„Why can’t we hate men?” (Weil’s bescheuert ist.)

Heute beim Hadmut Danisch „Eine Hasspredigt“ gelesen, in der er auf einen Artikel der Washington Post verlinkt, in dem eine sogenannte Soziologieprofessorin namens Suzanna Danuta Walters weiblichen Hass auf heutige Männer rechtfertigt, weil (ihrer Meinung nach) alle Männer der Vergangenheit Frauen unrecht getan haben. Eine sehr differenzierte Sichtweise. Erinnert mich an die Professorinnen und Professoren, die während ihres Vortrags von Studenten gefilmt worden sind. Die Videos davon sind dann auf der Facebook-Seite Film Your Marxist Professors (Highlights mit englischem Kommentar hier) hochgeladen worden. Was die „Professoren“ da so sagen, hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun, dafür viel mit Propaganda.

Im gewöhnlichen Sprachgebrauch auf der Straße würde man das Wort „Arschlöcher“ hören können. Zum Glück tendenziell eher weniger auf Rödermarks Straßen, weil in dem Kaff hier keine sozialwissenschaftliche Uni steht, die Feministinnen, bzw. die Hass-Feministinnen, sich hier kaum äußern, und selbst die Stadt Rödermark erst seit 2017 am equal pay day auf dem Rathausplatz eine Fahne hisst. Wenn wir Glück haben, besser: das Glück in die eigenen Hände nehmen, dann wird sich der Hassfeminismus nicht allzusehr in Rödermark einschleichen, dann werden sicherlich auch weniger Männer sich einen Islam herbeiwünschen, der die Frauen von ihrem hohem Ross herunterholt.

Das wäre dann natürlich auch wieder so eine Kollektiv-Maßnahme, und ich für meinen Teil möchte freie, selbstständige, bzw. selbstentscheidende, gebildete, auch arbeitende und ihre Meinung sagende Frauen in meiner Nähe haben; ich möchte nur nicht, von den Frauen arrogant behandelt werden, erst recht nicht gehasst und unterdrückt. Ich empfinde es zwar teilweise als Zumutung mit zu vielen Frauen und mit Frauen in Führungspositionen arbeiten zu müssen, wenn diese Frauen dann auch noch ihren Feminismus raushängen lassen, und ich arbeite lieber mit Männern und habe lieber männliche Chefs, aber ich muß hier doch unterscheiden zwischen einigermaßen intakten Dynamiken zwischen den beiden ihren Anlagen nach unterschiedlichen Geschlechtern, die unterschiedlich kommunizieren und unterschiedliche Bedürfnisse im Umgang haben und zwischen defekten Beziehungen unter den Geschlechtern, die sich im Versuch sich gegenseitig schlecht zu machen und runterzuputzen in Wut, Depression, Selbstmord, Rache enden können.

Ist vielleicht auch ein wenig vereinfacht, aber das ist mein grundsätzliche Einstellung in der Sache. Es ist besser sich um Harmonie und Frieden zwischen den Individuen zu bemühen, als sie alle in einen Sack zu stecken und draufzuhauen; oder alle in eine Burka zu stecken und draufzuhauen.

Manchmal erscheint mir der männerhassende Feminismus, der Frauen als den ultimativ guten Menschen im Gegensatz zu den ultimativ schlechten Männern darstellt, als ein Extrem, dessen gegenteiliges Extrem im Frauenbild so mancher Männer in islamischen Ländern zu finden ist. Ich halte beide Extreme für falsch.