Demokratieförderung an Schulen

Mir ist da gerade was aufgefallen. In den letzten Jahren werden ja überall die Demokratieförderungsprogramme aufgelegt, weil in Zeiten von Pegida und der friedlichen, durch demokratische Wahlen legitimierte Stärkung der AfD, dem Rechtsextremismus, dem Menschenhass und so weiter und so fort etwas entgegengesetzt werden muß. So weit so gut.

Aber wieso ist die Demokratieförderung nicht auch gegen den Linksextremismus? Ist den Demokratieförderern denn nicht bewußt, dass Extremismus Extremismus ist und Gewalt Gewalt ist, egal ob er von Rechts, von Links, von Schwarz oder von Weiß ausgeübt wird? Oder machen die Demokratieförderer einen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Extremismus, guter und schlechter Gewalt? Gewalt ist nur solange schlecht, solange sie gegen das eigene Lager gerichtet ist, aber wenn damit der Gegner vernichtet werden kann, dann ist Gewalt schon in Ordnung, gerecht, sozialverträglich?

Auf die Idee kann man schnell kommen, wenn man z. B. in Ober-Roden die Unmenge an Aufklebern von Linksjugend und Antifa sieht, die von Menschenhass und Gewaltbereitschaft nur so triefen.

Rödermärker Jugend und Jugendarbeit

Bezugnehmend auf den Artikel Wann ist Schluss mit lustig? Wann beginnt der WahlKAMPF? Kommentar und Vorschlag von mir:

Herr Falk hat vorgeschlagen, ein Basketballfeld neben der Kulturhalle bauen zu lassen. Das wäre dann eine weitere Möglichkeit Ballsport zu treiben, zusätzlich zu dem Fußballfeld in der Seligenstädter Straße, neben der Anlage der Turnerschaft.

Für die Nachtschwärmer unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollte das Gelände bei der Spalttablette gestaltet werden. Dann hätten die nämlich einen offiziell erlaubten Platz, an dem sie sich aufhalten können, nachdem in Ober-Roden sämtliche Bürgersteige hochgeklappt worden sind. Vielleicht wäre dann der Frust, der von einem etwaigen Gefühl der Exklusion herstammen könnte, geringer und würde sich nicht mehr in Graffitischmieren, Mülltonnenumwerfen, sonstigem Dreckmachen, und wer weiß was noch, Luft machen.

Zu Dieburg: ich gehe täglich in Dieburg eine Strecke, auf der genauso wie in der Unterführung bei der Breidert-Grundschule und hinter dem City-Center und an Stromkästen alles mit Graffiti verschmiert ist, Müll rumliegt und die Jugendlichen offensichtlich Ärger mit der Polizei haben, vermutlich öfter, was man an dem häufiger sichtbaren Akronym „ACAB“ hier wie in Dieburg erkennen kann.

Die Jugendarbeit müsste sich mit diesen Jugendlichen und deren Verhalten mit höchster Priorität beschäftigen, um ein weiteres Abrutschen und eine mögliche wachsende Gefahr für Menschen außerhalb deren eigener In-Group zu verhindern. Ich schaue auch ein wenig auf die Linksjugend, die ihren eigenen Aufklebern gemäß auch eine gewisse Aggressionsbereitschaft zeigt. Es würde mir als ein Widerspruch erscheinen wollen, vor allem im Hinblick auf die ständigen Friedensbeschwörungen unseres jetzigen Bürgermeisters und jetzigen Magistrats, wenn sich selbige nicht darum kümmern würden, dass sich auch die Jugend friedliebend und friedenshaltend in der Stadt bewegt und entfaltet.

Nachrichten zum Klimawandel, Nr. 2

Burn More Coal und STOP THESE THINGS nehmen sich des Themas „Energiearmut durch Grüne Politik an“. Eigentlich nichts neues, denn es dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben, dass sämtliche Gesetze und Regulierungen, die in irgendeiner Form mit „Erneuerbaren“ zu tun haben, eine nachhaltig unsoziale Verteuerung von Energie zur Folge haben. In allen Staaten. Grün ist Gift für die Menschen. Mit dem weiter vorangetriebenen Ausbau der „Erneuerbaren“ und der Abschaltung der Atom- und Kohlekraftwerke, liest man auch häufiger von Blackouts und Beinahe-Blackouts. Die Grünen werden wohl erst dann stoppen, wenn alle Industrieländer auf das Niveau von Drittweltländern gedrückt worden sind.
The ‘Green New Deal’ is a prescription for poverty
Renewable Energy Meltdown: Heatwave Leaves Wind ‘Powered’ South Australians Sweltering In the Dark
New Dark Age: Renewable Energy Debacle Crippling Business, Punishing Households

Auf der Seite der Global Warming Policy Foundation liest man, was ich auch schon länger denke: Better For Health To Ignore The Climate Movement. Es geht hierbei nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern die ständige Panikmache. Über sozialverträgliche Lösungen wird ja schon seit Jahren geschrieben, dennoch scheint es weiterhin nur darum zu gehen, den Individualverkehr per PKW zu zerstören (die Elektromobilität scheint auch nur so eine Art Übergangslösung zu sein), und alle zu Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV-Nutzern zu machen. Wenn man sich den Artikel knapp drei Wochen vorher vor Augen führt, in dem berichtet wird, dass eine anders gestaltete Politik (im Vereinigten Königreich) seit den 1990ern zu 30 – 40% günstigerem Strom heutzutage bei ähnlich hohen CO2-Emissionen und einem weitaus sicheren, verlässlicheren Stromnetz geführt hätten, dann könnte der Blutdruck vor Zorn steigen, was ja auch nicht so gut ist für die Gesundheit. „Consumers “Grossly Overpaying” For Electricity.“

Dementsprechend sollte man auch nicht den Artikel auf ScienceFiles lesen, der davon handelt, dass die Grünen den Individualverkehr abschaffen wollen. Ja, aber wie kann das denn sein, wo die Grünen doch nur davon sprechen bis 2030 den herkömmlichen, auf Benzin basierenden Verkehr durch elektrisch betriebene Fahrzeuge zu ersetzen? Weil die glorreiche E-Mobilität nachhaltig nicht machbar ist. Wie alle Grünen Projekte führt auch dieses lediglich nachhaltig in die Armut und Zerstörung unserer neulich noch angenehm lebenswert gewesenen Ersten Welt.

Nachrichten zum Klimawandel, Nr. 1

Auf ScienceSkepticalBlog wird vom Greta-Thunberg-Effekt berichtet. Schulbildung ist angesichts des Klimawandels nicht mehr wichtig, je mehr Kinder und Eltern Druck auf Politik und Gesellschaft machen desto besser. Es geht nur noch darum, grüne Politik durchzusetzen. Wissenschaftlichkeit, Tatsachen, Realität spielen keine Rolle. Ob den Kindern damit geschadet wird, spielt auch keine Rolle.

Kopfloser Aktivismus, der im Namen des Kampfes gegen Klimawandel und für den Schutz zukünftiger Generationen betrieben wird, könnte in Zukunft noch zunehmen. Auf HR2 liest man davon, dass der „Sacred Activism“ die Welt erobert. Wenn man solche bombastisch beängstigenden Sätze wie in dem Artikel liest, muß man einfach drauf kommen, die jetzige wirtschaftliche Ordnung, die allen Menschen nutzt – Armut verringert, den Lebensstandard in allen Bereichen hebt – noch mehr zu behindern.

Auf Watts Up With That findet man weitere Hinweise darauf, dass es im Endeffekt wenig um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Ende des Welthungers geht, sondern um Kontrolle und Bevormundung. Und um Profite, denn die sich jeweils um ein politisches Ziel herumentwickelnden Industrien verdienen sehr gut am Steuergeld. Da wundert es nicht, wenn der menschgemachte Klimawandel für alle Entwicklungen herhalten muß. So ist dann natürlich der Grund, warum Migranten aus Zentralamerika (englischsprachig) in die USA flüchten, der menschgemachte Klimawandel. Entsprechendes ist auch schon für zukünftige Migrantenströme nach Europa behauptet worden. Und dann sind da noch Doktoren, die die totale Kontrolle über die globale Nahrungsmittelverteilung (englischsprachig) fordern; auch hier wieder mit „edlen“ Zielen im Hinterkopf, nämlich um Übergewicht, Hunger und – wer hätte es gedacht – den Klimawandel zu lösen. Menschliche Hybris – das kann nur in einer Katastrophe münden.

Der Deplorable Climate Scientist beschäftigt sich mit dem „Collapse Of The Polar Melting Scam„. Tony Heller zeigt mit einer Reihe von Graphen auf, dass das Volumen des arktischen Seeeises anwächst. Die Sommertemperaturen in der Nähe des Poles sind in den letzten 20 Jahren unter den normalen Werten geblieben.

Libertarismus und Abtreibungsparagrafen

Man könnte meinen, der Libertarismus würde sich eindeutig auf die Seite der Leute stellen lassen, die fordern, dass Frauen ihr Ungeborenes völlig legal bis zur Geburt abtreiben können. Schließlich steht der Libertarismus für Freiheit und Freiheit bedeutet, tun und lassen zu können, was einem gerade so einfällt und gefällt, oder nicht? Ne, eben nicht. Auch der Libertarismus steht auf einer Philosophie, aus der Recht entstehen kann. Soweit ich das bis jetzt so mitbekommen habe, steht nicht ein einziger der libertären Vordenker, auch sonst kein Libertarier für eine ungezügelte Gemeinschaft, sondern im Gegenteil für die Herrschaft des Rechts und der Gleichheit aller vor dem Recht. Die Zehn Gebote Gottes in der Bibel, das Naturrecht, das Nichtaggressionsprinzip speisen die libertäre Rechtsauffassung mit Ideen und Konzepten.

Der Libertarismus steht daher für eine Gemeinschaft mit gleichen, zumindest ähnlichen Werten, in der das Individuum so unabhängig, frei, selbstbestimmt wie möglich bleibt, und vor allem nicht per Zwang und Gewaltausübung von seinem Besitz, zu dem auch sein eigener Wille und seine eigenen Entscheidungen gehören, getrennt werden darf. Daher steht der Libertarismus auch vor allem gegen das Geldmonopol, Zentralbankenpolitik, Bürokratie, Bevormundung z. B. in Form von Quoten, wobei hier auch ganz praktische Erwägungen eine Rolle spielen.

Libertarismus ist ganz sicher keine Gerechtigkeitsideologie, die sich vor Selbstwidersprüchen nicht retten kann, und inhärent eine Ungerechtigkeitsideologie ist, die auf Widerstand stoßen muß und daher in letzter Konsequenz per Gewalt in irgendeiner Form durchgesetzt werden muß.

In diesem Zusammenhang finde ich es bemerkenswert, wenn einerseits ständig von Rechter Hetze gesprochen wird, wenn irgendwer sein Leben, seine Familie, seinen Besitz vor gefährlichen, unberechenbaren und unantastbaren Fremden schützen will, aber dann andererseits jede Frau aus irgendeinem, nicht triftigen Grund, z. B. aus einer Laune heraus, ihr ungeborenes Kind bis zum Eintritt der Geburt abtreiben lassen können soll. Das, kombiniert mit den vermummten Antifa-Typen, die permanent Gewalt in irgendeiner Form gegen Andersdenkende fordern, könnte einen glatt zur Vermutung führen, dass diese Leute nur sehr wenig Respekt für Leben und Eigenbestimmung (Anderer) haben. Polizisten sind ja sowieso Bastarde (ACAB), man möchte sich ungeniert ausleben, Drogen nehmen, rumficken und auf der Tasche anderer liegen. Da passt natürlich auch die Forderung jederzeit abtreiben zu können.

Freunde, man kann hoffen, dass die Mehrheit der Gesellschaft – Männlein wie Weiblein – nicht auf die Versprechen dieser falschen Freiheit von den guten Sitten hereinfällt und trotz Aufweichung und Pervertierung von Recht und Rechtsauffassung sich den guten Sitten entsprechend verhält. Amen.

Die Klima-Studie, über welche die Medien 2018 am meisten berich­teten, war in Wirklich­keit ein Ruf nach globalem Sozia­lismus (eike-klima-energie.eu)

Michael Bastasch
Die populärste Klimastudie des Jahres 2018 forderte „kollektive menschliche Maßnahmen“, um zu verhindern, dass die globale Erwärmung die Erde in ein „Hothouse“ verwandelt. […] Die Studie, durchgeführt unter Mitarbeit einer Gruppe prominenter Wissenschaftler, forderte eine „grundlegende Transformation auf der Basis einer fundamentalen Neuorientierung menschlicher Werte, Fairness, Verhalten, Institutionen, Ökonomien und Technologien“.

Kompletter Artikel hier

(Anmerkung: ich finde, es wird immer deutlicher, dass es den männlichen und weiblichen Machern hinter solchen Studien wirklich nur darum geht, die Gesellschaft in einen ihnen genehmen Zustand zu transformieren. Die Angst vor der weltweiten Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen ist der perfekte Hebel. Eine Stufe drüber geht nur noch die Angstmache vor der Bedrohung des Planeten durch Aliens, welche dann einen weltweiten Sozialismus mit zentraler Weltregierung rechtfertigen soll.)

Das Kommunistische Manifest, Kapitel IV (danisch.de)

Direkt zur Konklusion des Artikels:

Im Prinzip hat sich zwischen diesem Pamphlet und der Zielrichtung heutiger linker Parteien nichts geändert.
Ersetzt mal in diesem „Manifest” den Begriff „Bourgeoisie” durch „alter weißer Mann”.
Dann kommt Ihr genau da heraus, was heute Mainstream ist.

erschienen im Blog von Hadmut Danisch „Ansichten eines Informatikers“

Man muß immer wieder daran erinnern, dass die in Rödermark angestrebte Frauenregierung genau solche Töne ausspuckt, wenn auch nicht ganz so radikal. Der Weg geht aber in diese Richtung und wird eben nicht nur von den Frauen angestrebt, sondern mindestens auch von deren Männern unterstützt. Mal schauen, was uns da noch so alles blüht, denn im Prinzip ist es ja wirklich egal, welches biologische Geschlecht mit welcher Identitätsansicht die totale Transformation der Gesellschaft vorantreiben will. Das Resultat bleibt im großen und ganzen das Gleiche – übrigens auch für all die Frauen, die nicht zur Partei gehören, anderer Meinung sind, deren Gewinn ist nur marginal, und im Endeffekt auf lange Sicht ein einziger großer Verlust. Wie immer, bleibt die Realität hinter der offiziellen Politshow weit zurück.

Rödermarks guter und beherzter Weg ein Stück weiter in den Sozialismus

Namens der Anderen Liste Rödermark bitte ich Sie zu prüfen, ob und zu welchen Bedingungen bei diesem Projekt geförderter Wohnraum realisierbar sein könnte.
Anzustreben wäre, dass ca. 20 Wohneinheiten als Mietwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Ein Erwerb dieser Wohnungen durch die Stadt oder ein erfahrenes gemeinnütziges Wohnungsbauunternehmen und späteren Vermietung an besondere Personenkreise, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können, wäre vor dem Hintergrund der Förderfähigkeit durch die unterschiedlichsten Programme zu prüfen.

Frau Andrea Schülner (Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters 2019) in Brief an den Bürgermeister

Ein eindeutiges Zeichen, dass Frau Schülner die Politik des Parteikollegen an der Spitze der Stadt fortfahren wird. Ich weiß, dass das in Rödermark niemanden wirklich interessiert, da ja alle immer nur auf die Idee kommen, Fördermittel zu beantragen und/oder, wie oben im Brief vorgeschlagen, Objekte von der Stadt kaufen zu lassen. Wie aus dem Textbuch, Frau Schülner kann gar nicht anders, als die Interventionsabwärtsspirale weiterzugehen. Ludwig von Mises hat bereits 1929 von der Interventionsspirale geschrieben und erkannt, dass Regierungen geradewegs weiterinventionieren, obwohl deutlich zu erkennen ist, dass die Interventionen die Gesamtsituation nur verschlechtern. (Mehr dazu in: Die Utopie der Sozialen Marktwirtschaft – Ludwig von Mises Institut Deutschland)

So ist schon abzusehen, dass „den guten Weg Rödermarks beherzt weitergehen“ nichts weiter heißt, als die Interventionsabwärtsspirale beherzt weiterzugehen. Da Herr Dr. Karsten Falk, ein anderer Bürgermeisterkandidat, der meint, dass „Rödermark mehr kann“, auch schon vorgeschlagen hat, Fördermittel zu benutzen, komme ich zu dem Schluß, dass es wirklich keine Rolle spielt, ob „die Zeit der Machos und Macher endgültig vorbei ist“ oder nicht, weil eindeutig beide Geschlechter entweder keine Ahnung von den Langzeitwirkungen ihrer politischen Pläne und Entscheidungen haben, oder, kurzfristig gesehen, keine andere Wahl mehr haben, als das Falsche zu tun, oder so sehr in ihren Ideologien und Wunschträumen verheddert sind, dass sie keinerlei wissenschaftlich gewonnene Erkenntnis mehr an sich heranlassen, die sie umdenken und einen besseren, für alle nützlicheren Weg einschlagen lassen könnten.

Frischer Wind für Rödermarks Politik wäre einzig und allein eine Abkehr von der üblichen sozialistischen Denke und Einmischung in immer mehr Lebensbereiche der Menschen. Mehr Freiheit.

Die phantasielosen Politikvorstellungen von Andrea Schülner…

…in Bezug auf eine gerechte Politik, die weder Frauen noch Männer benachteiligt, sondern tatsächlich versucht, ein gerechtes Equilibrium zu erzeugen, könnte ich ja mal versuchen anzuregen mit den Forschungsergebnissen von Stoet und Geary, die den BIGI (Basic Indicator of Gender Inequality) erarbeitet haben. Bis jetzt hat Frau Schülner ja nur wiederholt, was aus dem Lager der Gerechtigkeitsfeministinnen so zu hören ist, und das ist eigentlich wenig gerecht. Z. B. könnte Frau Schülner sich um eine parallele Mädchen- und Jungenförderung kümmern.

(Ich muß dazu bemerken, dass ich persönlich gegen jedwede Einmischung der Stadt/des Staates bin, das ist ein Prinzip, das sich über die Jahre geformt hat, auch wenn ich selbst dieses Prinzip immer wieder verletze/n muß. Die Erfahrung zeigt, dass es keine Gerechtigkeit gibt, jedenfalls keine, in der alle gleichermaßen alles bekommen. Ironischerweise funktionieren all die Gerechtigkeitsbemühungen nie ohne profunde Ungerechtigkeit und das Verbot der Diskriminierung basiert selbst auf Diskriminerung. Allerdings geht es den meisten sowieso nicht um Gerechtigkeit, das ist nur ein vorgeschütztes Motiv, ein Wolf im Schafspelz, sondern es geht um den eigenen Vorteil, den eigenen Gewinn. Eine Ironie ebenso, dass der Sozialismus, der vom Kollektiv und seiner inhärenten Gerechtigkeit schwärmt, lediglich für kleinere Gruppen an Egoisten von höchstem finanziellen Gewinn ist.)

Jedenfalls haben Stoet und Geary den Basic Indicator of Gender Inequality erarbeitet und in ihrer Konklusion den für diesen Artikel wichtigen Satz geschrieben, dass „allgemeine Geschlechterparität allein nicht ausreicht, weil es einfach bedeuten kann, dass es beiden, Männer und Frauen, an Möglichkeiten in unterschiedlichen Facetten der Lebensqualität mangelt.“ (siehe unten den hervorgehobenen Satz)

Soviel zum 50-50-Ideal der Grünen. Aber vielleicht lesen ja die hiesigen Grünen mal die Forschungsschrift von Stoet und Geary, auch wenn ich das sehr bezweifle.


Conclusions

Our simplified measure of gender inequality tracks well with national variation in human development, speaking to its validity and utility, and seems to provide a more nuanced picture of inequality than commonly used measures, such as the Global Gender Gap Index (GGGI). We are not necessarily arguing that measures such as the GGGI should not be used, but rather inclusion of the BIGI in such studies will provide additional and different information and in doing so will provide a more complete assessment of gender equality. Our overall results suggest that in today’s world, many countries have achieved an historical level of gender parity. Even so, resolving gender inequality is only part of what is needed to ensure that all people can reach their full potential; overall gender parity on its own is not sufficient, because it can simply mean that both men and women lack opportunities in different facets of life quality.
Internationally, improvements in gender parity may be reached by focusing on education in the least developed nations, and by focusing on preventative health care, for example in regard to abuse of drugs and alcohol, in medium and highly developed nations.
Please note that more information about the BIGI scale can be found via its dedicated website http://bigi.genderequality.info.

Gijsbert Stoetz und David C. Geary in A simplified approach to measuring national gender inequality