Der Unterschied zwischen staatlicher Frauenförderung und Frauenförderung auf freien Märkten

Beim Lesen meiner Artikel, die
– gegen Frauenförderung sind (u. A. wegen der Diskriminierung von Männern)
– und den Gender Pay Gap, der aus männlicher Unterdrückung der Frau entstanden sein soll, nicht anerkennen,
– und die gegen eine grüne  Bürgermeisterin sind, u. A. wegen der vermuteten Frauenbevorzugung und Männerdiskriminierung auf Kosten der Steuerzahler,
könnte man meinen, ich sei prinzipiell gegen Frauen in Berufen. Dabei gibt es sicherlich einige tüchtige Frauen, die keine staatliche Förderung in Anspruch nehmen, um nach langjährigem Studium dann doch zu heiraten und Kinder zu bekommen, sondern die wirklich und wahrhaftig aus sich heraus Interesse am berufsmäßigen Broterwerb haben, und soviel Leistung bringen, dass sie gar keine staatliche Förderung brauchen. Das ist dann schon ein wesentlicher Unterschied zwischen staatlicher Frauenförderung, die ein auf dem Geschlecht basierendes diskriminierendes Element umfasst, und einer von allen Seiten freiwilligen Förderung. Eine Frau, die im Bewerbungsverfahren tatsächlich mehr Leistung und zwischenmenschliche Harmonie mit Chef und Kollegen verspricht als ihre Mitbewerber/innen, kommt nicht aufgrund von Geschlechtsdiskriminierung an die Stelle, sondern eben aufgrund der eigenen Leistung. An solche Frauen geht meine aufrichtige Wertschätzung!

Der andere wesentliche Unterschied, ist der, dass staatliche Frauenförderung immer erzwungen ist,
– sei es auf rechtlicher Ebene, weil ein Arbeitgeber bei gleicher Eignung die Frau einstellen soll (wieder das Element der Diskriminierung plus das Element der Entscheidungswegnahme),
– sei es auf finanzieller Ebene, wenn die Förderung von Steuergeldern bezahlt wird, die Förderung also nicht von der Leistung der Geförderten getragen wird, sondern von anderen, die keinerlei Möglichkeit haben, die Förderung aus irgendwelchen Gründen abzulehnen.

Es verwundert nicht, dass auch auf diesem Gebiet der staatlichen Einmischung in die Angelegenheiten der Bürger eine Mißwirtschaft entstanden ist, eine nachhaltige Verschwendung, und am End sehr viele studierte Frauen mit Abschluß die Universität verlassen und dann doch nicht arbeiten gehen, keine Arbeit finden, weil keine echte Nachfrage besteht, oder weil sie sich für Ehe und Kinder und Zuhausebleiben entscheiden. Ehrgeizige, leistungswillige Männer dagegen werden diskriminiert und haben viel mehr Mühe, einfach weil das System sie benachteiligt. Ich will nicht das Element der tatsächlichen Nachfrage vergessen, dem auch Männer unterworfen sind. Dennoch liegt der Vorteil bei den Frauen, weil das System nunmal Frauen bevorzugt behandelt.

In einer Gesellschaft, in der nicht die staatliche Ideologie entscheidend ist, sondern die tatsächliche Nachfrage, würden vermutlich viel weniger Frauen in Studium und Beruf kommen, nur die wirklich leistungsfähigen und interessierten Frauen, weil jeder Arbeitgeber so viel Leistung für das gezahlte Geld wie möglich haben möchte. Und – es brauchte ja schließlich eine jahrzehntelange staatliche Frauenförderung und Männerdiskriminierung, um das alte System von Können und Leistung zugunsten der Frauen auszuhebeln.

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