Anschlag auf Moscheen in Christchurch

Genauso wie islamische Terrorattacken gegen Mohammed-Karikaturisten, islamische Terrorattacken gegen Juden, Christen, Atheisten, Anschläge auf Synagogen und Kirchen falsch sind, so auch der Anschlag auf die zwei Moscheen in Christchurch. Da spielt es auch keine Rolle, ob es sich um „echte“ Anschläge oder „False Flag“-Attacken handelt. Gewalt ist Gewalt, egal wer sie auf wen aus welchem Grund ausübt.

Dumm ist allerdings dennoch die Forderung der neuseeländischen Premierministerin Arden, die Waffengesetze zu verschärfen. So werden lediglich die Selbstverteidigungsmöglichkeiten noch weiter eingeschränkt, während eine Frau Arden selbstverständlich staatlichen Schutz genießt. In der Realität jedoch ist die Polizei kein besonders großer Schutz vor Kriminalität, wenn die Polizei nicht früh genug gerufen wird. Und einen allgegenwärtigen Überwachungsstaat, der von nur einer einzigen Gruppe kontrolliert wird, kann sich niemand wünschen, der außerhalb dieser Gruppe steht. Zu groß ist die Verführung, über die Polizei Gewalt auf die Bevölkerung und die politischen Gegner auszuüben. Aus vermeintlich wohlmeinenden Menschen, die natürlich immer nur das Beste für die Anderen im Auge haben, werden so waschechte Nazis.

Echte Demokratie muß immer verteidigt werden, der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit denen gegenüber, die diese Freiheit einschränken wollen, um ihren Willen aufzwängen zu können.

Arbeitende Frauen

Es geht nicht darum, ob Frauen arbeiten können oder wollen. Es geht darum, dass per Quote die Inkompetenten, die Lust- und Leistungslosen, kurzum die Falschen massenhaft in die Studiengänge und Berufe gedrückt werden, und dabei die Richtigen für den Job verdrängen. Eine klassische Interventionsspirale, weil der Gesetzgeber meint, sich ungefragt in die Angelegenheiten der Menschen einmischen zu können, ohne dabei deren individuelle Situation zu verschlechtern.

Wenn allerdings ein Arbeitgeber aus freien Stücken meint, sein Unternehmen mit den Falschen zu besetzen, dann bitteschön, ist schließlich seine freie Wahl.

Verbietet „2001: Odyssee im Weltraum“!


Die Discovery ist eindeutig ein riesiger patriarchalischer Weltraum-Penis, der die Licht-Vagina gewaltsam penetrieren will. Und sowas nennt sich Kunst! Alarmiert Campact, damit der Film endlich verboten werden kann. Campact, ihr müsst Zivilisation und Demokratie gegen rechten Penis-Populismus verteidigen!

Okay, Scherz, eigentlich Wahnsinn, beiseite. Der Film „2001: Odyssee im Weltraum“ ist sehr sehenswert, schon der 1. Akt „Aufbruch der Menschheit“ und wie der 1. Akt durch den in die Luft geschleuderten Knochen mit dem 2. Akt verbunden ist, wirft ein eindeutiges, klares Licht auf die tatsächliche Situation der Menschheit. Ein gutes Antidot gegen utopische Bewegungen wie den Sozialismus in jeglicher Form und gradueller Unterschiedlichkeit. Auch ein gutes Antidot gegen eine überhöhte Erwartung, dass die libertäre Gegenbewegung die Menschheit in ein Utopia befreien könnte. Allerdings muß sich da jeder ein eigenes Bild von machen. Dazu lädt der Film ein. Stanley Kubrick hat „2001“ bewußt so gestaltet, dass er Fragen aufwirft, dass die Zuschauer angeregt werden, nachzudenken.


Das oben verwendete Bild ist von GrahamTG gestaltet worden. Es heißt „Monolith“ und ist auf DeviantArt hochgeladen worden. GrahamTG erlaubt, das Bild herunterzuladen. Ich habe mir erlaubt, das Bild zu verkleinern und auf WordPress hochzuladen. Im Falle, dass GrahamTG oder ein von ihm Bevollmächtigter verlangt, dass ich das Bild aus dem Artikel herauslösche, werde ich dem gerne Folge leisten. Das Bild generiert keinerlei monetären Gewinn für mich.

Was Libertarismus ist/nicht ist

Libertarismus ist das Gegenteil vom Sozialismus insofern als dass er betont, dass die Forderung des Sozialismus nach einem guten Leben für alle, nur erreicht werden kann, wenn das Individuum und sein Besitztum respektiert wird, seine Kreativität, sein freier Wille, was nur in Freiheit funktionieren kann.

Libertarismus ist dementsprechend keine Religion, die ein Utopia verspricht, sei es, dass dieses Utopia durch eine göttliche Macht, die durch Gebet und Befolgen göttlich gegebener Regeln, durch Überwindung des Ich und der eigenen Persönlichkeit, oder durch einen gütigen Diktator, oder eine soziale/sozialistische/sozialdemokratische Regierung, oder durch menschliches Wirken überhaupt, zustandekommen soll.

Bürgermeisterwahlen

Der Unterschied zwischen den Kandidaten ist lediglich ein gradueller. Schließlich gehören alle drei Kandidaten zum gleichen System, eine Kommune, die in das größere Gefüge ‚Vereinte Nationen -> Europa -> europäische Nationen -> Länder innerhalb der Nationen -> Regionen innerhalb der Länder -> Kommunen‘ gehört und damit zu einem gehörigen Anteil abhängig von den übergeordneten Institutionen ist. Zwei der drei Kandidaten sprechen sich zwar klar und eindeutig für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Rödermark aus, aber Rödermark ist halt nunmal keine Einheit für sich, keine souveräne libertäre Insel in einem sozialistischen Meer. Und auch ein bißchen Sozialismus ist immer noch Sozialismus.

Von daher sollte man nicht zuviel von den Herren Rotter und Falk erwarten. Auf lange Sicht jedoch ist es von essentieller Bedeutung für das Wohl der individuellen Menschen, dass das sozialistische System überwunden, rückgebaut wird und ersetzt wird vom freien Individuum, das volle Kontrolle über seinen Besitz und seine Entscheidungen hat.

Campact ist eine einseitig politisch motivierte Veranstaltung

Wie ich darauf komme? Wegen dieses Unsinnes aus dem neuesten Newsletter zum Attac-Urteil:

Attac hat die Gemeinnützigkeit verloren. Das Urteil des Bundesfinanzhofs ist ein Maulkorb für alle, die sich engagieren – also die ganze kritische Zivilgesellschaft. Wenn sich gemeinnützige Organisationen an politischen Debatten beteiligen, riskieren sie von nun an ihre Existenz. Darum müssen wir Finanzminister Scholz jetzt klar machen: Dieser Maulkorb muss weg!


Was ist denn daran ein Maulkorb? Wenn eine Bewegung innerhalb der „kritischen Zivilgesellschaft“ nicht mehr von Interesse ist, dann wird diese Bewegung auseinandergehen. Umgekehrt, wenn sie von Interesse ist, wird sie weitergetragen werden. (Wie der Libertarismus, der von Campact sicherlich nicht als gemeinnützig eingestuft werden würde.) Dafür braucht es kein Steuergeld, schon gar nicht von Leuten, die eine Bewegung grundsätzlich nicht unterstützen wollen. Wie ich.

Dafür blasen die unterzeichnenden des Campact-Newsletters (Yves Venedey und Felix Kolb) unter anderem in das Horn, um das Lied von der Gemeinnützigkeit, vom Kollektivismus, der nur eine Meinung zulässt (nämlich die von Campact) , der Bedrohung der Demokratie durch Rechtspopulismus und andere der üblichen Säue, die so gerne von linken Aktivisten durch die Dörfer getrieben werden, um ganz viel Kohle abstauben zu können.

Und Tschüss, Campact!

Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft

Es die Aufgabe der Foundation, Richards Vision zu verwirklichen, den Einfluss von Religion in der Bildung und öffentlichen Politik zu verringern und das Stigma zu beseitigen, welches Atheismus und Nichtgläubigkeit umgibt. Des Weiteren ist das Anliegen der Foundation die Förderung naturwissenschaftlicher Bildung, kritischen Denkens und des auf Beweise gestützten Verständnisses der natürlichen Welt, mit dem Ziel, religiösen Fundamentalismus, Aberglauben, Intoleranz und menschliches Leid zu überwinden.

Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft

Was ja nicht bedeutet, dass man die alten Texte nicht lesen darf oder sollte, es bedeutet nur, dass man kritisch bleiben sollte. Was nützt es der Welt, wenn man z. B. die christlichen Werte des Westens als wertvoll erkennt, dann aber aus Mangel an tieferem Verständnis dieser Werte seinen Mitmenschen schadet? Man muß nicht an Gott und Jesus glauben, um Guten zu tun, genauso wenig wie man den Teufel anbeten muß, um Schlechtes zu tun. „Gut“ und „schlecht“ bedeutet in diesen Zusammenhang lediglich Handlungsweisen, die den Vielen nützt, bzw. schadet.

Gewohnheiten (lassen sich schwer ablegen)

Jouwatch zu einem Protest von Muslimen gegen so etwas wie sexuelle Früherziehung in einer Schule in England. „Muslime gegen Gender“. Da war ein Lehrer so optimistisch in einer Schule mit 98% Anteil an Muslimen (das sind 735 von 750 Schüler und Schülerinnen) den Kindern was von Homosexualität, LGBT und so was, beibringen zu können. Da sind die muslimischen Eltern Sturm gelaufen und deren Kinder haben gerne mitdemonstriert. Laut Artikel mußte sich der Lehrer auch persönliche Kommentare, die gegen ihn gerichtet waren, gefallen lassen. Dem Artikel auf Jouwatch habe ich nicht entnommen, dass die Eltern mit dem Koran und dem Propheten argumentiert haben, was nichts daran ändert, dass auch der Islam eine gegen Homosexualität, und damit auch gegen LGBT, verabscheuende Einstellung pflegt.

Es ist also gut möglich, dass die muslimischen Kinder von ihren Eltern beigebracht bekommen haben, dass Homosexualität (LGBT) schlecht ist und abgelehnt werden muß. Ich habe mal als Kind gelernt, dass man in Deutschland auf den Bürgersteigen auf der rechten Seite läuft. In den letzten Jahren scheint diese Regel immer weniger zu gelten, und ich kann auch vom Verstand her gute Argumente begreifen, warum man auf dem Bürgersteig relativ beliebig laufen kann. Dennoch fällt es mir sehr schwer, einem anderen Fußgänger auszuweichen, wenn der auf „meiner“ Seite läuft.

Meint ihr, ob es Menschen, die ihr ganzes Leben mit der Überzeugung aufgewachsen sind, dass Homosexualität (LGBT) schlecht ist und abgelehnt werden muß, schwer fällt, sich an die gegenläufige Einstellung anderer Menschen, die obendrein außerhalb der eigenen Gruppe sind, anzupassen?

Übrigens, einem Argument, dass in dieser Sache von einer muslimischen Frau vorgebracht worden ist – dass Gendererziehung nichts für Kinder ist, weil es sie verwirrt – stimme ich voll und ganz zu. Dabei bin ich noch nicht mal grundsätzlich gegen Homosexualität, ich finde nur, dass man Kindern realitätsferne Genderlehren wie von der „gesellschaftlichen Konstruktion von Gender“ und „der eigentlichen Abwesenheit von geschlechtlichen Identitäten“ und anderen eigentlich krankheitswertigen Lehren, nicht antun sollte.

Brandenburger Parität in Rödermark erwartet

Die Grünen haben ja nun im Brandenburger Landtag die Frauenquote eingeführt. Parität. 50-50. Die Hälfte. Apropos Hälfte:

Ausschnitt eines der Wahlplakate der Hessen-Grünen, die vor den Landtagswahlen am 28.10.2018 in Rödermark ausgestellt worden sind. Unten das komplette Plakat.

„Den Frauen die Hälfte der Welt!“ Werden die Hessen ebenfalls ein Gesetz einführen wollen, dass sich Duos aus einem Mann und einer Frau bilden müssen, um überhaupt zur Wahl zugelassen zu werden? Und was ist, wenn ich ein Teil eines Duos nicht wählen will, aber den anderen Teil? Und wieso meinen die Grünen, dass sich Gerechtigkeit mit der Angleichung von Zahlen bewirken lässt?

Vor diesem Hintergrund kann ich eigentlich auch nur vor der Wahl der Bürgermeisterkandidatin der Alternativen Liste/Die Grünen abraten. Auch eine Frau Schülner ist nicht frei von der Politik ihrer Partei, zumal die Kommunen sowieso die unterste, befehlsempfangende Einheit sind, und auch eine Frau Schülner ist keine Powerfrau, die sich über alles hinwegsetzen kann, was nicht dem Wohle ihrer ihr anvertrauten Bürger nützt.

Zur Fairness, 50-50 und so: auch Herr Rotter kann sich nicht beliebig um das Wohl seiner Bürger kümmern. Auch er ist Teil eines komplexen Geflechtes an Interessen und Gesetzen. Und natürlich auch Herr Falk nicht, auch wenn er selbst keiner Partei angehört. Aber immerhin scheinen CDU, Freie Wähler und FDP in Rödermark keine Parität in dieser Form anzustreben.