Frauen eine besondere Bereicherung in der Arbeitswelt?

In der Zusammenfassung zu einem ökonomischen Buch habe ich gelesen, dass Frauen einen einzigartigen Beitrag in der Arbeitswelt leisten, soll heißen, dass Frauen eine Eigenschaft in die Arbeitswelt mitbringen, die die Arbeitswelt bereichert und die nur die Frauen haben. Was für eine Eigenschaft das sein soll stand nicht in der Zusammenfassung.

Nach jahrelanger Erfahrung mit Frauen in unterschiedlichen Branchen kann ich nur sagen, dass ich nicht sehe, was diese Eigenschaft sein soll. Die Dynamik zwischen Männern und Frauen ist allerorten die gleiche, da ist kein Unterschied zwischen dem Privaten und der Arbeit zu erkennen. Wieviel Zeit alleine schon drauf geht, weil da ständig geschwätzt werden muß. Oder wenn die Männer noch zusätzlich zu ihrer eigenen Arbeit, einen Teil der Arbeit von Frauen mitmachen sollen/müssen, weil die besagten Frauen körperlich zu schwach sind, oder sich zu schade sind, oder weil sie es so gewohnt sind und es für Kultur halten, dass der Mann die körperlilch schwere Arbeit übernimmt. Von Bereicherung ist da nicht viel zu sehen. Man könnte all die Frauen in allen Positionen mit Männern tauschen und die Arbeit würde im Endeffekt besser, angenehmer und leichter werden. Ein gender-pay-gap scheint mir voll und ganz gerechtfertigt zu sein.

Feminismus und Genderismus müssen endlich gestoppt werden, und das Selbstverständnis der heutigen Frau wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden.

2 Kommentare zu „Frauen eine besondere Bereicherung in der Arbeitswelt?

  1. Auf Reddit habe ich gerade zu diesem Thema einen interessanten Kommentar gelesen. Link: https://www.reddit.com/r/edefreiheit/comments/9rkr7r/verhaltens%C3%B6konom_frauen_kooperieren_bei_sympathie/e8hved7/

    Der Autor zitiert einige Studien wie folgt:

    „We study the effect of likability on female and male team behavior in a lab experiment. Extending a two-player public goods game and a minimum effort game by an additional pre-play stage that informs team members about their mutual likability we find that female teams lower their contribution to the public good in case of low likability, while male teams achieve high levels of cooperation irrespective of the level of mutual likability. In mixed sex teams, both females’ and males’ contributions depend on mutual likability. Similar results are found in the minimum effort game. Our results offer a new perspective on gender differences in labor market outcomes: mutual dislikability impedes team behavior, except in all-male teams.“

    http://www.cesifo-group.de/ifoHome/publications/docbase/DocBase_Content/WP/WP-CESifo_Working_Papers/wp-cesifo-2017/wp-cesifo-2017-06/12012017006523

    „Here we show that the sublingual administration of a single dose of testosterone in women causes a substantial increase in fair bargaining behaviour, thereby reducing bargaining conflicts and increasing the efficiency of social interactions. However, subjects who believed that they received testosterone—regardless of whether they actually received it or not—behaved much more unfairly than those who believed that they were treated with placebo. Thus, the folk hypothesis seems to generate a strong negative association between subjects’ beliefs and the fairness of their offers, even though** testosterone administration actually causes a substantial increase in the frequency of fair bargaining offers in our experiment.**“

    https://www.psychologie.uni-freiburg.de/abteilungen/psychobio/team/publikationen/Nature-Testosterone%20and%20social%20behavior10.pdf

    „The nature of ancestral human social structure and the circumstances in which men or women tend to be more cooperative are subjects of intense debate. The male warrior hypothesis proposes that success in intergroup contests has been vital in human evolution and that men therefore must engage in maximally effective intragroup cooperation [ 1–3 ]. Post-conflict affiliation between opponents is further proposed to facilitate future cooperation [ 4 ], which has been demonstrated in non-human primates [ 5 ] and humans [ 6 ]. The sex that invests more in post-conflict affiliation, therefore, should cooperate more. Supportive evidence comes from chimpanzees, a close genetic relative to humans that also engages in male intergroup aggression [ 7 ]. Here we apply this principle to humans by testing the hypothesis that among members of a large community, following a conflict, males are predisposed to be more ready than females to repair their relationship via friendly contact. We took high-level sports matches as a proxy for intragroup conflict, because they occur within a large organization and constitute semi-naturalistic, standardized, aggressive, and intense confrontations. Duration or frequency of peaceful physical contacts served as the measure of post-conflict affiliation because they are strongly associated with pro-social intentions [ 8, 9 ]. Across tennis, table tennis, badminton, and boxing, with participants from 44 countries, duration of post-conflict affiliation was longer for males than females. Our results indicate that unrelated human males are more predisposed than females to invest in a behavior, post-conflict affiliation, that is expected to facilitate future intragroup cooperation.“

    http://www.cell.com/current-biology/pdf/S0960-9822(16)30663-7.pdf

    Die zweite Studie ist der Hammer. Wenn man den Frauen Testosteron gibt, aber sie nicht wissen, was sie bekommen haben, dann werden sie kooperativer. Wenn man es ihnen sagt, dann werden sie ziemlich unfair, sogar dann, wenn sie in Wahrheit gar kein Testosteron bekommen haben.

    Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Gehirnwäsche. Testosteron / Männlichkeit ist böse und führt zu Ellbogen-Mentalität! Dabei ist das Gegenteil der Fall.

    Auch die erste Studie finde ich faszinierend: Männer können sich beruflich vertragen, auch bei gegenseitiger Antipathie. Bei Frauen nimmt die Kooperation hingegen ab.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, sehr interessante Studien! Ist echt so, zwischen Männern und Frauen wird’s irgendwie schnell persönlich, zwischen Männern und Männern gibt’s zwar auch Stress, aber man rauft sich besser zusammen. Wenn ich mir überlege, wie oft ich gegenüber meinen weiblichen Kollegen betont höflich und nicht-aggressiv bin nur damit die nicht voll emotional und sauer werden. Und das so ziemlich jede Begegnung mit Frau erotische Untertöne hat, und das vermutlich mehr Ehen kaputt gehen, weil sich die Ehepartner seltener sehen und sich in einen Kollegen verlieben, finde ich einen der besten Gründe gegen diese neue mit Frauen überschwemmte Arbeitswelt.
      Das mit dem Testosteron finde ich auch eine hammermäßige Einsicht. Vielleicht haben Frauen eine natürliche Abscheu gegen männliche Frauen, ungefähr so wie Männer weibliche Männer eher ablehnen?

      Liken

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