Kommentar zu Andrea Schülners Kommentar im Heimatblatt zur Schließung der Postfiliale in Urberach

Im Heimatblatt Nr. 17 / 2018 (26. 04. 2018)  ist ein Artikel abgedruckt worden, in dem Frau Schülner von der Partei AL/Die Grünen bezüglich der Schließung der Postfiliale in Urberach zu Wort kommt.

 

Hier mein Kommentar dazu, den ich gerne als Leserbrief in der darauf folgenden Ausgabe des Heimatblattes gesehen hätte, aber nicht veröffentlicht worden ist:

Frau Schülner hat offensichtlich keine Ahnung, warum die Post ihre Filiale schließen will, sonst würde sie nicht das übliche Motiv der Profitgier rausfeuern. Als wenn es in der Geschäftswelt keine anderen Gründe gibt. Als wenn das sich verändernde Konsumentenverhalten keine Wirkung zeigt. Aber vielleicht interessiert sie die wahren Gründe nicht, weil es ihr wichtiger ist, wütende Empörung darzustellen; anstatt eine Lösung zu finden, schmeißt sie mit Worthülsen um sich; lieber wirft sie der Post indirekt Bürgerunfreundlichkeit vor. Aber immerhin macht die Post Gewinne. Im Gegensatz zur Stadt Rödermark kann die Post ihre Schulden zurückzahlen, braucht keinen Rettungsschirm und auch keine Fördergelder. Anscheinend sieht Frau Schülner und vermutlich auch die anderen Mitglieder der AL/Die Grünen das Anhäufen von Schulden und eine wirtschaftliche Schwäche, die die Schulden niemals alleine bewältigen wird als bürgerfreundlich an.