Blogtipp: deep elegance

deep elegance erscheint mir wie ein spirituelles Gegenmittel zur krassierenden Krankheit des (Staats-)Feminismus. Das ich dabei noch einen Unterschied mache zwischen Frauen, die tatsächlich alleine was leisten und erreichen und den Frauen, die an jeder Ecke gefördert werden müssen, weil sie allein nichts zustandebringen oder eigentlich gar kein wirkliches Interesse an einer Karriere haben, spielt hier keine Rolle.


Es heißt, dass Frauen eine besondere Eigenschaft haben, die Männer nicht haben, und die ein Gewinn für die Gemeinschaft ist. Das sehe ich auch so, muß aber gleichzeitig sagen, dass ich diese besondere Eigenschaft am Arbeitsplatz nur ganz selten sehen kann. Oder sie genau dort für fehl am Platze halte. Woran liegt das? An den Männern? Am Feminismus, der den Frauen einredet, unbedingt Karriere machen zu müssen, und der beide Geschlechter zu geistigen und verhaltensmäßigen Verrenkungen führen will, um eine falsche Harmonie am Arbeitsplatz zu schaffen?


Meiner Ansicht nach, ist einer der Fehler der modernen Welt, dass etwas Heiliges, die Beziehung von Mann und Frau, profanisiert wird, indem sie am Arbeitsplatz unausweichlich wird, da Männer und Frauen keinen eigenen, privaten Raum mehr haben. Aus etwas Privatem wird etwas Allerweltliches. Die feministische Literatur scheint all das auch zu erkennen, ist aber der Meinung, dass überwunden werden muß und denkt sich allerlei seltsame unrealistische, unpraktische Methoden der Selbstverbiegung aus.


Ich habe schon vor Jahren sehr gerne in der Wolfsfrau von Clarissa Pinkola Estés gelesen, nicht zuletzt, weil ich den Eindruck hatte, dass sie aus weiblicher Sicht heraus schreibt, den Mann dabei auf eine würdevolle Weise miteinschließt. Und genau diesen Eindruck habe ich beim Lesen der Artikel von deep elegance auch. Würde. Beide Geschlechter dürfen so sein, wie sie sind, gleichzeitig nehmen sie sich selbst nicht als den unbedingten Mittelpunkt der Welt wahr, und schenken der Welt des Partner einen Teil ihrer Aufmerksamkeit. Dadurch entsteht eine Harmonie zwischen den beiden, die Liebe zwischen ihnen wächst, hilft durch partnerschaftliche Dürrezeiten hindurch. deep elegance beschreibt vor allem die Frau, wie sie sein sollte, dann wird ihre natürliche Schönheit erstrahlen, der beruhigende, gleichzeitig inspirierende und motivierende Aspekt ihres weiblichen Charakters verstärkt, etwas, dass ein Mann an seiner Frau schätzt und ihn zu Höchstleistungen für seine Frau und seine Kinder beseelt.


Daher: lest alle fleißig auf deep elegance, die Artikel der Autorin haben die Kraft, unsere verkorkste westliche Welt, mit Wärme und Hoffnung zu füllen, mit beinahe verlorenem Beziehungswissen, mit Wissen, wie eine Familie gelingt. Etwas, was niemals vom Gender-Mainstreaming, der Zerstörung der traditionellen Familie und etwas wie der (sexuellen) Früherziehung im Kindergarten auch nur ansatzweise ersetzt werden kann.

3 Kommentare zu „Blogtipp: deep elegance

    1. Gerne! Und danke auch für deinen Follow. Ich bin sehr gespannt, wo die Reise hingeht, denn in der Politik erscheint es mir so häufig nur darum zu gehen, dass angebliche Patriarchat von einem Matriarchat ablösen zu wollen, aber ich bin davon überzeugt, dass wenn schon, dann muß es beides sein: Patriarchat und Matriarchat, weil ja beide Geschlechter wertvoll sind. Und ich möchte herausfinden, wie beide sinnvoll miteinander leben können, ohne dass da ständig Politik dazwischenkommt.

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