Bürgermeister für den Frieden, lasst uns mal rüber nach Schweden schauen.

Heute in den RM-News vom Flaggentag der „Bürgermeister für den Frieden“ erfahren.

Am 8. Juli jedes Jahres setzen bundesweit Bürgermeister und Bürgermeisterinnen vor ihren Rathäusern ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. [von der Website der Stadt]

Und jetzt ärgere ich mich. Ein Bürgermeister der seit Jahren Schulden macht, der die Kommune unter den Rettungsschirm bringen mußte, der bei der Hessenkasse mitmachen muß, der Steuern erhöhen muß, der das Kassieren von Fördergeldern als Erfolg feiert, und sich dann auch noch selbst feiert. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Politiker in ihrer eigenen Welt leben, in der sie nur das sehen, was sie sehen wollen, heißt: die Realität ausblenden. Flaggen für den Frieden hissen. Als Appell an die Staaten ihre Atomwaffen abzuschaffen. Man sollte einmal pro Woche Flaggen hissen als Appell an den Bürgermeister besser mit dem Geld der Anderen umzugehen.

Wo wir gerade beim Frieden sind: ich habe heute eine Videopräsentation von Stefan Molyneux über die aktuellen Verhältnisse in Schweden mit besonderem Fokus auf die politisch forcierte Massenmigration angeschaut. Auffällig ist, wie sehr die von ihm genannten Probleme und deren von offizieller schwedischer Seite vorgeschlagenen Lösungen mit denen in allen europäischen Ländern, den USA, Kanada ähnlich sind.

Kurz gefasst: Probleme werden entweder verheimlicht und verharmlost, oder es werden Lösungen angeboten, die nicht anders als wahnsinnig bezeichnet werden können. Und natürlich sind auch die Schweden dabei, abweichende Fakten und Meinungen als Hate Speech zu diffamieren oder als Fake News abzutun. Wenn also die Kriminalitätsrate hochschnellt und immer mehr Frauen vergewaltigt werden, nachweislich von jungen Männern aus der dritten Welt, dann ist das halt so, da kann man nichts machen. Wenn sich No-Go-Gebiete herausbilden, in denen sich weder Feuerwehr, Rettungshelfer, noch Polizei aufhalten können, sich Scharia-Recht und eine eigene – exklusive – islamische Kultur aufbaut, dann ist das Kulturbereicherung und alle anderen haben gefälligst Rücksicht zu nehmen, wegen der Vielfalt. Und wenn ein guter, vorbildlicher Bürger einen anderen Bürger als jemanden, der Hass-Sprache verwendet, bei den Behörden odere bei Facebook denunziert, dann ist er ein Held.

Die Ähnlichkeiten sind noch nicht erschöpft: dort wie hier denkt man, dass Sozialarbeit und Schulung aus den bereits erwachsenen Menschen komplett fremder Kulturen gute Staatsbürger macht, die an weibliche Superiorität und Gender-Konstruktion und die alternativlose Notwendigkeit von nachhaltigen Klimaschutzmaßnahmen glauben, und die ihre Kinder bereits mit drei Jahren in staatliche Obhut geben, damit sie dort zu geschlechtslosen Weltbürgern mit einer Vielzahl an Einbildungen und Störungen erzogen werden können.

Die postmoderne Gesellschaft scheint wirklich alles dafür zu tun, dass der europäische und der amerikanische Westen zerstört werden. Zerstörung der Zivilisation, der traditionellen Familie, der Wissenschaft, der Technologie, des materiellen Reichtums und des Friedens, der sich im Westen wie nirgendwo sonst auf der Welt entwickeln konnte. Besonders Frauen sind nirgendwo so frei wie im Westen. Scheint aber niemanden zu interessieren, außer wenn es um den angeblichen gender pay gap geht, der ja logischerweise Ausdruck der Unterdrückung der Frau von den weißen Patriarchen ist. Immerhin zwingen unsere keine Genitalverstümmelung im Namen Gottes auf. Und in Kleiderfragen sind westliche Frauen auch ziemlich frei, lediglich moderat sollte Kleidung sein.

Jedenfalls, da unser lieber Bürgermeister (aber auch andere Politiker aus anderen Parteien) all diesen Entwicklungen* das Wort reden (oder dazu schweigen) und mitmachen, halte ich eine Aktion wie das Flaggenhissen für den Frieden für mehr als lächerlich.

 

*Agenda 21/2030 wie sie überall auf der Welt implementiert wird. Es heißt, dass uns die Amerikaner in allem 10 Jahre voraus sind. Mag sein. Jedenfalls sind die Kritiker der Agenda 21/2030 usw. uns um Jahre voraus, wenn es um Agenda-21-Aufklärung geht.