Islam und Recht des Gastlandes

Der Islam schreibt vor, dass sich Muslime an das Recht des Gastlandes zu halten haben, in dem sie sich befinden? Sind „Muslime, dort wo sie seien, dem Land und den Menschen gegenüber loyal und gesetzestreu“ wie Imam Chaudhry Afaq Ahmad behauptet? Wenn dem so ist, dann möchte ich dennoch ein paar Fragen stellen:

  1. Wie können sich dann muslimisch dominierte No-Go-Zonen, in denen Scharia-Recht, bzw. muslimischen Sitten gelten, inmitten einer Stadt in einem Gastland bilden?
  2. Wie kann ein deutsches Gericht erlauben, bzw. nicht verbieten, dass Jacken mit der Aufschrift „Scharia Police“ getragen werden dürfen?
  3. Gibt es Versuche von muslimischer (oder auch nicht-muslimischer) Seite aus, geltendes Recht im Gastland so zu verändern, dass es mit Scharia-Recht, bzw. muslimischen Sitten konform geht?
  4. Wenn der Islam so friedfertig ist, wie von Imam Chaudhry Afaq Ahmad behauptet, wie kommt es dann, dass so viele Menschen weltweit ein komplett anderes Bild von eben diesem Islam bekommen haben? Sind diese Menschen heutzutage und auch schon in früheren Zeiten etwa alle einfach nur verblendete Hasser, Rassisten, Extremisten und Fremdenfeinde gewesen, die alle die Friedfertigkeit, Toleranz und Diversität des Islam nicht verstehen konnten?

Es gibt sicherlich noch einige weitere Fragen, und ich möchte, dass diese Fragen ehrlich und detailiert beantwortet werden. Aus Zeitgründen werde ich es in diesem Artikel bei den Fragen belassen. Kann ja auch jeder für sich selbst recherchieren und Antworten suchen.

 

 

Ein Kommentar zu „Islam und Recht des Gastlandes

  1. Wegen meiner Diskussionen mit der Ahmadiyya Gemeinde vermute ich, dass ihre Antwort ungefähr so ausfällt:
    – Die Probleme, die mit dem Islam assoziiert werden, haben in Wahrheit gar nichts mit dem wahren Islam zu tun, sondern mit einem falsch verstandenen Islam. Der Islam ist in Wahrheit XYZ (XYZ = setze beliebige noble Dinge ein, wie friedliebend, tolerant, für die Rechte von Frauen, …).
    – Die Muslime werden oft benachteiligt/diskriminiert/nicht akzeptiert.
    – Die Medien berichten unfair über die Muslime (das ähnelt tatsächlich oft sehr der Argumentation seitens AfD/Populisten). Einzelfälle werden herausgepickt und es wird ewig darauf herumgeritten.
    – Die meisten Opfer von islamistischem Terrorismus sind nicht Europäer oder Christen, sondern die Muslime selbst.
    – Die Ahmadiyya Gemeinde wird selbst von anderen Moslems verfolgt, z.B. in Pakistan, wo diese Bewegung ihren Ursprung hat. (Deshalb konnten ja so viele Ahmadis hier per Asyl einwandern.)

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