Terre des Femmes-Flaggen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Einseitig!

Am Rathaus Rödermark ist am 25. November eine Flagge gehisst worden, die ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen sein soll. Laut Neues Heimatblatt vom 29. November sind besonders Mädchen betroffen von Frühehen, Genitalverstümmelungen, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt. Also typisch deutsche und typisch jüdisch-christliche Probleme, mit denen Mädchen und Frauen (und die Angestellten staatlicher Einrichtungen wie Polizei und Schule) zu kämpfen haben. Wie man angesichts einer solchen Situation für Massenmigration aus muslimischen Dritte-Welt-Ländern sein kann, ist mir schleierhaft. Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, dass auch mit dieser Aktion impliziert wird, dass Männer Täter sind, Frauen Opfer. Es wird wie immer vollkommen unterschlagen, dass es sie gibt, die Gewalt an Männern, von anderen Männern, aber eben auch von Frauen, sogar deren Ehefrauen. Häusliche Gewalt geht eben nicht wie automatisch nur von einer Seite aus. (Die Studie „Gewalt gegen Männer“ und grundsätzliche Forderungen für einen besseren rechtlichen und moralischen Schutz der Männer)

Einseitig sind solche öffentlichen Aktionen, genauso einseitig wie die Politik der Förderung, die lediglich Mädchen und Frauen fördert, Jungen und Männer außen vorbehält. Ist nicht eines der heutigen politischen Ideale die Gleichheit? Sie mag auf biologischer Ebene nicht zu erreichen sein, aber dann doch wenigstens in der Gleichbehandlung? Das eine Geschlecht zu fördern, das andere nicht, ist keine Gleichbehandlung. Ich habe allerdings auch nicht den Eindruck, dass es der Frauenbewegung nur um Eigenbestimmung und gleiche Rechte geht, sondern eigentlich um eine Vorrangstellung. Nur so erklärt sich, dass Jungen und Männer systematisch aus dem Diskurs herausbefördert werden und das Narrativ vom unterdrückenden weißen Patriarchat so unablässig gepredigt wird. Allerdings gibt es auch unter den Frauen Ausnahmen, wie z. B. Frau Dr. Karin Jäckel, die am 30. Oktober 2012 die Gleichbehandlung von Mädchen UND Jungen forderte.

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