Anschlag auf Moscheen in Christchurch

Genauso wie islamische Terrorattacken gegen Mohammed-Karikaturisten, islamische Terrorattacken gegen Juden, Christen, Atheisten, Anschläge auf Synagogen und Kirchen falsch sind, so auch der Anschlag auf die zwei Moscheen in Christchurch. Da spielt es auch keine Rolle, ob es sich um „echte“ Anschläge oder „False Flag“-Attacken handelt. Gewalt ist Gewalt, egal wer sie auf wen aus welchem Grund ausübt.

Dumm ist allerdings dennoch die Forderung der neuseeländischen Premierministerin Arden, die Waffengesetze zu verschärfen. So werden lediglich die Selbstverteidigungsmöglichkeiten noch weiter eingeschränkt, während eine Frau Arden selbstverständlich staatlichen Schutz genießt. In der Realität jedoch ist die Polizei kein besonders großer Schutz vor Kriminalität, wenn die Polizei nicht früh genug gerufen wird. Und einen allgegenwärtigen Überwachungsstaat, der von nur einer einzigen Gruppe kontrolliert wird, kann sich niemand wünschen, der außerhalb dieser Gruppe steht. Zu groß ist die Verführung, über die Polizei Gewalt auf die Bevölkerung und die politischen Gegner auszuüben. Aus vermeintlich wohlmeinenden Menschen, die natürlich immer nur das Beste für die Anderen im Auge haben, werden so waschechte Nazis.

Echte Demokratie muß immer verteidigt werden, der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit denen gegenüber, die diese Freiheit einschränken wollen, um ihren Willen aufzwängen zu können.

15 Kommentare zu „Anschlag auf Moscheen in Christchurch

  1. Hm. Zwei Fragen habe ich nach der Lektüre deines Posts: Hast du Belege dafür, dass lockerere Waffengesetze zu mehr Sicherheit führen?
    Und passen Demokratie und Libertarismus für dich zusammen?

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    1. Zur ersten Frage: ich habe keine Statistiken herausgesucht. Ich gehe von der Überlegung aus, dass man sich mit einer Waffe besser verteidigen kann, wenn der Angreifer von größerer Muskelstärke ist, bzw, einen mit einer Waffe angreift. Die andere Überlegung ist, dass eine Bevölkerung, die komplett entwaffnet ist, während Polizei und Militär weiterhin ihre Waffen behalten, mit der Zeit immer wehrloser gegenüber staatlichen Übergriffen wird. Ich halte eine Art Europäisches Second Amendment für richtig. Oder aber es müssen wirklich konsequent ALLE entwaffnet werden, einschließlich Polizei und Militär, hieße Polizei und Militär müssten abgeschafft werden.

      Zur zweiten Frage: ja, Demokratie und Libertarismus passen zusammen, wenn man Demokratie tatsächlich als Herrschaft des Volkes, bzw. besser als die Gesellschaftsform ansieht, in der das Individuum nicht aufgrund von Mehrheitsentscheidungen oder einem höheren politischen Willen entmündigt, entrechtet, enteignet werden kann. Libertarismus und „lupenreine Demokraten“ wie Putin passen dagegen nicht zusammen. Wohlgemerkt, der Libertarismus ist in meinen Augen keine Utopie, in der die Menschen nur richtig geformt werden müssen, um das Paradies auf Erden zu schaffen. Vielmehr geht es grundsätzlich um die Freiheit des Individuums, welches sich natürlich auch mit den anderen Individuen und deren Freiheit arrangieren muß.

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      1. Danke für die Antwort!
        Ich verstehe deine Überlegungen zu Waffen, aber frage mich, warum du dir keine Statistiken angeschaut hast.
        Wäre es nicht interessant zu prüfen, ob deine Überlegungen mit der Realität übereinstimmen?

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        1. Als wenn Statistiken immer recht hätten. Im Endeffekt muß jeder selbst wissen, ob er/sie sich bewaffnen sollte oder nicht. Die Situation vor Ort ist maßgebend. Ist die Gegend sicher genug, dann braucht es auch keine Waffen. Politiker, die Anschläge nutzen, um die Bevölkerungen zu entwaffnen, sollten sich fragen, warum es überhaupt zu Mißstimmungen und im Extrem dann auch zu Anschlägen kommt.

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          1. Naja, aber hast du so gar kein Bedürfnis, deine Meinung irgendwie mit der Realität anzugleichen? Du hast ja immerhin eine sehr eindeutige politische Position geäußert. Hatte gehofft, dass die auf mehr beruht als „muss jeder selbst wissen“.
            Aber danke fürs Antworten.

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          2. Och, scheint mir nicht so, als hättest Du Deine Meinung an Statistiken ausgerichtet, aber ich höre heraus, dass Du nicht einverstanden bist, und denkst, dass lockere Waffengesetze mit einer Gefährdung der Sicherheit einhergehen. Und das ist durchaus möglich. Attentäter, Kriminelle und Amokläufer würden vermutlich leichter an Waffen herankommen. Oder sie würden an bessere Waffen herankommen. Wenn der Preis stimmt. Schließlich kosten auch Waffen etwas. Und nur nebenbei: es ist es nun wirklich nicht schwer literweise an Benzin heranzukommen und ein Objekt in Brand zu setzen. Man sollte vermutlich Tankstellen und Chemie überhaupt verbieten. Was wohl im Zuge der radikalisierten FridaysForFuture-Generation und ganz offiziell von hohen Politikern ausgeprochenen Dekarbonisierungsplänen (runter auf 0 % Emission!) wirklich werden wird. Vielleicht kein Wunder, wenn die Bevölkerungen entwaffnet werden soll, die würden sich wohl wehren wollen, wenn ihnen jemand alle Lebensgrundlagen entziehen wollen würde.

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          3. Wenn Du Deine eigene Meinung nicht kennst, dann kann ich Dir auch nicht helfen. Vielleicht kann Dir ein Kommunikationstrainer weiterhelfen? Bitte nicht antworten. Schönen Sonntag Dir, Du kannst Dich gerne noch ein wenig auf der WordPress-Site „Libertarismus in Rödermark/Deutschland“ umschauen, vielleicht gefällt Dir der ein oder andere Text.

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          4. Kein Thema, ich denke über Dich und Deine Texte genauso. So wie Du mit einem redest und offensichtlich auch mit anderen, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn man die Lust verliert, mit Dir zu reden.

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          5. Wir könnten uns ja auch darauf einigen, dass „ES“ dumm gelaufen ist, und es dabei bewenden lassen. Ich werde vermutlich trotzdem mal wieder auf Deiner Seite vorbeischauen, habe ich gestern schon, und ein wenig neugierig bin ich dann ja doch geworden.

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          6. Ich wäre halt so neugierig, womit ich dich verärgert habe. Ich will gar nicht drüber streiten, ich wüsste es einfach nur zu gerne.
            Aber wie gesagt, ich will nicht sealionen, wir können es auch lassen.

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