„Whoever is not a feminist is a sexist“

Mich erinnert der ekelhafte Sexismus der Feministinnen, die wie mir scheint mit Suzanna Danuta Walters Hasspredigt und ihren die Männer als gesamte Gruppe erniedrigenden Bemerkungen und Forderungen einen neuen Höhepunkt erreicht hat, an einen Artikel, den ich letztes Jahr Anfang September schon einmal auf meinem alten Blog, den ich damals angefangen und nach ein paar Monaten wieder eingestampft habe, veröffentlichte:

„Every woman, every man, everyone should be a feminist. Because whoever is not a feminist is a sexist.“

sagt Wonder Woman-Darstellerin Gal Gadot in einem Interview mit dem Rolling Stone. Okay, klingt irgendwie sehr vereinfachend. Als müßte man mit allem einverstanden sein, was von Frauen-Seite als Realität ausgesprochen und gefordert wird. Als müßte man gleicher Meinung sein. Leider vertieft Gal Gadot den Grundgedanken ihres eigenen Ausspruches nicht, das macht es schwieriger auf ihn einzugehen, denn es kann ja auch sein, dass ihre Einstellung im Endeffekt doch nicht so einseitig ist, wie es zunächst klingt.

Mir scheint, dass es in der Dynamik zwischen Männern und Frauen sowieso nie ganz rund zugehen wird. Man versteht sich halt nur bedingt. Aber wie dem auch sei, ich würde eine Aussage à la „Sie sind entweder ein Maskulinist oder Sie sind ein Sexist“ auch als einseitig ansehen. Wie soll denn da eine Debatte, ein schlichter Austausch von Mann zu Frau zu Mann entstehen können, wenn man sich mit selbst der allerkleinsten Kritik der Gefahr aussetzt, als Sexist abgestempelt zu werden und in’s gesellschaftliche Aus gestoßen wird? Miteinander reden, zuhören, nicht für Andersartigkeit verurteilen, Konsequenzen ziehen – so stelle ich mir einen gelungenen, (und nicht nur) auf Gender-Zugehörigkeiten bezogenen Austausch vor; eine Kommunikation zwischen Erwachsenen.

So stelle ich mir die Kommunikation, ihre Prämisse nicht vor (auch wenn sie verführerisch, sehr verführerisch daherkommt):

„Maskulinismus ist das Eintreten für die Rechte und Bedürfnisse von Männern[1][2][3] mit einer Ideologie naturbedingter männlicher Überlegenheit oder des Androzentrismus, welche sich in Männerbünden und antifeministischen Bewegungen artikuliert.[4] Eine Kernthese des Maskulinismus lautet, dass Männer von Müttern und Frauen unterdrückt werden und sich auf ihre Männlichkeit zurückbesinnen sollten.[5][6]

[Quelle]

Die Definition von Maskulinismus klingt doch arg verdächtig nach dem Gegenteil von Feminismus, zumindest ihrer extremeren Ausrichtungen. Beide Richtungen halten ihre eigene Richtung für die bessere, eine Gesellschaft unter ihrer Herrschaft für die erstrebenswerte.

Wie wäre es dagegen mal mit einer neuen, eigentlich alten Variante, in der sich die Geschlechter nicht als Gegenteile ansehen, als unüberwindbare Differenz, gar als Feinde, sondern als Menschen, die ja auch viele Gemeinsamkeiten haben und die mit ihren Gemeinsamkeiten, ihren Unterschieden, ihren gemeinsamen und unterschiedlichen Stärken einen ungemein postiven, d.h. lebenswerten Alltag leben können. Ich weiß, ist nicht unbedingt einfach, ist manchmal ein innerer Kampf, der täglich gekämpft werden muß, der dann allerdings sehr belohnend ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.