Die Rattenfänger in Jügesheim

Neulich in Rodgau-Jügesheim an der S-Bahnhaltestelle einige dieser Aufkleber gesichtet:

Soll ich jetzt glauben, dass diese Aufkleber von Kindern angefertigt worden sind, und dass diese Kinder nicht von Erwachsenen dazu angestiftet werden, Druck auf die Bevölkerung ausüben zu können? Greta Thunberg ist auch keine massenmediale Inszenierung der Dekarbonisierer und Entvölkerer, die ihrer Agenda 21/2030 gemäß alles tun, um die Menschen vom Arbeiten und Leben abzuhalten. Energiearmut. Bloß alle Frauen in Arbeit bekommen und ihnen einreden, dass Kinder die Quelle der mengenmäßig größten CO2-Emissionen sind. Bloß Männer und Frauen gegenseitig aufhetzen. Da erscheint es nur logisch, dass der nächste Schritt ist, die Kinder gegen die Eltern aufzuhetzen. Von daher ist es gleich, ob die Aufkleber in Jügesheim und sonstwo von Erwachsenen gestaltet, hergestellt und verteilt worden sind, oder von Kindern/Jugendlichen. Der Punkt ist, dass die durchpolitisierung aller Lebensbereiche nun verstärkt die Kinder erreicht.

Und ja, ich gehöre zu den Erwachsenen, die den „Klimaaktivismus“ einer Greta und eines Felix Finkbeiner, als er noch ein Kind gewesen ist, und aller anderen Kinder, die von Erwachsenen für deren fadenscheinige Zwecke benutzt werden, als Kindesmißbrauch gewertet werden könnte. Wenn es nicht den Anschein machen würde, dass nicht nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk und ein erheblicher Teil der Mainstreammedien und die Universitäten systemtreu sind, sondern auch die Gerichtsbarkeit, müßte man eigentlich ein Verfahren wegen Kindesmißbrauchs einleiten.

ACAB, FCK COPS, FCK NZS, FCK AFD

ACAB, All Cops Are Bastards. (Titelbild stammt aus Dieburg, Platanenpark.) Das sagen nicht normale Jugendliche, die mal über die Strenge schlagen und es dann mal mit der Polizei zu tun bekommen. Das sagen Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Geist und Reifegrad von Kindern, die nicht in der Lage sind geradeaus zu denken, die gewaltbereiter sind als andere, und die typischerweise eher Links orientiert sind. Das heißt sie sind gleichzeitig gegen das Establishment, symbolisiert durch die Polizei, und gegen die Rechten, die Nazis, meist symbolisiert durch die AfD. Siehe die nächsten beiden Bilder:

In Ober-Roden, Dieburger Straße, Namen der Nebenstraße vergessen
Ober-Roden, Babenhäuser Straße, Somborer Straße

Interessanterweise hört man nie auch nur einen Pieps in der Öffentlichkeit, dass da eventuell gewaltbereite Jugendliche auf den Straßen Ober-Rodens und Dieburgs unterwegs sind, die ihre eindeutigen Botschaften per Aufkleber und Graffiti-Geschmiere eigentlich ziemlich sichtbar hinterlassen und vermutlich dahinterstecken, wenn in einer Samstag-Nacht Mülltonnen umgeworfen worden sind. Gut, immerhin nur Mülltonnen. 🙄

Graffiti in Rödermark, Ober-Roden, Video

Nach Fotos zu Aufklebern mal ein Video zu Graffiti. Die Aufnahmen sind von 2012, das gezeigte Bildmaterial ist meistens nicht mehr zu sehen, nur das Phänomen „Graffiti“ und natürlich die graffiti-malende Szene, die gibt es freilich noch. Ich wünschte nur, die Graffiti-Maler würden nicht immer nur böse und wahnsinnige Gesichter zeichnen, LSD-induzierte Motive, sondern sich mehr in die Welt der großen Ideen trauen und ihre Gedanken künstlerisch zu Papier bringen. Zu Papier bringen. Gut, am Rande der Gesellschaft zu sein, sich am Rand zu wähnen, heißt ja nicht, dass diese Szene nicht irgendwann im Mittelpunkt der Gesellschaft ankommen könnte. Die Breakdancer der 80er Jahre in den Staaten haben auch Drogen genommen. Soll ich davor jetzt Angst haben? Der Punkt ist einfach der, dass die Breakdancer ihre Aggressionen, ihre Wut, ihre jugendliche Leidenschaft sinnvoll kanalisiert haben. Deutschland hat da wohl noch eine Menge zu lernen.

Alternative Aktion in Dieburg/Hessen?

Ich hatte ja den Aufkleber „Make Love & Defend Europe“ fotografiert. Eine Woche drauf hängt einer der „Alternativen Aktion“ am Zaunpfosten nebendran. Naja, Aufkleber kleben ist nicht dasselbe wie in Aktion treten.

Alternative Aktion

 

Identitäre und Antifa in Dieburg/Hessen?

Ja, eindeutig, oder nicht? Ähnlich wie in Rödermark (hier und hier) habe ich Spuren gefunden in Form von einem Aufkleber und in Form von Graffiti, bzw. einer Aufschrift:

Scheint aber auch in Dieburg alles eher ruhig zu sein. Revolte und Abwehr der Revolte belaufen sich auf ein paar in der Öffentlichkeit angebrachte Zeichen. Man müßte mal des Nachts, vermutlich besonders am Wochenende, Orte wie die Unterführung aufsuchen und sich die Typen anschauen, die da so rumhängen und rumschmieren. Ist zwar eine riesen Sauerei, aber noch sehe ich keinen Grund für einen Alarm.

Die Identitären in Rödermark?

Ich hatte ja neulich erst die Frage gestellt, ob die Antifa in Rödermark steckt. Und neulicher habe ich beim Spazieren gehen einen weiteren Antifa-Schriftzug entdeckt, etwas versteckter, aber dennoch deutlich zu sehen.

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In der Unterführung bei der Grundschule im Breidert

Naja, bis jetzt ist mir ja wie schon geschrieben keinerlei Antifa-Aktivität aufgefallen. Die beiden Male, die die Büchertelefonzelle gesprengt, bzw. abgefackelt worden sind, sind die einzigen Male, die für mich den Geruch von Anschlag haben. Aber die Antifa ist eigentlich nicht dafür bekannt, Bücher zu zerstören, außer vielleicht Bücher, die sie als rechts bezeichnen würde und die deswegen zerstört werden müssen. Es könnte ja jemand Argumente lesen, die der eigenen Parteilinie widersprechen. Im Bücherschrank sind aber eindeutig keine als rechts eingestuften Lesematerialien aufbewahrt worden. Das hätten die Damen und Herren der Wir-sind-Breidert-Initiative schon nicht zugelassen. („Wir sind Breidert“ – auch so ein Name mit einer Menge Implikationen. Ist eigentlich einen eigenen Beitrag wert.)

Dennoch könnte es demnächst spannend werden, da seit neulichstem ein Aufkleber der Identitären Bewegung in einem der Wartehäuschen (dem für die Busse Richtung Darmstadt und Reinheim) an der Bushaltestelle Siedlung Breidert klebt.

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Bushaltestelle „Siedlung Breidert“

Mal schauen, wie hoch die Wellen gehen werden, ob sie in diesem Nest überhaupt gehen werden. Dürfte eigentlich die wenigsten beunruhigen (aber wer liest schon die Argumente der Identitären), denn wenn ich die Identitären richtig verstehe, dann wollen die ja nicht alle Ausländer rausschmeißen, erst recht nicht diejenigen der Migranten, die sich hier integriert haben und diejenigen, die dabei sind; nein, die sind nur gegen die Mißachtung sämtlicher Asylregeln, die hier massenhaft Menschen reinspülen, denen die europäische Lebensart zuwider ist, die hier nur Geld kassieren wollen, sich einen feinen Lenz machen und sich dann auch noch wie Sau verhalten. Gelinde ausgedrückt, denn damit meine ich auch kriminelle Handlungen.

Aber: die regulären Migranten, die ich so in Rödermark kenne, entsprechen dem eben beschriebenen Bild des integrationsunwilligen „Flüchtlings“ in der Tat überhaupt nicht, die gehen arbeiten, gehen in die Schule, sind Unternehmer, habe Berufen gelernt, studiert, haben Grundbesitz gekauft, Häuser gebaut, sind nett und freundlich, und ich habe nicht das Gefühl, dass die nicht vorne wie hinten sind, dass die den Untergang Deutschlands im Hinterkopf haben. Im Gegenteil.

Auch haben sich meines Wissens in Rödermark keine No-Go-Bereiche entwickelt. Immerhin. Ich habe ja viel, vor allem Grundsätzliches an der gegenwärtigen Politik Rödermarks auszusetzen, unter anderem, dass unsere „höheren“ Lokalpolitiker eher Abbilder ihrer Kollegen auf Bundesebene sind. Aber wenigstens ist es in Sachen „Gewalt durch ‚Flüchtlinge'“ in Rödermark eher ruhig geblieben. Wenigstens etwas.

 

 

P.S.: auf ScienceFiles ist ein sehr brauchbarer Artikel erschienen, der die Frage behandelt, warum unkontrollierte Masseneinwanderung allen schadet. Die Kurzantwort: sie schadet, weil unsere verantwortlichen Politiker eine unrealistische Vorstellung von den Menschen als Grundlage für ihre Politik gewählt haben. Migranten sind auch Menschen mit eigenem Willen und sie müssen den Willen haben sich akkulturieren zu wollen. Unsere Politiker erkennen einen individuellen Willen nicht mehr an, sondern nur noch ihre kollektivistische, gleichmacherische Ideologie. Gleichzeitig liefern sie genügend Anreize für die Migranten sich von vornherein von der Aufnahmegesellschaft zu separieren. Bereits kulturell bedingte Distanz wird nur noch verstärkt.

Die Antifa in Rödermark?

Steht man auf dem Rathausplatz und schaut vom „Knochen“ aus in Richtung Jägerhaus Ecke Dieburger Straße, dann sieht man die Rückseite eines Straßenschildes auf das „ANTIFA“ gesprüht worden ist. Ist die Antifa tatsächlich Rödermark unterwegs? Bis jetzt habe ich nie etwas von Antifa-Aktivitäten in Rödermark gehört. Wer hat das Schild besprüht? Wird ja wohl niemand einfach mal so aus Spaß getan haben. Würde mich mal interessieren, wer dahinter steckt.