Gender Pay Gap-Lüge, die Xte

Und auch dieses Jahr wollen die drei (!) Frauenbeauftragten der Stadt Rödermark eine Flagge hissen, um auf die Ungerechtigkeit der Ungleichbehandlung von Männern und Frauen hinzuweisen. (Wo sind eigentlich die drei Männerbeauftragten?)

Und zum Xten Mal (okay, auf diesem Blog zum zweiten Mal) Widerlegungen dazu. Dieses Jahr eine Grafik von data-debunk:

Und, weil es so schön ist, ScienceFiles zu lesen – ein Link zum Artikel „Es GIBT KEINEN Frauen diskriminierenden GENDER PAY GAP (Post wider die Dummheit)

In Bezug auf die Stadt Rödermark kann ich nur sagen, dass es eine Schande ist, dass das Geld der Bürger und Einwohner für gleich drei Frauenbeauftragte verschwendet wird. Haltet mal lieber die Straßen in Schuß und hört auf die Bevölkerung mit eurem marxistischen Unsinn beglücken zu wollen. Wer wissen will, wie Rödermark unter einem weiblichen, obendrein Grünen Bürgermeister geraten würde, der braucht sich lediglich den jetzigen Trend anzuschauen – die Ungerechtigkeiten gegenüber den Männern, die eindeutige Bevorzugung aufgrund von Geschlecht – um zum Schluß zu kommen, dass 50-50 in Wahrheit mehr als 50 zugunsten der Frauen bedeutet.

Meine Forderung lautet daher: Rückbau der Stadtverwaltung auf die essentiellen Aufgaben wie Straßenbau- und erhalt, Bauaufsicht, Stadtplanung. Alles andere erhöht lediglich die Verschwendung von Ressourcen, ist anti-nachhaltig und vergrößert die soziale Ungleichheit und die Armut.

Aber ob das unsere Vorzeige-Europäer der jetzigen Stadtspitze verstehen oder gar verstehen wollen?

Was Libertarismus ist/nicht ist

Libertarismus ist das Gegenteil vom Sozialismus insofern als dass er betont, dass die Forderung des Sozialismus nach einem guten Leben für alle, nur erreicht werden kann, wenn das Individuum und sein Besitztum respektiert wird, seine Kreativität, sein freier Wille, was nur in Freiheit funktionieren kann.

Libertarismus ist dementsprechend keine Religion, die ein Utopia verspricht, sei es, dass dieses Utopia durch eine göttliche Macht, die durch Gebet und Befolgen göttlich gegebener Regeln, durch Überwindung des Ich und der eigenen Persönlichkeit, oder durch einen gütigen Diktator, oder eine soziale/sozialistische/sozialdemokratische Regierung, oder durch menschliches Wirken überhaupt, zustandekommen soll.

Bürgermeisterwahlen

Der Unterschied zwischen den Kandidaten ist lediglich ein gradueller. Schließlich gehören alle drei Kandidaten zum gleichen System, eine Kommune, die in das größere Gefüge ‚Vereinte Nationen -> Europa -> europäische Nationen -> Länder innerhalb der Nationen -> Regionen innerhalb der Länder -> Kommunen‘ gehört und damit zu einem gehörigen Anteil abhängig von den übergeordneten Institutionen ist. Zwei der drei Kandidaten sprechen sich zwar klar und eindeutig für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Rödermark aus, aber Rödermark ist halt nunmal keine Einheit für sich, keine souveräne libertäre Insel in einem sozialistischen Meer. Und auch ein bißchen Sozialismus ist immer noch Sozialismus.

Von daher sollte man nicht zuviel von den Herren Rotter und Falk erwarten. Auf lange Sicht jedoch ist es von essentieller Bedeutung für das Wohl der individuellen Menschen, dass das sozialistische System überwunden, rückgebaut wird und ersetzt wird vom freien Individuum, das volle Kontrolle über seinen Besitz und seine Entscheidungen hat.

Fördermittel verarmen die Bevölkerung (nicht nur in Rödermark)

Und da muß ich wieder an Frau Schülner denken, die vor einem Jahr rumgepoltert hat, dass die Post profitgierig ist. Aber ich denke mal, wenn es um Grüne Politik und Klimaschutz geht, dann ist es schon in Ordnung, wenn das Geld der Leute umverteilt wird. Da Klimaschutz ein Dauerthema ist und politisch gefördert wird, ist es nur folgerichtig, dass Geld nur fließt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

Auszug aus der PDF zu Fragen und Antworten zum Haushalt 2019 der FDP-Fraktion (S. 9)
Artikel: Fragen der FDP Rödermark zum Haushalt 2019 und die Antworten dazu.
PDF: https://www.fdp-roedermark.de/Trans/2019/Fragen_Antworten_FDP_zum_Haushalt_2019.pdf

„Ohne Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt auch keinen Zugriff auf kommunale Förderprogramme für den Klimaschutz.“

Nicht falsch verstehen, mir geht es hier nicht darum zu bewerten, ob Klimaschutz und Stadtumbau sinnvoll sind oder nicht. Im Sinne eines Klimawandelfolgenschutz ist ein Stadtumbau womöglich sehr sinnvoll, um die Bewohner eben vor den dauerhaften Folgen von entweder drastisch höheren oder drastisch kühleren Temperaturen und Wetterlagen zu schützen.

Mir geht es hier darum, dass die dauerhafte Einrichtung von Förderungmitteln sehr wahrscheinlich zu genauso dauerhafter Verschwendung und viel zu hohen Kosten für die Steuerzahler führt. Dazu passend ein Artikel vom 30.01. vom EIKE über die extrem geringen Effekte von irgendwas-Schutz im Vergleich zu den hohen Kosten und der hohen Verschwendung von Ressourcen, in dem auch die in den 90ern prognostizierten Kosten für Umweltschutz und Schutz vor der Globalen Erwärmung von nur einer damaligen Kugel Eis erwähnt sind. Was daraus geworden ist, weiß jeder. Die Kosten steigen und steigen, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auf. Nur sind halt nicht grundsätzlich die gerne als „profitgierigen“ Unternehmer schuld, sondern die umverteilenden Politiker, die unternehmerischen Lobbygruppen, und leider auch die Kommunen, wenn sie sich Fördermittel holen.

Die Lösung wie immer, freie Unternehmen auf einem freien Klimawandelfolgenschutz-Markt. Zu diesem Markt gehört dann auch das sogenannte Klimamanagement, dessen personelle Ausstattung durch Leistung und nur durch Leistung überzeugen muß. (Wobei ein nettes, angenehmes Wesen durchaus nicht unerwünscht ist.)

Libertarismus und Abtreibungsparagrafen

Man könnte meinen, der Libertarismus würde sich eindeutig auf die Seite der Leute stellen lassen, die fordern, dass Frauen ihr Ungeborenes völlig legal bis zur Geburt abtreiben können. Schließlich steht der Libertarismus für Freiheit und Freiheit bedeutet, tun und lassen zu können, was einem gerade so einfällt und gefällt, oder nicht? Ne, eben nicht. Auch der Libertarismus steht auf einer Philosophie, aus der Recht entstehen kann. Soweit ich das bis jetzt so mitbekommen habe, steht nicht ein einziger der libertären Vordenker, auch sonst kein Libertarier für eine ungezügelte Gemeinschaft, sondern im Gegenteil für die Herrschaft des Rechts und der Gleichheit aller vor dem Recht. Die Zehn Gebote Gottes in der Bibel, das Naturrecht, das Nichtaggressionsprinzip speisen die libertäre Rechtsauffassung mit Ideen und Konzepten.

Der Libertarismus steht daher für eine Gemeinschaft mit gleichen, zumindest ähnlichen Werten, in der das Individuum so unabhängig, frei, selbstbestimmt wie möglich bleibt, und vor allem nicht per Zwang und Gewaltausübung von seinem Besitz, zu dem auch sein eigener Wille und seine eigenen Entscheidungen gehören, getrennt werden darf. Daher steht der Libertarismus auch vor allem gegen das Geldmonopol, Zentralbankenpolitik, Bürokratie, Bevormundung z. B. in Form von Quoten, wobei hier auch ganz praktische Erwägungen eine Rolle spielen.

Libertarismus ist ganz sicher keine Gerechtigkeitsideologie, die sich vor Selbstwidersprüchen nicht retten kann, und inhärent eine Ungerechtigkeitsideologie ist, die auf Widerstand stoßen muß und daher in letzter Konsequenz per Gewalt in irgendeiner Form durchgesetzt werden muß.

In diesem Zusammenhang finde ich es bemerkenswert, wenn einerseits ständig von Rechter Hetze gesprochen wird, wenn irgendwer sein Leben, seine Familie, seinen Besitz vor gefährlichen, unberechenbaren und unantastbaren Fremden schützen will, aber dann andererseits jede Frau aus irgendeinem, nicht triftigen Grund, z. B. aus einer Laune heraus, ihr ungeborenes Kind bis zum Eintritt der Geburt abtreiben lassen können soll. Das, kombiniert mit den vermummten Antifa-Typen, die permanent Gewalt in irgendeiner Form gegen Andersdenkende fordern, könnte einen glatt zur Vermutung führen, dass diese Leute nur sehr wenig Respekt für Leben und Eigenbestimmung (Anderer) haben. Polizisten sind ja sowieso Bastarde (ACAB), man möchte sich ungeniert ausleben, Drogen nehmen, rumficken und auf der Tasche anderer liegen. Da passt natürlich auch die Forderung jederzeit abtreiben zu können.

Freunde, man kann hoffen, dass die Mehrheit der Gesellschaft – Männlein wie Weiblein – nicht auf die Versprechen dieser falschen Freiheit von den guten Sitten hereinfällt und trotz Aufweichung und Pervertierung von Recht und Rechtsauffassung sich den guten Sitten entsprechend verhält. Amen.

Rödermarks guter und beherzter Weg ein Stück weiter in den Sozialismus

Namens der Anderen Liste Rödermark bitte ich Sie zu prüfen, ob und zu welchen Bedingungen bei diesem Projekt geförderter Wohnraum realisierbar sein könnte.
Anzustreben wäre, dass ca. 20 Wohneinheiten als Mietwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Ein Erwerb dieser Wohnungen durch die Stadt oder ein erfahrenes gemeinnütziges Wohnungsbauunternehmen und späteren Vermietung an besondere Personenkreise, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können, wäre vor dem Hintergrund der Förderfähigkeit durch die unterschiedlichsten Programme zu prüfen.

Frau Andrea Schülner (Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters 2019) in Brief an den Bürgermeister

Ein eindeutiges Zeichen, dass Frau Schülner die Politik des Parteikollegen an der Spitze der Stadt fortfahren wird. Ich weiß, dass das in Rödermark niemanden wirklich interessiert, da ja alle immer nur auf die Idee kommen, Fördermittel zu beantragen und/oder, wie oben im Brief vorgeschlagen, Objekte von der Stadt kaufen zu lassen. Wie aus dem Textbuch, Frau Schülner kann gar nicht anders, als die Interventionsabwärtsspirale weiterzugehen. Ludwig von Mises hat bereits 1929 von der Interventionsspirale geschrieben und erkannt, dass Regierungen geradewegs weiterinventionieren, obwohl deutlich zu erkennen ist, dass die Interventionen die Gesamtsituation nur verschlechtern. (Mehr dazu in: Die Utopie der Sozialen Marktwirtschaft – Ludwig von Mises Institut Deutschland)

So ist schon abzusehen, dass „den guten Weg Rödermarks beherzt weitergehen“ nichts weiter heißt, als die Interventionsabwärtsspirale beherzt weiterzugehen. Da Herr Dr. Karsten Falk, ein anderer Bürgermeisterkandidat, der meint, dass „Rödermark mehr kann“, auch schon vorgeschlagen hat, Fördermittel zu benutzen, komme ich zu dem Schluß, dass es wirklich keine Rolle spielt, ob „die Zeit der Machos und Macher endgültig vorbei ist“ oder nicht, weil eindeutig beide Geschlechter entweder keine Ahnung von den Langzeitwirkungen ihrer politischen Pläne und Entscheidungen haben, oder, kurzfristig gesehen, keine andere Wahl mehr haben, als das Falsche zu tun, oder so sehr in ihren Ideologien und Wunschträumen verheddert sind, dass sie keinerlei wissenschaftlich gewonnene Erkenntnis mehr an sich heranlassen, die sie umdenken und einen besseren, für alle nützlicheren Weg einschlagen lassen könnten.

Frischer Wind für Rödermarks Politik wäre einzig und allein eine Abkehr von der üblichen sozialistischen Denke und Einmischung in immer mehr Lebensbereiche der Menschen. Mehr Freiheit.

Künstliche Nachfrage für Räder und ÖPNV schaffen

Ein großes Ziel der globalen und lokalen Vereinten Nationen und ihren Agenden 21/2030 und Vision 2050 ist die Leute aus ihren Autos rauszuholen und auf Räder und in den ÖPNV zu packen. Aber selbst die grünen Aktivisten und Klimamanager und so weiter besitzen und nutzen Autos, denn auch sie, wie die meisten anderen der Bevölkerung erkennen, dass das eigene Autos um einiges besser ist, als ein Fahrrad und der ÖPNV es jemals sein werden. Daran werden auch eine verbesserte, smarte Nutzung von ÖPNV-Smartphone-Apps nichts ändern.

Jedenfalls, da die breite Bevölkerung den Plänen der Vereinten Nationen widerstrebt, muß die Bevölkerung natürlich langsam aber sicher auf die Nachhaltigkeitsziele eingestimmt und auf Linie gebracht werden. Eine Strategie ist tagtäglich über sämtliche vom Staat kontrollierte Medien vor dem Öko-Kollaps zu warnen und Nachhaltigkeit als einzige Lösung anzupreisen. Eine andere Strategie ist eine künstliche Nachfrage nach „nachhaltiger Mobilität“ zu schaffen, damit die gewünschten Lösungen günstiger, effizienter, nützlicher und vor allem nachhaltiger erscheinen. Und das geht so:

  • Fossile Treibstoffe verteuern
  • Parkplätze wegnehmen
  • den Kauf von Fahrrädern und den ÖPNV staatlich subventionieren
  • auto-freie Zonen schaffen
  • Diesel-Verbote
  • das ÖPNV-Angebot auf ein lächerliches Maß ausweiten (immer mehr Haltestellen und immer mehr Busse und Bahnen fahren lassen, gleichzeitig die Preise künstlich niedrig halten)
  • die Schaffung einer Infrastruktur für den Radverkehr auf Steuerzahlerkosten
  • die Schaffung einer Sharing-Economy (Mietautos und Mietfahrräder)
  • und natürlich die zig Werbeaktionen von eigens für diesen Zweck eingestellten Klimamanagern, die dann u. A. den Kindern im Kindergarten Angst vor der Klimakatastrophe machen und Nachhaltigkeit als einzige Lösung vorstellen, auch wenn deren Eltern keine staatliche Propaganda für ihre Kinder wünschen

Ein paar der Punkte in der Liste erscheinen auch mir sinnvoll, z. B. habe ich nichts gegen die Schaffung einer Infrastruktur, die eigens für Radfahrer gedacht ist und ich sehe auch die Vorteile von Mietautos und Mietfahrrädern für arme Menschen, die sich kein eigenes Auto leisten können, aber mal schnell wohin fahren müssen. Man muß den Kontext betrachten, in dem diese Änderungen vorangetrieben werden. Leider sind die staatlich geförderten Gestalter der Nationalökonomien (mit dem Ziel der Zusammenführung in eine vereinte Weltökonomie) dabei jegliche Anreize wegzunehmen, um sich aus der Armut herauszuarbeiten, weil sich kaum noch etwas lohnt, weil es ewig dauert, sich aus der Armut herauszuarbeiten. (Da ist es nur zu verständlich, wenn viele Menschen den Mut verlieren, und inaktiv werden. Der Sozialstaat als Teil dieser neuen Weltökonomie ist eine weitere höchst ineffiziente Zumutung, die schleunigst abgeschafft werden muß.)

Das die offiziellen, staatlich geforderten und geförderten Lösungen nicht
günstiger, effizienter, nützlicher und vor allem nachhaltiger sind, sondern vor allem teuer, bedrohlich, ineffizient und nicht nachhaltig, sieht man an der Qualität der Lösungen und an der wachsenden Armut (Energiearmut) von immer mehr Menschen. Die offiziellen Lösungen nutzen vor allem denjenigen, die sie verkaufen. Die Forderungen müssen daher lauten:

  • weg mit der staatlichen Förderung
  • weg mit der Pflicht, die offiziellen Lösungen, umsetzen zu müssen
  • Lösungen auf ganz normalen, profit-orientierten Märkten suchen und finden lassen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

IDIC und Klimaschutz

IDIC. Auf Deutsch: UMUK, Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination. Wir hören Dr. Miranda Jones in der Episode „Is There in Truth No Beauty?“ zu Mr. Spock sagen: „Die Herrlichkeit der Schöpfung ist in ihrer unendlichen Vielfalt“, worauf Mr. Spock ergänzt: „Und in den Weisen, wie sich unsere Unterschiede kombinieren, um Bedeutung und Schönheit zu kreieren.“ (Klingt im Original nicht so klobig.)

Und was hat das nun mit Klimaschutz zu tun? Ganz einfach, zum einen haben die sogenannten Klimaschützer weltweit immer nur die selben Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit, und wie bereits bekannt, sind deren Antworten alle sehr kostspielig, ineffizient, gar nicht so nachhaltig, umwelt-, klimaschützerisch wie großmundig angekündigt; nein, vielmehr sind die Aktionen für die Massen mehr Zumutung als nützlich, für eine wachsende Zahl sogar lebensbedrohlich, siehe das Stichwort „Energiearmut“, welches paradoxerweise auch in den reichen Industrieländern für wachsende Not sorgt.

Zum anderen lese ich im Buch „Population Bombed! Exploding the Link Between Overpopulation and Climate Change“ (Zitat aus dem E-Buch unten) davon, dass die Daten darauf hinweisen, dass eine steigende Zahl an Menschen auf der Erde und ein steigernder Verbrauch fossiler Brennstoffe und die damit verbundenen Möglichkeiten, Technologie mit Energie zu versorgen, nicht nur zu einem besseren Leben für die Menschen führt, sondern auch zu einer geringeren Belastung für Ressourcen, Umwelt und eben auch für das Klima.

Denn: sind mehr Menschen mit mehr unterschiedlichen Fähigkeiten auf der Welt, dann erhöhen sich die kombinatorischen Möglichkeiten. Je mehr Menschen, desto feiner und verästelter können auch die Fähigkeiten werden. Es heißt, dass Überspezialisierung den Nachteil hat, dass der Einzelne größere Schwierigkeiten hat, Arbeit zu finden, während jemand mit weniger speziellen Fähigkeiten, leichter Arbeit finden kann; der Berufskraftfahrer kann sich in einigen unterschiedlichen Branchen um Arbeit bewerben, während jemand, der beispielsweise in einer Fabrik eine Funktion hat, die ausschließlich in dieser Fabrik nachgefragt ist, vielleicht aus einer internen Entwicklung heraus, sich gar nicht erst in anderen Fabriken bewerben bräuchte. Ein interessantes Argument, auf der anderen Seite obliegt es jedem selbst, für eine breite Basis an allgemein nützlichen Fähigkeiten zu sorgen, auf der dann eine ebenso breite Verästelung und Verfeinerung herausgebildet werden kann. Das ist eben auch ein Aspekt der „Herrlichkeit der Schöpfung in ihrer unendlichen Vielfalt“. Die eigenverantwortliche, lebenslange Weiterbildung. Kreativität.

Und selbstverständlich ist Freiheit auch ein wichtiger, sehr wichtiger Aspekt, eine lebenswichtige Grundlage, denn Vielfalt kann sich nur in Freiheit ausbilden. Das ist eines der wichtigsten Argumente gegen die stattfindenden Versuche der globalen Zentralisierung, die uns sehr offensichtlich eine globale Zentral- und vermutlich auch durch „smarte“ KI durchgesetzte Kommandowirtschaft bescheren wird, wenn wir nicht früh genug begreifen, dass dieser Weg nur nachhaltig Schaden verursacht.

‚Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination‘ und der sozialistische Geist vertragen sich nicht. Der sozialistische Geist wird immer versuchen den Willen des Individuums für den angeblichen Nutzen der Gemeinschaft, für das Gemeinwohl des Kollektivs zu brechen. Daher kann die auf Hochtouren betriebene weltweite Sozialisierung des Einheitsmenschen in einem immer dichter werdenden Netz an Gesetzen, Vorschriften, Beobachtung, Bevormundung und der damit drohenden Lahmlegung jeglicher individueller Initiative, jeglichem Erfindungsgeist abseits der für das Kollektiv als gut erachteten Maßstäbe, jedem eigenen Willen zur Kontaktaufnahme und langwierigem Verbinden mit Anderen, die dem eigenen Projekt nützlich sind, besser zur Katastrophe führen, als der Mensch in Freiheit und Zwanglosigkeit.

Daher: Freiheit in Verantwortung und Nein zu jeglichem Sozialismus!

Das oben erwähnte Zitat aus dem E-Buch:

In Chapter 4 we explain how a significantly larger human population came to enjoy a higher standard of living while improving the state of its environment. This counterintuitive outcome arose as a result of the globalization of human economic activities and its ever more minute division of labour, which in turn made possible a near endless stream of technological advances that delivered more efficient use of a broader range of materials and the development of valuable by-products out of polluting production residuals.
These processes are further illustrated with more detailed case studies of past carbon fuel developments. By using these fuels increasingly more efficiently, humanity ascended the energy ladder into a world of steam power, mass electrification, advanced materials, high-speed travel and communications, sanitation, domestic refrigeration, and instant communications, in the process reducing both human pressures on biodiversity and polluting emissions.

Position 201 von 4905; Desrochers, Pierre. Population Bombed!: Exploding the Link Between Overpopulation and Climate Change . The Global Warming Policy Foundation. Kindle-Version.

Libertarismus ist der Versuch das Links-Mitte-Rechts-Paradigma zu überwinden

Die Einteilung in Links, Mitte, Rechts in Kombination mit der Bewertung „gut“ und „schlecht“ ist ein fatalistischer Fehlschluß, der konsequent befolgt immer zu Ausgrenzung, Kampf und schließlich Krieg, der alleine der Feststellung der siegreichen Gruppe dient, führt. Wer aber genau hinschaut, der sieht, dass alle Gruppen Ansichten und Argumente haben, die wahr sind und deshalb von den anderen Gruppen berücksichtigt werden sollten. Der Libertarismus versucht, alle Gruppenzugehörigkeiten und der mit ihr verbundenen Pflicht zur Wiederholung der identitätsstiftenden Formeln in der Öffentlichkeit, zu überwinden. Das erfordert eine wissenschaftlich geführte Debattenkultur, d. h. die Debattierenden müssen die Größe haben, Irrtümer zu erkennen und ihre Ansichten entsprechend an die als wahr erkannten Aussagen anzupassen. Gruppenzugehörigkeiten sollten keinerlei Rolle in der Formung einer Meinung spielen müssen. So kann niemand mehr die eigene Gruppe und Gruppenidentität als die inhärent einzig wahre und gute Gruppe und Identität feststellen.

Das sind große Gedanken, ob sie aber wirklich Fuß fassen können im menschlichen Geist, und nicht nur Gedanken eines Träumers sind, und ob ewiger Kampf für die eigenen Interessen nicht vielleicht doch die einzige wahre Realität ist, das wird sich zeigen.

„Gib freiwillig, sonst wird dir genommen werden“

Ein Satz, der mir vorhin in den Sinn gekommen ist. Er kann als existentieller Grund für den Sozialstaat herhalten. Eines der Argumente, der die Einrichtung und Unterhaltung eines Sozialstaates rechtfertigt, ist dass die Menschen nicht freiwillig anderen helfen, von ihrer Habe nichts abgeben und – besonders mit Blick auf die Unternehmer – gierig sind. Und da mag durchaus was dran sein. Man muß sich nur mal durch die Lektüre jüdischer und christlicher Texte, allen voran die Bibel, verdeutlichen, wie schnell es gehen kann, dass eine Mehrheit der Menschen den Gesetzen Gottes abtrünnig wird, und selbst ohne Not kriminell (in den Augen des Herrn) wird. Es ist hart, wenn ein Mensch in Not einen anderen bedroht, ausraubt und gar ermordet, um überleben zu können. Deshalb kann eine Gemeinschaft auch nur dann überleben, wenn sie sich um alle Menschen kümmert, freiwillig gibt, freiwillig hilft.

Die libertarische Lehre sieht in der zwangsweisen Abgabe von Steuern den Tatbestand des Diebstahls. Erfahrungsgemäß expandieren staatliche Unternehmen, mit der Expansion wächst auch die Höhe der zu entrichtenden Steuern. Abgesehen von der wachsenden Armut und der Masseneinwanderung neuer Sozialfälle, lässt sich in einigen Bereichen des Staates keine Not erkennen, z. B. im Fall der Rundfunksteuer, die weit über das eigentliche Ziel, nämlich die Übermittlung von Informationen aus der politischen Sphäre zwecks der Meinungsbildung der Bürger, hinausgeschossen ist. Und sicherlich nicht Wenige weit über das Nötige hinaus hat finanziell reich werden lassen.

Ein Argument, dass gegen den Libertarismus genannt wird, ist dass der Libertarismus den Egoismus und die Gier, die Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen geradezu beflügeln würde. Und auch da mag was dran sein. Deshalb können libertarische Ideen von den (wirtschaftlichen) Beziehungen der Menschen nur in Verbindung mit den ewigen Gesetzen Gottes funktionieren.

Dann gibt man freiwillig, hilft freiwillig. Und dann kann auch der heillos ineffiziente und würdelose Sozialstaat abgeschafft werden, denn er hat dann keine Basis mehr in der Fürsorge für die Armen, Schwachen, Alten und Abgehängten der Gesellschaft.