Wasser predigen – Wein trinken

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(Gesehen in einem Artikel auf des Webauftrittes des EIKE)

Das Bild erinnert mich ein wenig an die Politik in Rödermark (PiR). Abgesehen davon, dass die grün-schwarze Spitze eindeutig die große Politik von UNO und EU spiegelt, sogar im Umgang mit Kritikern und Andersdenkenden die gleichen Töne und Nicht-Argumente wie Populismus, Profitgier und implizierte Bürger-/Menschenunfreundlichkeit anschlägt, zeigt sich auch das Symptom „Wasser predigen – Wein trinken“. Alle sollen auf die Räder, alle sollen nachhaltig leben, bevorzugt lokal einkaufen, reparieren und tauschen. Ich vermute, wenn es ginge, würden unsere grün-schwarzen Politiker auch fordern, nur noch lokal zu produzieren, bzw. anzubauen. Sie selbst jedoch, diejenigen die hier mittlerweile in die Kindergärten gehen, um Nachhaltigkeit zu predigen, sie selbst fahren Auto, fahren weite Strecken in die Urlaube, fliegen zu Konferenzen weit weg in’s Ausland, kaufen teure Kleidung, benutzen Plastik, nutzen Internet, Smartphones und Online-Bestellservices.

(Übrigens hörte ich vor Jahren mal, dass es tatsächlich sparsamer ist, wenn sich die Leute ihre Bestellungen per Lieferservice bringen lassen, weil dann nämlich nicht alle mit ihren Autos in die Läden und Kaufhäuser fahren, um sich eine Ware zu kaufen, sondern einige wenige Autos zig Waren transportieren. Wer weiß, ob dieser Umstand nicht dazu führt, das mehr gekaugt wird. Ich müßte mal diesem Thema nachgehen.)

Irgendwie unehrlich. (Getoppt wird das noch von Leuten wie Eric Schneiderman, Al Gore, David Suzuki und anderen, die mit dem „Klimawandel“ viel Geld verdienen.) Schlimm finde ich auch, dass diese Leute der festen Überzeugung sind, dass es keine Alternative mehr gibt, als den westlichen Lebensstil nach und nach runterzufahren. Ich fürchte, dass unter unseren Politikern und Stadtverwaltern auch welche dabei sind, die kein großen Problem damit hätten, wenn „Nachhaltigkeit“ im großen Stile gewaltsam durchgedrückt würde. Noch versuchen sie es mit Kampagnen wie dem Stadtradeln und Glücksrädern. Der nächste Schritt, die Früherziehung bei den Vorschulkindern („Nachhaltigkeits-Füchse“), ist gerade abgeschlossen. Die Nachhaltigkeits-Erwachsenenerziehung wird in Rödermark sicherlich angestrebt werden. Dabei stehen die Fakten bezüglich des Klimawandels doch gar nicht so fest, wie uns ständig, Tag und Nacht, rund um die Uhr, weisgemacht werden soll. Webauftritte wie die von EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie, Die Kalte Sonne, CFACT, Watts Up With That?, wobleibtdieglobaleerwaermung, The Global Warming Policy Foundation (GWPF) und viele andere zeigen genau auf, was falsch ist an der Wissenschaft und an der Politik des Klimawandels. Davon wollen aber auch unsere Politiker und Stadtverwalter nichts hören und sehen. Die Politik der Agenda-21-Globalisten: im Kleinen wie im Großen.