Charles Sunkyst’s Kirk or Picard Speech

Jeder, der ein wenig mit den Videos von Red Letter Media vertraut ist, weiß, dass Mike Stoklasa ein riesiger Fan von Star Trek ist. Im Film „Space Cop“ sieht man eine für Star Trek typische Veränderung der Perspektive auf die Bösen. Und in „Oranges – Revenge of the Eggplant“ hält der rassistische (fruchtistische) Charles Sunkyst während des Höhepunkts des Films eine Rede gegen Rassismus (Fruchtismus), die mich an eine typische Kirk- oder Picard-Rede erinnert hat. Mike Stoklasa ist stärker mit der Nächsten Generation und Picard verbunden, es wird also eher eine Picard-Rede sein.

Fotostrecke zu „Okkulte Symbole in Fotos von Jim Morrison und den Doors“

Libertarismus und Okkultismus schließen einander aus. Libertarismus steht für Freiheit von (zu viel) staatlichem Eingriff in das Leben der Subjekte des Staates. Libertarismus ist mit der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ eng verbunden. Im Prinzip ist jeder staatliche Eingriff in das Leben der Subjekte eine Entscheidung, die der Staat für seine Subjekte trifft. Diese stellvertretende Entscheidung beeinflußt andere Entscheidungen, z. B. wenn ein Kind bereits mit drei Jahren in die Vorschule soll, um staatstreu erzogen zu werden, dann müssen Eltern und Kind ihre Lebensgestaltung eben darauf umstellen. (Im Falle der Agenda 21/2030 geht es um staatlichen Eingriff, stellvertretende Entscheidungen, die jeden Lebensbereich umfassen, und daher jede individuelle Freiheit wegnehmen.)

Was hat das alles mit Okkultismus zu tun? Sehr viel, wenn man bedenkt, dass es sich beim Okkultismus nicht nur um eine Sammlung von interessanten Symbolen handelt, sondern um eine Geisteshaltung, die sich selbstverständlich auf die Entscheidungen seiner Anhänger auswirkt. Es ist kein Zufall, dass ein Jim Morrison eben kein liebevoller Mensch gewesen ist, zu dem ihn seine Anhänger verklären wollen. Er ist es vielleicht einmal gewesen, bevor die Doors zustandegekommen sind, bevor Jim Morrison immer tiefer in die okkulte Szene gerutscht ist. Sex, drugs and Rock’n’Roll. Geheimnistuerei. Zwang. Gewalt. Gehirnwäsche. Genau dieselben Wracks produziert die Traumfabrik Hollywood regelmäßig aus ihren Film- und Musikstars.

Es heißt, dass wer so weit im Hollywood-System kommt, einen „Pakt mit dem Teufel“ gemacht hat. Und wer einen Pakt mit dem Teufel macht, verliert seine Seele (besser: seine Persönlichkeit, seine individuelle Entscheidungskraft) und wird zu einem Sklaven des Systems. Das Hollywood eindeutig auch eine Propagandamaschine ist, eine Hure des jeweiligen politischen Systems (oder etwa eines einzigen ewig gleichbleibenden Systems in unterschiedlichen Schafspelzen?), ist nun auch keine Neuigkeit mehr.

All das ist mit Libertarismus nicht vereinbar.

Fotostrecke: THE OCCULT SYMBOLS OF JIM MORRISON AND THE DOORS

(Jim Morrison scheint sich – wie so viele Opfer des Okkultismus – teilweise bewußt geworden zu sein, was mit ihm geschieht und über die Kultur in der er gelebt hat. Er scheint die Verbindung zwischen amerikanischer Kultur und dem Babylon der Mysterien erkannt zu haben, wenn er prophezeit: „Babylon verblasst„. Vielleicht ist der Titel „Babylon Fading“ zweideutig gemeint. Eine Bedeutung ist, dass das Babylonische System verblasst, verschwindet, weil das bis jetzt immer das Schicksal aller okkulten Kulturen gewesen ist. Die andere Bedeutug ist, dass das persönliche Babylon, in dem er sich gefangen sieht, verblasst, verschwindet, weil er nach Paris emigrieren will oder weil er am Sterben ist, eine Vorahnung von seinem Tod hat. Wer weiß.

 

Fahrlässige Achterbahnfahrer — un•ver•äusserbar (unveraeusserbar.wordpress.com)

Ha! Endlich mal jemand, der Bill Hicks Gedanken kritisiert (und auf intelligente Weise), anstatt die Person lobzupreisen. Ich habe Bill Hicks auch schon ein paar Mal in diesem Blog erwähnt, ich finde, dass er mit vielem, was er sagt, recht hat. Bill Hicks fand übrigens, dass er mit allem, was er sagt, recht hat. Mag sein, dass das Teil seiner Bühnenschau gewesen ist, aber ich denke eher, dass er wirklich geglaubt hat, schlauer zu sein als alle anderen. Er hat ja auch gerne die Einwürfe anderer Leute, mit einer Stimme vorgetragen, die diese anderen Leuten als Idioten darstellt. Das entspricht nicht gerade meiner Vorstellung von jemandem, der sich selbst als erleuchtet angesehen hat. Und das Drogen wie LSD einen wirklich über die Realität hinaussehen lassen, um profunde Erkenntnise über das Weltganze erhalten zu können, das wage ich zu bezweifeln. Wie dem auch sei, Bill Hicks ist trotz alledem in meinem Buch ein großer Standup-Komiker, den man nur schwer einordnen kann und mit einem interessanten intellektuellen Erbe, an das kein Komiker in Deutschland auch nur entfernt herankommt. Und jetzt weiter mit der Kritik an Hicks It’s Just a Ride von un•ver•äusserbar:

Bill Hicks, der legendäre und viel zu jung verstorbene amerikanische Standup-Comedian pflegte das Leben mit einer Achterbahnfahrt gleichzusetzen. Man steigt ein und lässt sich von den langwierigen Anstiegen, plötzlichen Fällen, betäubenden Kurven, Schrauben und Loopings, der lauten Musik und den schillernden Lichtern in den Bann ziehen. Die meisten investieren so viel in das Erlebnis dieser […]

über Fahrlässige Achterbahnfahrer — un•ver•äusserbar