Bürgermeister für den Frieden, die 2te

Abgesehen von meiner Kritik am Flaggenhissen für den Frieden, bin ich sehr für Frieden. Nur im Frieden kann Zivilisation entstehen. Nur in einer Zivilisation kann Wissen aufgebaut werden, kann materieller Reichtum entstehen, der das Leben der Menschen lebenswert macht. Frieden und ein gutes Leben sind kausal miteinander verbunden. Und auch ein effektiver Umweltschutz ist mit materiellem Reichtum kausal verbunden. Wer in Armut lebt, wer tagtäglich um sein Leben fürchten muß, weil Essen und Trinken nicht ausreicht, weil es keine zuverlässigen Energie-Quellen gibt, den interessiert der Umweltschutz wenig. In manchen armen Ländern verbrennen die Menschen ihren Müll, um zu heizen. Schlecht für die Umwelt, schlecht für die Gesundheit der Menschen. Wir, die wir in der ersten Welt leben können uns hohe Umweltschutzstandards leisten. Jetzt kommt allerdings die Energiewende ins Spiel, der Umstieg auf sogenannte erneuerbare Energien, die so unzuverlässig sind, dass wir Gefahr laufen von einem Land der ersten Welt zu einem der zweiten oder dritten zu werden. Energieblackouts durch Erneuerbare werden ein Problem werden.

Von den unzuverlässigen Elektrobussen in Mannheim hatte ich schon gebloggt. Einen längeren Artikel über Energiearmut, die durch die Energiewende und den Klimaschutz (haben wir nicht in Rödermark auch ein Klimamanagement, dass sich mit Eifer für den Umstieg aufs Fahrrad und die sharing economy starkt macht?) verursacht wird und mittels Umverteilung (EEG) die Armen ärmer macht, will ich verlinken. Zwei Sätze will ich zitieren:

Energiearmut ist zunehmend auch in Deutschland ein Problem.

Während der Winterperiode, in der die PVA generell wenig Strom produzieren, und zugleich windarmen Perioden steuert Deutschland immer mehr auf einen großflächigen Blackout zu.

Das heißt, solange unsere Regierung ihre Nachhaltigkeits-Politik weiter fortsetzt.

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Was sagt denn eigentlich unser lokales Klimaschutzmanagement zu Energiearmut und Blackouts? Vermutlich nichts. Die Erde vor einer erfundenen und wissenschaftlich nicht haltbaren Gefahr zu schützen, an der Großen Transformation mitzuarbeiten ist schließlich wichtiger als den Menschen, die jetzt leben und leiden zu helfen. Und deswegen brauchen wir ja auch keine (asphaltierten) Straßen mehr. Ist die Welt erst einmal tüchtig dekarbonisiert, dann sind wir wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich gleichauf mit den armen Ländern in Afrika. Eine frohe Botschaft, eine freudvolle Verheißung …  für alle Bekloppten.