Tipp: Die Strompaten helfen

Bei diesem Abendessen kamen wir auf die Idee helfen zu wollen. Die Frage die sich uns stellte ist das berühmte Wie gewesen. Die Politik würden wir nicht ändern können, der neue Koalitionsvertrag beweist es. Helfen als Bürgeraufgabe, wir kamen auf die Idee einen Verein zu gründen der es sich zur Aufgabe macht Menschen zu helfen die keine Hilfe vom Amt beantragen möchten, aber dennoch Unterstützung benötigen. Unterstützung für einen neuen Kühlschrank, weil der alte Kühlschrank zuviel Strom verbraucht. Es ist einfach zu helfen, wenn sich viele helfende Hände zusammentun.


Wir haben, nun ein Jahr später, die Idee umgesetzt und uns entschlossen, mit den Strompaten Deutschland einen Verein zu gründen der genau dies tut. Wir möchten als Verein Mitglieder gewinnen die sich bereiterklären unser Ziel Menschen die Unterstützung benötigen, bei der Beschaffung neuer elektrischer Geräte, bei der Begleichung der Stromrechnung oder einfach nur beim Wechsel des Stromanbieters zu unterstützen.


Wir suchen Organistionen, Firmen und Menschen die mit einer Spende die Strompaten unterstützen und so dafür sorgen, dass Strom kein Luxus wird. Es darf nämlich nicht sein, dass in einem Land wie Deutschland Strom zu einem Luxusgut wird.

Link zu den Strompaten

„Gib freiwillig, sonst wird dir genommen werden“

Ein Satz, der mir vorhin in den Sinn gekommen ist. Er kann als existentieller Grund für den Sozialstaat herhalten. Eines der Argumente, der die Einrichtung und Unterhaltung eines Sozialstaates rechtfertigt, ist dass die Menschen nicht freiwillig anderen helfen, von ihrer Habe nichts abgeben und – besonders mit Blick auf die Unternehmer – gierig sind. Und da mag durchaus was dran sein. Man muß sich nur mal durch die Lektüre jüdischer und christlicher Texte, allen voran die Bibel, verdeutlichen, wie schnell es gehen kann, dass eine Mehrheit der Menschen den Gesetzen Gottes abtrünnig wird, und selbst ohne Not kriminell (in den Augen des Herrn) wird. Es ist hart, wenn ein Mensch in Not einen anderen bedroht, ausraubt und gar ermordet, um überleben zu können. Deshalb kann eine Gemeinschaft auch nur dann überleben, wenn sie sich um alle Menschen kümmert, freiwillig gibt, freiwillig hilft.

Die libertarische Lehre sieht in der zwangsweisen Abgabe von Steuern den Tatbestand des Diebstahls. Erfahrungsgemäß expandieren staatliche Unternehmen, mit der Expansion wächst auch die Höhe der zu entrichtenden Steuern. Abgesehen von der wachsenden Armut und der Masseneinwanderung neuer Sozialfälle, lässt sich in einigen Bereichen des Staates keine Not erkennen, z. B. im Fall der Rundfunksteuer, die weit über das eigentliche Ziel, nämlich die Übermittlung von Informationen aus der politischen Sphäre zwecks der Meinungsbildung der Bürger, hinausgeschossen ist. Und sicherlich nicht Wenige weit über das Nötige hinaus hat finanziell reich werden lassen.

Ein Argument, dass gegen den Libertarismus genannt wird, ist dass der Libertarismus den Egoismus und die Gier, die Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen geradezu beflügeln würde. Und auch da mag was dran sein. Deshalb können libertarische Ideen von den (wirtschaftlichen) Beziehungen der Menschen nur in Verbindung mit den ewigen Gesetzen Gottes funktionieren.

Dann gibt man freiwillig, hilft freiwillig. Und dann kann auch der heillos ineffiziente und würdelose Sozialstaat abgeschafft werden, denn er hat dann keine Basis mehr in der Fürsorge für die Armen, Schwachen, Alten und Abgehängten der Gesellschaft.

Weidel: Stillstand und erstarrte Strukturen aufbrechen (bundestag.de)

Aus Sicht der AfD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Alice Weidel hat ihre Fraktion im Jahr 2018 bewirkt, „dass der Bundestag wieder der Ort ist, an dem über entscheidende Fragen, die Staat und Nation und die Gesellschaft als Ganzes betreffen, offen und kontrovers diskutiert wird“. Die AfD-Fraktion habe damit ihren Anspruch verwirklicht, im Bundestag wieder echte Opposition möglich zu machen, die die Regierung stellt, Fehlentwicklungen anspricht und Fehlentscheidungen nicht durchgehen lässt, aber auch selbst Themen setzt und in die Öffentlichkeit trägt, sagt Weidel im Interview. Auch das kommende Jahr werde für ihre Fraktion „ganz im Zeichen einer engagierten Oppositionspolitik stehen“. Schließlich herrschten „an der Spitze unserer Republik immer noch Stillstand und erstarrte Strukturen, die aufgebrochen werden müssen“, sagt die AfD-Fraktionsvorsitzende.

aus den Aktuellen Themen des Bundestages

Bike-Sharing noch so ein Agenda 21-Projekt, das weltweit am Scheitern ist?

Technocracy News hat am 27.12. einen Artikel von CNN über die Hintergünde der vermutlich bevorstehenden Insolvenz des chinesischen Bike-Sharing-Jungunternehmens Ofo zitiert. Ofo stellt Mieträder zur Verfügung, die per Smartphone überall und jederzeit angemietet werden können. Nach der Nutzung kann das Rad überall stehen gelassen werden, eine fest installierte Station existiert nicht. Das ist genau das Konzept von Byke, die hier in Rödermark mal für ein paar Monate Räder stehen hatten. (Mein Kommentar dazu)

Der Technocracy News-Editor stellte dem Artikel die Bemerkung voran, dass Bike- und Scooter-Sharing-Jungunternehmen weltweit wie die Fliegen fallen, weil die Öffentlichkeit das gesamte Konzept ablehnt. In San Francisco zündeten Bewohner, denen es gereicht hat, Scooter an und warfen diese dann in den Ozean. Das ist Anfang August 2018 gewesen, dieser Teil der Bemerkung wird von der LA Times und von CBS Local bestätigt. Der erste Teil der Bemerkung scheint auch wahr zu sein, allerdings ist noch nicht geklärt, ob es am mangelnden Interesse am Sharing-Economy-Konzept an sich, am Konzept des Bike-Sharing oder vielleicht doch eher am jeweiligen Service-Angebot der einzelnen Unternehmens liegt.

Laut CNN ist das Angebot an Leihrädern in China anfangs explodiert, viele der neuen Unternehmen sind dann im Chaos dieser Explosion wieder von der Bildfläche verschwunden (und haben ganze Berge an beschlagnahmten Fahrrädern hinterlassen). Gut, das klingt eigentlich wie ein ganz normaler Vorgang auf einem Markt, der für alle komplett neu ist, für den noch keinerlei Erfahrung verfügbar ist, und auf dem, der gewinnt, der am schnellsten auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden reagieren kann. In dem Artikel von CNN wird dann ein Analyst zitiert, der meint, dass Kunden mithilfe ihrer App nicht nur Räder, sondern „einen Scooter, ein Rad oder ein Auto“ rufen können.

Also bleibt die Frage offen, ob Bike-Sharing, gar die Sharing-Economy an sich, weltweit auf mehrheitliche Ablehnung stößt, oder ob sich lediglich die Präferenzen der Kunden so schnell ändern, dass der Markt für Bike-, bzw. Fahrzeug-Sharing sich rasend schnell verändert und Unternehmer sehr wachsam sein müssen, um sich sehr schnell anpassen zu können. Ein Vergleich mit Rödermark taugt in dieser Sache wenig, denn erstens hatte Byke keinerlei Konkurrenz aus der eigenen Branche gehabt, und zweitens ist das Interesse an Byke wohl deshalb so gering ausgefallen, weil kaum jemand diesen Service gebraucht hat oder nützlich fand, und Geld dafür bezahlen wollte. Es ist ebenso fraglich, ob Bike-Sharing in Großstädten wirklich so sinnvoll ist, wenn keine Fahrradspuren zur Verfügung stehen. Sinnvoller erscheint es aus Sicht einer Person, die den ÖPNV benutzt, zu sein, so nahe wie möglich an das Ziel heranzufahren und dann zu laufen, privat abgeholt zu werden, ein Taxi zu nehmen oder eben ein Sharing-Angebot wie Uber zu bestellen.

Was mich zur Anfangsfrage zurückführt: Bike-Sharing noch so ein Agenda 21-Projekt, das weltweit am Scheitern ist?

Robert Murphy über die zweifelhafte Klimawandel-Ökonomie (Gespräch mit Jeff Deist)

In dem Gespräch geht es wesentlich um vier Fragestellungen, wobei Jeff Deist den Fokus auf Nr. 3 richtet:

  1. Ist Klimawandel real? Erwärmt sich die Erde wirklich?
  2. Wenn sie sich erwärmt, ist die Erwärmung zumindest teilweise vom Mensch verursacht?
    1. Angenommen das Klima wandelt sich und Menschen sind teilweise verantwortlich dafür, hilft der Wandel den Menschen oder schadet er ihnen?
  3. Wenn Nr. 1 und 2 wahr sind, was muß dann getan werden? Welche Kompromisse sollten wir akzeptieren, um die Gefahr abzuwehren?

Ich will die Hauptargumente kurz zusammenstellen:

Eine Erwärmung hat positive Effekte, z. B. erfrieren weniger Menschen im Winter, in manchen Gegenden wachsen die Ackerpflanzen besser. Seltsamer wird meist sofort geschlossen, dass eine Erwärmung ausschließlich negativ sein muß. Grundsätzlich ist ein Mehr an CO2 besser für Pflanzen. (Und je mehr Pflanzen mehr CO2 in Sauerstoff umwandeln, desto mehr Atemluft steht für Mensch und Tier zu Verfügung.) (im Video bei 1:53 in Verbindung mit Fragestellung 2.1.)

Daten, die während der Obama-Regierung von Wissenschaftlern gewonnen worden sind, und die Daten, die in den Berichten der Vereinigten Nationen genannt werden, unterstützen die Konklusionen nicht und damit auch nicht die reißerischen Schlagzeilen in den Nachrichten. (3:50)

Klima-Leugner ist ein Totschlagargument (4:15)

Unternehmen, die das Klimawandel-Narrativ unterstützen, profitieren davon. Das Gegenteil gilt für Unternehmen, die das Narrativ nicht unterstützen; sie profitieren nicht davon. Z.B. unterstützt Exxon die Kohlenstoffsteuer, weil Exxon mit natürlichen Gasen handelt, und die Kohlenstoffsteuer deren Unternehmensziel hilft. (4.45)

Der (englischsprachige) Blog von Klimatologin Judith Curry wird als Tipp vorgestellt, für Leute, die wissenschaftlichen Lesestoff möchten, der ihnen Informationen gibt, die über die üblichen reißerischen Schlagzeilen und über das Propagandieren von politischen Maßnahmen hinausweisen (6:35)

Über die Dimensionen der Politik und der staatlichen finanziellen Förderung hinaus gibt es auch eine psychologische Seite. Es dauert meist sehr lange, bis Menschen zugeben, dass sie sich geirrt haben (besonders, wenn sehr viel an dem Irrtum hängt). Z. B. die Annahme der Überbevölkerung, die in den 60ern und 70ern von Paul Ehrlich (Population Bomb) vertreten worden ist. Auch ist es schwierig, nachdem man andere Menschen aufgrund ihrer abweichenden Meinung dämonisiert hat, sich aus der Nummer wieder rauszuziehen, also wird bis zum bitteren Ende an der eigenen Position festgehalten. (9:28)

Eine „Kohlenstoffsteuer ist nicht genug“. Bezieht sich auf Forderungen, jeden noch so kleinsten Aspekt des Lebens eines Menschen im Hinblick auf den Verbrauch von CO2 per Gesetz zu steuern. (Artikel von Robert Murphy „Climate Interventionists Won’t Stop With a Carbon Tax“ Den Interventionisten geht es nicht darum, einen Marktfehler zu beheben, sondern den Markt komplett abzuschaffen -> Plan- und Kommandowirtschaft. (11:30)

Vorschläge dieser Art kommen meist aus den reichen, weißen Industrieländern und gehen immer in Richtung der Länder der zweiten und dritten Welt. (14:40) Dabei ist der CO2-Ausstoß in den Erste-Welt-Ländern um einiges höher. Dritte-Welt-Länder sollen gezwungen werden, „Erneuerbare“ zu nutzen, auch wenn diese nicht effizient genug sind. (Vielleicht stammt daher der Hass Schwarzer in Afrika auf weiße Farmer, auch wenn die weißen Farmer vermutlich nichts für die Nachhaltigkeits-Eiferer der Vereinten Nationen können?) (17:20)

Aktivisten, die gegen Konsum auf Kosten künftiger Generationen argumentieren, dann aber auch gegen CO2-freie Nuklearenergie sind, sind Heuchler. Sie sind gegen jede Form günstiger Energie für alle und gegen jedweden Konsum. (Steuerpolitik und Regulierungen sind gegen Konsum gerichtet, was den Effekt hat, dass es sehr schwierig geworden ist, sich aus der Armut herauszuarbeiten. Wie ich schon an anderer Stelle vermutet habe, dürfte hier auch ein Grund für die Massenmigration aus Afrika stammen. ) (18:08)

Die durchschnittliche Person weiß nicht, wie der wahre „Kompromiss“, um den Klimawandel zu bekämpfen, aussehen soll, bzw. die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, hängt stark von der individuellen Lage ab. (Kann man gut daran sehen, dass es Klimamanager gibt, die dann doch lieber das eigene Auto benutzen.) (18:40)

Argument „auch wenn das Klima dann doch nicht in dem Maße gefährdet ist, wir es mit den Gegenmaßnahmen übertrieben haben, dann haben wir aber immerhin eine saubere Umwelt“. Ein wenig ökonomisches Argument, weil es gar nicht erst die eingegangenen Kompromisse und ‚Was-wäre-wenn-Szenarien‘ berücksichtigt, sondern lediglich die bis dahin gepflegte Verfahrensweise rechtfertigen will und fortführen lassen soll. Andererseits werden bis dato in die Köpfe der Leute medial gedrillte Fakten, auf einmal beinahe unmerklich mit neuen Fakten getauscht. Beispiel ist die Anhebung von 2°C auf 3°C. Es folgt eine Verschiebung der UN-offiziellen Ziele, weil deren Forscher bemerken, dass Kosten und Wirkung weit auseinanderliegen, weil deren Modelle fehlerhaft sind. (Interessanterweise wird an den Nachhaltigkeitszielen selbst nichts verändert, sie werden peridiosch bestätigt und in Erinnerung gebracht.) (20:38)

Wie in so vielen politischen Angelegenheiten wird kein klarer Blick auf möglichen Kosten und Nutzen geworfen, sondern nur das Narrativ guter Intentionen erzählt. Was auch immer passiert, ist mit Blick auf das Narrativ beinahe zweitrangig. (Bis jetzt hat Frau Schülner keinerlei Worte darauf verwendet, welche konkrete Politik sie in Rödermark verfolgen will. Sie hat lediglich was vom „guten Weg Rödermarks beherzt fortsetzen“ erzählt. Es ist aber klar, dass sie die Nachhaltigkeitspolitik von Herrn Kern fortführen und beherzt mehr Frauen in (hohe) Positionen im Rathaus bringen will.) Jeff Deist: „Aus libertarischer Sicht, kann man kaum mit einem besseren Modell für eine etatistische Einstellung aufwarten. Es erlaubt, Grenzen zu überschreiten, Leute zu besteuern, Leute zu regulieren. Es erlaubt, auf Großunternehmen zu hauen, Leute für ihre materiellen Bedürfnisse zu „schlagen“, Materialisten zu entmutigen, man kann kaum ein besseres Modell für eine sozialistische Haltung machen.“ (24:45)

Naomi Klein, die Umweltbewegung und der Kampf gegen Klimawandel die besten Mittel, um die Ziele der sozialen Gerechtigkeit zu erreichen. Der New Green Deal von Alexandria Ocasio-Cortez soll Ungleichheit bekämpfen. Es geht im Endefft aber immer nur um totale Kontrolle, Sozialismus, Etatismus. (Vermutlich kein Zufall, dass alle diese Ziele in den diversen Agenden von 21 zu 2030 zu Vision 2050 eingeschrieben sind. Siehe auch die „Happiness Sustainable Development Pyramid„, in der das Hautpziel „Climate Action“ inmitten aller anderen Ziele eingebettet ist, gleichsam wie ihr Mittelpunkt erscheint. Und ein Auge als Symbol zeigt.) Zur Vision 2050 gehört, dass niemandem mehr etwas gehört, noch nicht einmal mehr die eigenen Gedanken, was den Fieberfantasien des Transhumanismus entsprungen ist.) (25:40)

Vermutlich wird etwas wie der Green New Deal als Arbeitsprogramm verkauft, in dem alle möglichen neuen, grünen Jobs und Berufe auf Kosten der Steuerzahler geschaffen werden, um Solar- und Windanlagen zu installieren. Übersehen wird dann die Ineffizienz, das Geld, das von den Steuerzahlern weggenommen wird, Geld, das produktiveren Mitteln der Energieerzeugung entzogen wird. (28:00)

Die gesetzliche Verpflichtung zu E-Fahrzeugen kommt. (28:29)

Die Beweislast sollte bei denen liegen, die die Kompletterneuerung/Dekonstruktion der westlichen industriegesellschaften fordern und fördern. Die Marketingstrategie in Form des Narrativs der Aktivisten in Politik und Medien ist jedenfalls klasse, sie trifft ins Herz, obgleich sie total unwissenschaftlich ist. (30:14)

NATÜRLICH NICHT!

Shlomo@Surensohn stellt die Frage „BRINGT DER AUSBRUCH DES ÄTNA ZU WEIHNACHTEN DIE KLIMAKONSTRUKTIVISTEN ZUR EINSICHT?

Meine Antwort darauf lautet:

Etwas ausführlicher setzt diesmal „Journalistenwatch“ der üblichen Reaktion einiger Journalisten und Politiker, dass der Klimawandel schuld daran ist, dass irgendwo ein Vulkan ausbricht, und dass der industrialisierte Westen schuld am Klimawandel ist, etwas entgegen.

Wie gut, dass Rödermark in dieser Hinsicht auf dem guten Weg ist. Ne, moment, auch in Rödermark bestimmt Klimapolitik ein gutes Stück des örtlichen Geschehens. Und sicherlich werden auch hier diejenigen, die ihr Geld mit dem Kampf gegen den Klimawandel verdienen, keinerlei Einsicht zeigen, sondern unbeirrt weiter daran arbeiten, alles zu versozialisieren und zu vermurksen.

Graffiti in Rödermark, Ober-Roden, Video

Nach Fotos zu Aufklebern mal ein Video zu Graffiti. Die Aufnahmen sind von 2012, das gezeigte Bildmaterial ist meistens nicht mehr zu sehen, nur das Phänomen „Graffiti“ und natürlich die graffiti-malende Szene, die gibt es freilich noch. Ich wünschte nur, die Graffiti-Maler würden nicht immer nur böse und wahnsinnige Gesichter zeichnen, LSD-induzierte Motive, sondern sich mehr in die Welt der großen Ideen trauen und ihre Gedanken künstlerisch zu Papier bringen. Zu Papier bringen. Gut, am Rande der Gesellschaft zu sein, sich am Rand zu wähnen, heißt ja nicht, dass diese Szene nicht irgendwann im Mittelpunkt der Gesellschaft ankommen könnte. Die Breakdancer der 80er Jahre in den Staaten haben auch Drogen genommen. Soll ich davor jetzt Angst haben? Der Punkt ist einfach der, dass die Breakdancer ihre Aggressionen, ihre Wut, ihre jugendliche Leidenschaft sinnvoll kanalisiert haben. Deutschland hat da wohl noch eine Menge zu lernen.

„Nuclear Fusion Could Provide Unlimited Energy“ (HumanProgress.org)

Was aber ist, wenn die Wüsten einen Sinn haben, den wir Menschen nicht begreifen? Was ist, wenn das Ideal, dass die ganze Welt grün und bepflanzt sein müsse, ein Irrtum ist? Abgesehen davon, wäre ‚genug Wasser für alle‘ sehr wünschenswert, nicht zuletzt, um die verteufelten Agenda-21-Rationierungen als ganz eindeutig unnötig und dementsprechend politisch nicht mehr begründbar zu machen. Und wir könnten endlich dem gefährlichen Mythos, dass die Erde überbevölkert ist, und die Ressourcen auf einem endlichen Planeten ebenso endlich sind, ein triumphales Ende bereiten.

Blogtipp: deep elegance

deep elegance erscheint mir wie ein spirituelles Gegenmittel zur krassierenden Krankheit des (Staats-)Feminismus. Das ich dabei noch einen Unterschied mache zwischen Frauen, die tatsächlich alleine was leisten und erreichen und den Frauen, die an jeder Ecke gefördert werden müssen, weil sie allein nichts zustandebringen oder eigentlich gar kein wirkliches Interesse an einer Karriere haben, spielt hier keine Rolle.


Es heißt, dass Frauen eine besondere Eigenschaft haben, die Männer nicht haben, und die ein Gewinn für die Gemeinschaft ist. Das sehe ich auch so, muß aber gleichzeitig sagen, dass ich diese besondere Eigenschaft am Arbeitsplatz nur ganz selten sehen kann. Oder sie genau dort für fehl am Platze halte. Woran liegt das? An den Männern? Am Feminismus, der den Frauen einredet, unbedingt Karriere machen zu müssen, und der beide Geschlechter zu geistigen und verhaltensmäßigen Verrenkungen führen will, um eine falsche Harmonie am Arbeitsplatz zu schaffen?


Meiner Ansicht nach, ist einer der Fehler der modernen Welt, dass etwas Heiliges, die Beziehung von Mann und Frau, profanisiert wird, indem sie am Arbeitsplatz unausweichlich wird, da Männer und Frauen keinen eigenen, privaten Raum mehr haben. Aus etwas Privatem wird etwas Allerweltliches. Die feministische Literatur scheint all das auch zu erkennen, ist aber der Meinung, dass überwunden werden muß und denkt sich allerlei seltsame unrealistische, unpraktische Methoden der Selbstverbiegung aus.


Ich habe schon vor Jahren sehr gerne in der Wolfsfrau von Clarissa Pinkola Estés gelesen, nicht zuletzt, weil ich den Eindruck hatte, dass sie aus weiblicher Sicht heraus schreibt, den Mann dabei auf eine würdevolle Weise miteinschließt. Und genau diesen Eindruck habe ich beim Lesen der Artikel von deep elegance auch. Würde. Beide Geschlechter dürfen so sein, wie sie sind, gleichzeitig nehmen sie sich selbst nicht als den unbedingten Mittelpunkt der Welt wahr, und schenken der Welt des Partner einen Teil ihrer Aufmerksamkeit. Dadurch entsteht eine Harmonie zwischen den beiden, die Liebe zwischen ihnen wächst, hilft durch partnerschaftliche Dürrezeiten hindurch. deep elegance beschreibt vor allem die Frau, wie sie sein sollte, dann wird ihre natürliche Schönheit erstrahlen, der beruhigende, gleichzeitig inspirierende und motivierende Aspekt ihres weiblichen Charakters verstärkt, etwas, dass ein Mann an seiner Frau schätzt und ihn zu Höchstleistungen für seine Frau und seine Kinder beseelt.


Daher: lest alle fleißig auf deep elegance, die Artikel der Autorin haben die Kraft, unsere verkorkste westliche Welt, mit Wärme und Hoffnung zu füllen, mit beinahe verlorenem Beziehungswissen, mit Wissen, wie eine Familie gelingt. Etwas, was niemals vom Gender-Mainstreaming, der Zerstörung der traditionellen Familie und etwas wie der (sexuellen) Früherziehung im Kindergarten auch nur ansatzweise ersetzt werden kann.