und die Einführung einer pauschalen Einkommensteuer.

Wie Estland zu einem der reichsten Länder Osteuropas wurde (Website des Mises Institut Deutschland)

 

Grüne und AfD sind eins – vereint im selben System

the-puppet-on-the-right-shares-my-beliefs-the-puppet-on-the-left-is-more-to-my-liking-hey-theres-quote-1Bill Hicks bezieht sich eigentlich auf das amerikanische Zwei-Parteien-System, aber auch bei uns werden Parteien in die Kategorien Links und Rechts eingordnet. Aber wer ist der Puppet Master, wer hält beide Puppen zusammen hoch und suggeriert Unterschiedlichkeit? Nein, es ist keine Person, kein versteckter Diktator und es sind auch keine Geheimgesellschaften, die hinter dem Vorhang stehen und die große Schau gestalten. Nein. Es ist das politische System. Vordergründig zeigen alle Parteien Unterschiede, hinter der Bühne aber gehen sie alle die gleichen Wege.

Es beginnt mit dringlichen, ungelösten, verdrängten Problemen, mit Ungleichgewichten, die im Establishment ihren Ursprung haben. Die Grünen z. B. sind einstmals in genau der selben Lage gewesen wie heute die AfD. Eine Partei, die vom Establishment gehasst wurde, die aber auf Probleme hingewiesen hat, deren Lösung von einer wachsenden Zahl an Menschen für sehr dringlich gehalten worden ist. Und heute wirft das grüne Establishment der AfD Populismus vor, also genau das, was man den Grünen damals vorgeworfen hat.

Da sich die AfD auf dem für alle Parteien in Deutschland üblichen Weg befindet,

  • sie greift dringliche Themen auf
  • sie erhält wachsenden Zuspruch
  • sie baut ihren Einfluß aus, indem sie publizistich immer und immer wieder an den selben Nerv greift
  • sie kassiert Spenden ein
  • sie baut eine Stiftung auf, um mehr Geld zu kassieren

ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die AfD genauso zum Establishment geworden sein wird, wie andere Parteien vor ihr.

Die anderen Parteien vor der AfD nutzen eindeutig ihre Macht aus, um mächtig abzukassieren.

Nobler Anfang, verabscheuungswürdiges Ende.

Wenn ich mich also 2018 vornehmlich über grüne Politik und grüne Ideologie ausspreche, dann werde ich mich 2028 vermutlich vornehmlich über blaue Politik und blaue Ideologie aufregen und was AfD-Politiker so alles für einen unlogischen, realitätsfernen, selbstdienenden Stuß von sich geben.

So gesehen, ist es wahrlich egal, welche Puppe man wählt, am Ende werden sie alle vom selben System gehalten.

Schlußfolgerung? Ganz klar: raus aus diesem unethischen System. Was neues ausprobieren. Es braucht die Politik nicht, um Probleme zu lösen. Die Politik ist das Problem. Deshalb würde ich gerne mal eine Freie Privatstadt ausprobieren. Ein anderes Mal mehr über dieses Thema.

 

Bild: picturequotes.com

 

 

 

Frauen gegen Feminismus (und gender pay gap-Lügen)

Auch in Deutschland wird ein Feminismus stärker, der Frauen und Männern schadet. Feminismus sollte die Frau stärken und zwar so, dass auch der Mann was davon hat. Man muß sich aber nur mal den Schwachsinn anschauen, den sich selbst hassende und selbst-herabsetzende Männer in TV-Sendungen wie „Salon Square“ auf arte vor herablassenden Frauen äußern, um zu erkennen, dass es beiden Geschlechtern schadet, wenn nach dem Mund einer die Realität ganz weit sich hinter sich lassenden Ideologie geschwätzt wird.

Da ist es eine Erfrischung, einer Frau wie Daisy Cousens zuzuhören. Daisy Cousens hält einen Vortrag, und sie wirkt wie eine starke, unabhängige, geschäftstüchtige, gleichzeitig schön weibliche und freundliche Frau. Eine Frau, die ein Mann gerne heiratet. Eine Frau, die nichts von Quoten hält, und intellektuell in der Lage ist, den gender pay gap differenzierter zu betrachten als die berüchtigten 21%, auf die vor allem Politiker und die politische Werbung den pay gap reduzieren.

Apropos gender pay gap und equal pay day. Dies hier ist ja der Blog „Ein Rödermark-Kommentar“ und da scheinen Informationen über eine australische Journalistin und der Bezug auf einen Vortrag von ihr zum Feminismus (How I Made Feminist Australia Hate Me! Daisy Cousens LibertyFest 2017) nicht so ganz reinzupassen. Doch!

Für die Stadt Rödermark arbeiten drei Frauenbeauftragte und null Männerbeauftragte. Dieses Jahr am 19. März am equal pay day haben die Frauenbeauftragten und der Männerbeauftragte eine Fahne auf dem Rathausplatz gehisst, die offizielle Begründung auf der Website der Stadt:

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine der ältesten frauenpolitischen Forderungen, die nach wie vor nicht eingelöst ist. Der Equal Pay Day will einen Anstoß geben, die konkreten Ursachen für Entgeltunterschiede an der Wurzel anzugehen und Impulsgeber für eine nachhaltige Veränderung der Lohn- und Gehaltslandschaft sein.

Nachhaltig scheint an politischen Forderungen immer nur zu sein, dass überhaupt keine Argumente geliefert werden, es wird nur gefordert. Wird denn aber auch was geleistet, was der Leistung von Männern gleichkommt? (Ich meine jetzt nicht solche Leistungen wie die von Frau Dr. Katharina Barley, die gleich beim Amtseintritt dumme Sprüche gegen Männer gemacht hat und obendrein noch eine leichte politische Krise ausgelöst hat. Und ich meine auch nicht solche Leistungen wie die von Frau von der Leyen, die die Bundeswehr herabwirtschaftet; vermutlich ist es ihr wichtiger, dass die weiblichen Soldaten auf dem Schlachtfeld stillen können oder sowas, anstatt eine wehrfähige Bundeswehr zu haben.) Was ist mit der Zeit, die Frauen für die Aufzucht von Kindern verbringen, während die Männer weiterhin arbeiten gehen?

Auf ScienceFiles findet man dazu folgende kurze Zusammenfassung der gender pay gap-Situation (Es GIBT KEINEN Frauen diskriminierenden GENDER PAY GAP (Post wider die Dummheit)):

Wenn man den jeweiligen Bruttostundenlohn von Frauen und Männern addiert und einen Durchschnitt bildet, dann ist der Bruttostundenlohn von Männern um rund 21% höher als der von Frauen.

Wenn man nun diesen Unterschied zwischen beider durchschnittlichem Bruttostundenlohn zu erklären versucht, durch Variablen wie: Arbeitszeit, geleistete Überstunden, Berufserfahrung, Zeit mit dem selben Unternehmen, Branchenzugehörigkeit, Produktivität der ausgeführten Arbeit, formale Ausbildung, Nachfrage nach der Tätigkeit, dann lässt sich der Unterschied zwischen dem Bruttostundenlohn von Männern und Frauen damit (fast) vollständig erklären.

Heutzutage wird ja gerne behauptet, dass Geschlecht nur konstruiert ist, was aber nichts daran geändert hat, dass Frauen schwanger werden und dann mit ihren Kindern beschäftigt sind. Es soll sogar Frauen geben, die lieber all ihre Zeit mit ihren Kindern zuhause verbringen, als einer Erwerbstätigkeit, gar einer Karriere nachzugehen. Und genau an all diesen Stellen kommt dann auch wieder Daisy Cousens in’s Spiel. Sie ist eine beruflich erfolgreiche Frau, die auf dem Boden der Realität geblieben ist. Ich finde, gerade unser sozialistisches Deutschland braucht mehr solcher Frauen wie Frau Cousens, die sich in der Öffentlichkeit gegen den um sich greifenden feministischen und genderistischen Schwachsinn aussprechen. Wenn ich wüßte, welche deutschen oder sogar Rödermärker Frauen Argumente wie Frau Cousens in öffentlichen auf Videos festgehaltenen Vorträgen äußern oder Artikel schreiben, dann würde ich zu den Vorträgen/Artikeln dieser Frauen verlinken, einfach wegen der eventuellen Sprachbarriere. Weiß ja nicht, wer hier alles Englisch versteht und wer nicht. Ich weiß nur, der Vortrag von Frau Cousens ist sehenswert.

Übrigens: starke, intelligente, emotional ausgeglichene Frauen sind nicht unbedingt für Frauenquoten und equal pay, weil deren Charakter, deren Werte, ihre Ambitionen, ihre Ausbildung, ihre eigenen Leistungen gut genug sind, dass sie beruflichen Erfolg haben und selbst dafür sorgen können, dass sie mit der Zeit mehr Geld bekommen – und sie spielen nicht ständig die Opferkarte aus, um daraus einen Vorteil rauszuschlagen.

Biker für Deutschland

Heute sind die „Biker für Deutschland“ durch Berlin gefahren und haben für mehr Sicherheit in Deutschland und für eine bessere Grenzkontrolle demonstriert. „Wir müssen wissen, wer hier reinkommt“ sagt z. B. Michael Kuhr. Und David Berger schreibt, dass niemand von der Antifa gesichtet worden ist.

Also ganz anders als beim Frauenmarsch … wo Kinder und Frauen weitgehend schutzlos und am Ende auch von der Polizei indirekt an der Ausübung ihres Demonstrationsrechts gehindert wurden und die Linken mit Gewalt gegen die Demonstrantinnen vorgingen. David Berger

Gegenüber Frauen und Kindern sind die Vermummten der Antifa stark. Und wenn 60 von ihnen einen Polizisten und seine Familie terrorisieren. Aber gegen tausende Biker trauen die sich nicht.

Mich würde interessieren, ob auch Biker aus Rödermark und Umgebung nach Berlin zur Demo gefahren sind. Hier in der Gegend sind die Probleme mit kriminellen Migranten noch geringfügig, wie es scheint, anders als in Berlin und anderen deutschen Städten und Gegenden. Mir scheint, dass migrationsbezogene Probleme im Kreis Offenbach eher in den Schulen zugenommen haben, weniger auf der Straße. Aber wer weiß, ein gewisses Unsicherheitsgefühl hat auch hier zugenommen. Von lokalen No-Go-Areas habe ich noch nichts gehört. Von Antifa-Einsätzen hier in der Gegend habe ich auch nichts gehört, nur das mit dem Wort „ANTIFA“ besprühte Schild beim Rathaus gesehen. Ein besprühtes Schild mag nichts heißen. Dennoch sollten wir vorsichtig sein und den Anfängen wehren. Hier geht es um Frieden und (Rede-)Freiheit, die geschützt werden müssen.

In zwei Wochen soll der nächste Frauenmarsch in Berlin stattfinden. Es ist vorgeschlagen worden, dass die „Biker für Deutschland“ zum Schutz der Frauen mit dabei sein sollen. Auch dort geht es um Frieden und (Rede-)Freiheit.

Unser Rodau-Markt (Unser?)

In der Offenbach-Post steht ein interessanter Artikel über die Eröffnung des Rodau-Marktes.

Schöne Sache. Ich freue mich darüber, dass die Händler und Anbieter von Essen und Trinken Umsatz gemacht haben und dass die Besucher eine gute Zeit gehabt haben. Ich sage ja immer, wer will, der soll. Und warum auch nicht. Solange ich nicht hinmuß, weil unsere Oberen meinen ein Wochenmarkt sei das Nonplusultra und die Einkaufsmöglichkeiten, die ich bevorzuge systematisch mit Hilfe von Staatsgeld verdrängt. Klingt ziemlich egostisch von mir, nicht wahr? Sicherlich bin ich nicht der einzige Bürger (oder Einwohner) in Rödermark, den „Unser“ Rodau-Markt genauso kalt lässt wie der seit Jahren etablierte Wochenmarkt auf dem Marktplatz. Zum von Herrn Rotter geforderten Wir-Gefühl weiter unten wan.

Bürgermeister Kern wertete den Wochenmarkt außerdem als integralen Bestandteil des Stadtumbau-Projektes Ober-Roden, das vom Land gefördert wird.

Da frage ich mich, ob dieser Wochenmarkt ohne die begehrten Staatsflocken überhaupt zustandegekommen wäre. Ehrlich. Alle sind so begeistert, vor allem die Politiker, sie sind berauscht vom ersten Erfolg, nur, kann sich der Markt auch ohne Subventionen halten? Und ist das nicht eigentlich ziemlich unfair gegenüber den Wettbewerbern, die keine Subventionen bekommen, nur weil sie nicht in die Präferenzen der Stadtoberen passen? Nicht das ich überhaupt was von Subventionen halte, schließlich häufen Politiker wie Herr Kern und Herr Rotter massig Schulden an, die ein Wochenmarkt auch nicht schultern kann.

Um so wichtiger sei, dass die Rödermärker „Unseren Rodau-Markt“ mit dem nötigen Wir-Gefühl annehmen und dort einkaufen.

Wirklich bemerkenswert, wie Herr Rotter der FDP in der Sache Edeka-Markt Populismus vorwirft, was wohl darauf abzielt, dass die FDP in einer Sache tätig ist, die Rödermärker Bürgern (und Einwohnern?) wichtig ist. Das heißt, die FDP hat ihre Rolle in einer Demokratie, also der Volksherrschaft, wahrgenommen. Herr Rotter dagegen scheint zu wissen, was das Volk gut finden sollte, und gut ist, dass alle auf „Unserem“ Rodau-Markt einkaufen gehen. Bei so jemandem schwant mir Böses. Ein Wir-Gefühl entsteht nicht, nur weil irgendwer Wert auf Gemeinschaft legt und darüber aufdringlich und gekünstelt wird. Naja, die „Nachhaltigkeits-Politiker“ sind halt so. Die haben bereits die Antworten zu den Fragen und wissen eh besser was richtig ist, auch wenn die Fakten in eine andere Richtung weisen. Gut, vielleicht schwant es mir nur, ungerechtfertigterweise.

[…] für Kern ein nachahmenswertes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements.

Am Ende des Tages sind auch die „bürgerschaftlich Engagierten“ Weinhändler lediglich Verkäufer eines Produktes von dem sie überzeugt sind, in der Hoffnung Käufer zu finden. Nur, und auch das wieder typisch für unsere Nachhaltigkeits-Freunde, sind diese Händler besser als andere Händler, z. B. als die vermaledeiten Discounter, die von auswärts kommen, in Käffer mit teilweise erhaltenenen Dorfstrukturen und dazugehöriger Mentalität wie Rödermark eindringen und die alte Dorfstruktur zersetzt. Böse, böse. Z. B. für die alteingesessenen Rödermärker H4-Empfänger, viele Rentner und auch die Flüchtlinge, die sich Markteinkäufe und Weine von Winzern aus Rheinhessen gar nicht erst leisten können. Jedenfalls verwundert es nicht, dass Herr Kern gerne die Uhren zurückdrehen möchte und Rödermark um viele Jahrzehnte zurückentwickeln will, zumindest wenn es um die Einkaufsmöglichkeiten und die Freizeit geht.

Wasser predigen – Wein trinken

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(Gesehen in einem Artikel auf des Webauftrittes des EIKE)

Das Bild erinnert mich ein wenig an die Politik in Rödermark (PiR). Abgesehen davon, dass die grün-schwarze Spitze eindeutig die große Politik von UNO und EU spiegelt, sogar im Umgang mit Kritikern und Andersdenkenden die gleichen Töne und Nicht-Argumente wie Populismus, Profitgier und implizierte Bürger-/Menschenunfreundlichkeit anschlägt, zeigt sich auch das Symptom „Wasser predigen – Wein trinken“. Alle sollen auf die Räder, alle sollen nachhaltig leben, bevorzugt lokal einkaufen, reparieren und tauschen. Ich vermute, wenn es ginge, würden unsere grün-schwarzen Politiker auch fordern, nur noch lokal zu produzieren, bzw. anzubauen. Sie selbst jedoch, diejenigen die hier mittlerweile in die Kindergärten gehen, um Nachhaltigkeit zu predigen, sie selbst fahren Auto, fahren weite Strecken in die Urlaube, fliegen zu Konferenzen weit weg in’s Ausland, kaufen teure Kleidung, benutzen Plastik, nutzen Internet, Smartphones und Online-Bestellservices.

(Übrigens hörte ich vor Jahren mal, dass es tatsächlich sparsamer ist, wenn sich die Leute ihre Bestellungen per Lieferservice bringen lassen, weil dann nämlich nicht alle mit ihren Autos in die Läden und Kaufhäuser fahren, um sich eine Ware zu kaufen, sondern einige wenige Autos zig Waren transportieren. Wer weiß, ob dieser Umstand nicht dazu führt, das mehr gekaugt wird. Ich müßte mal diesem Thema nachgehen.)

Irgendwie unehrlich. (Getoppt wird das noch von Leuten wie Eric Schneiderman, Al Gore, David Suzuki und anderen, die mit dem „Klimawandel“ viel Geld verdienen.) Schlimm finde ich auch, dass diese Leute der festen Überzeugung sind, dass es keine Alternative mehr gibt, als den westlichen Lebensstil nach und nach runterzufahren. Ich fürchte, dass unter unseren Politikern und Stadtverwaltern auch welche dabei sind, die kein großen Problem damit hätten, wenn „Nachhaltigkeit“ im großen Stile gewaltsam durchgedrückt würde. Noch versuchen sie es mit Kampagnen wie dem Stadtradeln und Glücksrädern. Der nächste Schritt, die Früherziehung bei den Vorschulkindern („Nachhaltigkeits-Füchse“), ist gerade abgeschlossen. Die Nachhaltigkeits-Erwachsenenerziehung wird in Rödermark sicherlich angestrebt werden. Dabei stehen die Fakten bezüglich des Klimawandels doch gar nicht so fest, wie uns ständig, Tag und Nacht, rund um die Uhr, weisgemacht werden soll. Webauftritte wie die von EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie, Die Kalte Sonne, CFACT, Watts Up With That?, wobleibtdieglobaleerwaermung, The Global Warming Policy Foundation (GWPF) und viele andere zeigen genau auf, was falsch ist an der Wissenschaft und an der Politik des Klimawandels. Davon wollen aber auch unsere Politiker und Stadtverwalter nichts hören und sehen. Die Politik der Agenda-21-Globalisten: im Kleinen wie im Großen.

Die Antifa in Rödermark?

Steht man auf dem Rathausplatz und schaut vom „Knochen“ aus in Richtung Jägerhaus Ecke Dieburger Straße, dann sieht man die Rückseite eines Straßenschildes auf das „ANTIFA“ gesprüht worden ist. Ist die Antifa tatsächlich Rödermark unterwegs? Bis jetzt habe ich nie etwas von Antifa-Aktivitäten in Rödermark gehört. Wer hat das Schild besprüht? Wird ja wohl niemand einfach mal so aus Spaß getan haben. Würde mich mal interessieren, wer dahinter steckt.

 

Kommentar zu Andrea Schülners Kommentar im Heimatblatt zur Schließung der Postfiliale in Urberach

Im Heimatblatt Nr. 17 / 2018 (26. 04. 2018)  ist ein Artikel abgedruckt worden, in dem Frau Schülner von der Partei AL/Die Grünen bezüglich der Schließung der Postfiliale in Urberach zu Wort kommt.

 

Hier mein Kommentar dazu, den ich gerne als Leserbrief in der darauf folgenden Ausgabe des Heimatblattes gesehen hätte, aber nicht veröffentlicht worden ist:

Frau Schülner hat offensichtlich keine Ahnung, warum die Post ihre Filiale schließen will, sonst würde sie nicht das übliche Motiv der Profitgier rausfeuern. Als wenn es in der Geschäftswelt keine anderen Gründe gibt. Als wenn das sich verändernde Konsumentenverhalten keine Wirkung zeigt. Aber vielleicht interessiert sie die wahren Gründe nicht, weil es ihr wichtiger ist, wütende Empörung darzustellen; anstatt eine Lösung zu finden, schmeißt sie mit Worthülsen um sich; lieber wirft sie der Post indirekt Bürgerunfreundlichkeit vor. Aber immerhin macht die Post Gewinne. Im Gegensatz zur Stadt Rödermark kann die Post ihre Schulden zurückzahlen, braucht keinen Rettungsschirm und auch keine Fördergelder. Anscheinend sieht Frau Schülner und vermutlich auch die anderen Mitglieder der AL/Die Grünen das Anhäufen von Schulden und eine wirtschaftliche Schwäche, die die Schulden niemals alleine bewältigen wird als bürgerfreundlich an.