„Alles fließt“? – Nein, Herr Kern blockiert, wo es ihm passt

Das ist das Jahresmotto, das Bürgermeister Kern für 2018 ausgegeben hat. Er hat auch schonmal einen Vortrag mit dem Titel „Alles fließt“ gehalten. Und jetzt lese ich beim Danisch folgendes, was mich sofort an „Alles fließt“ und Kerns Einstellung gegenüber der Ansiedlung eines Edeka in Ober-Roden erinnert hat:

Ständige Sprachveränderung, ständige Bedeutungswechsel, ständig neue Sprachvorschriften sind die Masche. Und nichts darf bleiben wie es ist. Man beschreibt sich als „progressiv”, in Wirklichkeit steckt dahinter die Ideologie, dass alles Beständige, Konservative „Rechtsradikalismus” erschafft und wir deshalb in einem ständigen Fluss, ständiger Bewegung und Veränderung gehalten werden müssten, damit es keine Gewissheit, keine Stabilität, keinen Orientierungspunkt geben könne.

Und jetzt beschwert sich die Barley darüber, dass sich die Sprache verändert.

Mal abgesehen davon, dass die „Alles fließt“-Rede von Herr Kern auch nur Geschwätz ist und sich als Weisheit ausgibt, die in Wahrheit Narrheit ist (so ähnlich hat es der Hesse im „Siddhartha“ gesagt), ist auch er der mystischen Allverbundenheit nur solange verbunden, wie es seinen eigenen Interessen, bzw. denen seiner Partei, genehm ist. Anstatt den Edeka nach Rödermark fließen zu lassen, hat er sofort blockiert, zumindest in der Öffentlichkeit und Herr Diekmann gab die intellektuelle Glanzleistung zum Besten die Blockade mit „ein Supermarkt ist vor allem Platzverschwendung“ zu begründen.

In Rödermark fließt ja in Sachen Wirtschaftsleben wenig, dafür macht die Stadt gerne viele Schulden und bewirbt sich gerne für Fördermittel für selbstdarstellerischen Unsinn wie Europa-ohne-Grenzen-Friedensfeste. Und von Progressivität, Moderne und so kann ich auch wenig feststellen, außer natürlich, dass ein Frauenbüro existiert und der ganze Flaggenkrams wegen gender pay gap und Bürgermeister für den Frieden. Der übliche marxistische Mist der Vereinten Nationen. Ansonsten hängt dieses kleine kommunistische Kaff insgesamt hinterher.

Kann nicht mal endlich diese ökonomisch dummen Rödermärker aus ihren Ämtern abfließen lassen? Und mit ihnen die Agenda 21/2030? Und das Ruder an geschäftstüchtige Unternehmer übergeben, die diesen Ort nicht nur infrastrukturell auf Vordermann bringen, sondern Chancen und Wohlstand hineinfließen lassen? Der Wohlstand muß ja – genauso wie Europa – nicht unbedingt grenzenlos sein, er würde aber mehr Frieden bringen als ein Bürgermeister der eine Flagge hisst (irgendwie niedlich – für ein kleines Kind) und Feste auf anderer Leute kosten feiern will.