Mannheims Elektrobusse floppen – hier kann Rödermark was lernen

So, also, in Mannheim haben sie drei Jahre lang zwei Elektrobusse auf einer Linie getestet und die Zufriedenheit mit den Ergebnissen ist gering genug, dass sie nun den Praxistest wieder einstellen. Das EIKE (Europäisches Institut für Klima & Energie) hat einen Artikel zu dem Thema veröffentlicht. Helmut Kuntz weist in der Einleitung darauf hin, dass sich in der Praxis zeigt, was bereits aufgrund von Erkenntnissen der Elektrotechnik und Elektrochemie (auch von Autoren des EIKE) prognostiziert worden ist.

Natürlich sind auch diese Praxistests mit Steuergeldern subventioniert worden. Sonst hätte wohl kaum jemand in der Praxis ausgiebig getestet, was in der Theorie schon nicht funktioniert. „Es wird nicht funktionieren.“ – „Gut, dann machen wir es.“

Was bedeutet das für Rödermark? Dass man an den Erfahrungen und Fehlern der Anderen lernen kann und es gleich sein lässt, noch weiteres Geld in eine Elektro-Infrastruktur zu stecken, vor allem, wenn es sich dabei um etwas Unpraktisches wie öffentliche E-Zapfsäulen handelt. Ganz egal, ob die im Halbschatten hinter der Kulturhalle stehen oder auf der weiten, überschaubareren Fläche des Festplatzes in Urberach.

Und es bedeutet, dass ein weiteres Betätigungsfeld des Klimamanagements wegfällt. Hier kann man Stunden einsparen, d. h. Geld, dass Rödermark sowieso nicht hat, denn die Stadt ist zutiefst verschuldet.