AfD am End auch nur eine Systempartei?

Auszug aus einem Kommentar zum Artikel „Feste in Rödermark planen und ausführen geht rasend schnell. Wie sieht es mit Freizeitplätzen für Jugendliche aus?“ (ganz unten).

Hintergrund des Artikels ist der Fakt, dass Bürgermeister Kern in seinem Abschiedsjahr zwei große Feste (eines in Ober-Roden, eines in Urberach) mit dem Motto „Grenzenloses Europa“ feiern will. Eindeutige Kostenhöhe für die Feste scheint noch nicht öffentlich bekannt zu sein. Bis jetzt sind 150.000 Euro genannt. Sicher ist, dass die Stadt (wie so oft) Fördergelder beantragt hat. Also, Schulden machen wie bisher, Steuergelder umverteilen und obendrein ohne Rücksicht auf die Einhaltung wichtigerer, dringlich zu erledigender Pflichten. Und ohne Rücksicht auf Ankündigungen, wie die vor 11 Jahren, dass ein Platz am Ortsausgang Ober-Roden Richtung Eppertshausen (Gelände Spalttablette) für die Freizeitnutzung für Jugendliche gestaltet werden soll. Ist nie was draus geworden, außer ein paar Bänken, einem Tisch und einem Müllkorb. (Bürgermeister Kern ist halt Politik, die auf eine Zukunft gerichtet ist, die von allen Klima-Alarmisten bis jetzt immer falsch vorhergesagt worden ist, wichtiger als eine Politik, die sich auf die jetzigen Probleme und Umstände richtet.)

Ein Kommentator, der sich „Nachwuchs“ nennt, hat in dem Zusammenhang die Hoffnung genannt, dass sich einer von der AfD als Bürgermeister bewirbt. Nun steht die AfD in einem Teil der öffentlichen Meinung als Nazi-Partei da. Aber meine Frage lautet, ob die AfD im Endeffekt, nach Abzug aller abweichenden Punkte in Ideologie und Parteiprogramm, wirklich so anders als die Grünen, die SPD, die CDU, die FDP usw. ist, ob die grundlegende Meinung, dass der Staat und nur der Staat alle Probleme lösen kann, nicht eigentlich eine geteilte Meinung aller Parteien ist. Wieso also sollte ein Bürgermeister, der der AfD angehört plötzlich mehr Interesse an den Angelegenheiten der Menschen haben, als ein grüner Bürgermeister, der in seiner Ideologie maßlos verstrickt ist? Daher die Frage:

Ob mit einer AfD dann auch die kollektive Schuldenwirtschaft und Finanzpolitik per Zentralbank abgeschafft würden, wage ich mal so zu bezweifeln. Und was ist auf lange Sicht besser? Ein globaler Sozialismus mit einer Regierung und einem grenzenlosen Superstaat – oder ein Sozialismus mit abgegrenzten Nationalstaaten und einer Regierung pro Nation? Vielleicht lautet die Antwort dass auf lange Sicht beide Konstruktionen für den größten Teil der Bevölkerung schlecht sind.

Sollte man mal darüber nachdenken.

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