Libertarismus, Nachhaltigkeit und der Klimaschutz

 Im Libertarismus zu leben bedeutet nicht dumpf den Gesetzen zu folgen, selbst wenn sie eindeutig schädlich sind, und das für seine staatsbürgerliche Pflicht zu halten, für ein unabwendbares Schicksal, welches allein dadurch gerechtfertigt ist, dass der allwissende, allmächtige Staatsapparat Urheber der Gesetze ist, sondern Leben im Libertarismus bedeutet Verantwortung übernehmen – für sich selbst, für die Gemeinschaft, an deren Wohlergehen ein Libertarier selbstverständlich interessiert ist.

Die Vereinten Nationen und deren Medien-Leute haben das Wort „Nachhaltigkeit“ nun in alle Welt verbreitet und überall sind sie fleissig dabei, eine nachhaltige Welt zu gestalten. Nichts gegen die Idee hinter der Nachhaltigkeit; Umweltschutz ist wichtig, Klimaschutz scheint mir allerdings eine Nummer zu hoch zu sein, Klimafolgenschutz um einiges sinnvoller.* Aber auch hier ist das Problem, dass viel, sehr viel Geld für die Nachhaltigkeit ausgegeben wird, und im Endeffekt nur Unsinn dabei herauskommt. Die Lösung ist aus libertarischer Sicht heraus natürlich, dass Nachhaltigkeit nicht zentralplanerisch durch irgendwelche Bürokraten entschieden wird, sondern auf dem Markt – einem freien Markt für Nachhaltigkeit. Dann können von mir aus auch die Elektroautos die benzin- und dieselbetriebenen Autos weitflächig ablösen. Nur weg von der Förderung-durch-Umverteilungsmentalität, die die Möglichkeit die tatsächliche Effizienz oder halt eben die tatsächliche Nachhaltigkeit empirisch festzustellen, fundamental untergräbt. Ganz zu schweigen von dem Effekt der Umverteilung von Unten nach Oben. Zur Abwechslung mal eine Nachhaltigkeit von der alle profitieren können.



*Ich bin aber auch bereit zu akzeptieren, was auf der Site „Novo – Argumente für den Fortschritt“ als Einführung zum Themengebiet Klimawandel zu lesen ist (besonders der Teil, der von mir gefettet ist):

Die Klimadebatte wird von Denkverboten bestimmt. Kritiker der Position des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) werden als „Leugner“ oder „Skeptiker“ stigmatisiert. Wissenschaft lebt aber vom Dissens und nicht vom politisch motivierten Konsens. Und die Klimawissenschaft ist immer noch eine relativ junge Disziplin. Es sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Seriöse Klimaforschung ist deshalb sinnvoll und notwendig. Auch wenn man davon ausgeht, dass eine wesentlich „menschengemachte“ Erderwärmung stattfindet, kann man eine Klimaschutzpolitik ablehnen, die darin besteht, viel Geld auszugeben und mit immer mehr Regeln in Wirtschaft und Gesellschaft einzugreifen, ohne die Erwärmung nennenswert zu bremsen. Vernünftiger ist es, weiterzuforschen, um das Klima besser zu verstehen, und gleichzeitig Technologien zu entwickeln, um mit den Folgen des Wandels umzugehen und letztlich auch auf das Klima gezielt Einfluss zu nehmen. Wir brauchen eine offene Debatte über den Klimawandel, dessen mögliche Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten.

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