Fahrlässige Achterbahnfahrer — un•ver•äusserbar (unveraeusserbar.wordpress.com)

Ha! Endlich mal jemand, der Bill Hicks Gedanken kritisiert (und auf intelligente Weise), anstatt die Person lobzupreisen. Ich habe Bill Hicks auch schon ein paar Mal in diesem Blog erwähnt, ich finde, dass er mit vielem, was er sagt, recht hat. Bill Hicks fand übrigens, dass er mit allem, was er sagt, recht hat. Mag sein, dass das Teil seiner Bühnenschau gewesen ist, aber ich denke eher, dass er wirklich geglaubt hat, schlauer zu sein als alle anderen. Er hat ja auch gerne die Einwürfe anderer Leute, mit einer Stimme vorgetragen, die diese anderen Leuten als Idioten darstellt. Das entspricht nicht gerade meiner Vorstellung von jemandem, der sich selbst als erleuchtet angesehen hat. Und das Drogen wie LSD einen wirklich über die Realität hinaussehen lassen, um profunde Erkenntnise über das Weltganze erhalten zu können, das wage ich zu bezweifeln. Wie dem auch sei, Bill Hicks ist trotz alledem in meinem Buch ein großer Standup-Komiker, den man nur schwer einordnen kann und mit einem interessanten intellektuellen Erbe, an das kein Komiker in Deutschland auch nur entfernt herankommt. Und jetzt weiter mit der Kritik an Hicks It’s Just a Ride von un•ver•äusserbar:

Bill Hicks, der legendäre und viel zu jung verstorbene amerikanische Standup-Comedian pflegte das Leben mit einer Achterbahnfahrt gleichzusetzen. Man steigt ein und lässt sich von den langwierigen Anstiegen, plötzlichen Fällen, betäubenden Kurven, Schrauben und Loopings, der lauten Musik und den schillernden Lichtern in den Bann ziehen. Die meisten investieren so viel in das Erlebnis dieser […]

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