Nachrichten zum Klimawandel, Nr. 1

Auf ScienceSkepticalBlog wird vom Greta-Thunberg-Effekt berichtet. Schulbildung ist angesichts des Klimawandels nicht mehr wichtig, je mehr Kinder und Eltern Druck auf Politik und Gesellschaft machen desto besser. Es geht nur noch darum, grüne Politik durchzusetzen. Wissenschaftlichkeit, Tatsachen, Realität spielen keine Rolle. Ob den Kindern damit geschadet wird, spielt auch keine Rolle.

Kopfloser Aktivismus, der im Namen des Kampfes gegen Klimawandel und für den Schutz zukünftiger Generationen betrieben wird, könnte in Zukunft noch zunehmen. Auf HR2 liest man davon, dass der „Sacred Activism“ die Welt erobert. Wenn man solche bombastisch beängstigenden Sätze wie in dem Artikel liest, muß man einfach drauf kommen, die jetzige wirtschaftliche Ordnung, die allen Menschen nutzt – Armut verringert, den Lebensstandard in allen Bereichen hebt – noch mehr zu behindern.

Auf Watts Up With That findet man weitere Hinweise darauf, dass es im Endeffekt wenig um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Ende des Welthungers geht, sondern um Kontrolle und Bevormundung. Und um Profite, denn die sich jeweils um ein politisches Ziel herumentwickelnden Industrien verdienen sehr gut am Steuergeld. Da wundert es nicht, wenn der menschgemachte Klimawandel für alle Entwicklungen herhalten muß. So ist dann natürlich der Grund, warum Migranten aus Zentralamerika (englischsprachig) in die USA flüchten, der menschgemachte Klimawandel. Entsprechendes ist auch schon für zukünftige Migrantenströme nach Europa behauptet worden. Und dann sind da noch Doktoren, die die totale Kontrolle über die globale Nahrungsmittelverteilung (englischsprachig) fordern; auch hier wieder mit „edlen“ Zielen im Hinterkopf, nämlich um Übergewicht, Hunger und – wer hätte es gedacht – den Klimawandel zu lösen. Menschliche Hybris – das kann nur in einer Katastrophe münden.

Der Deplorable Climate Scientist beschäftigt sich mit dem „Collapse Of The Polar Melting Scam„. Tony Heller zeigt mit einer Reihe von Graphen auf, dass das Volumen des arktischen Seeeises anwächst. Die Sommertemperaturen in der Nähe des Poles sind in den letzten 20 Jahren unter den normalen Werten geblieben.

Libertarismus und Abtreibungsparagrafen

Man könnte meinen, der Libertarismus würde sich eindeutig auf die Seite der Leute stellen lassen, die fordern, dass Frauen ihr Ungeborenes völlig legal bis zur Geburt abtreiben können. Schließlich steht der Libertarismus für Freiheit und Freiheit bedeutet, tun und lassen zu können, was einem gerade so einfällt und gefällt, oder nicht? Ne, eben nicht. Auch der Libertarismus steht auf einer Philosophie, aus der Recht entstehen kann. Soweit ich das bis jetzt so mitbekommen habe, steht nicht ein einziger der libertären Vordenker, auch sonst kein Libertarier für eine ungezügelte Gemeinschaft, sondern im Gegenteil für die Herrschaft des Rechts und der Gleichheit aller vor dem Recht. Die Zehn Gebote Gottes in der Bibel, das Naturrecht, das Nichtaggressionsprinzip speisen die libertäre Rechtsauffassung mit Ideen und Konzepten.

Der Libertarismus steht daher für eine Gemeinschaft mit gleichen, zumindest ähnlichen Werten, in der das Individuum so unabhängig, frei, selbstbestimmt wie möglich bleibt, und vor allem nicht per Zwang und Gewaltausübung von seinem Besitz, zu dem auch sein eigener Wille und seine eigenen Entscheidungen gehören, getrennt werden darf. Daher steht der Libertarismus auch vor allem gegen das Geldmonopol, Zentralbankenpolitik, Bürokratie, Bevormundung z. B. in Form von Quoten, wobei hier auch ganz praktische Erwägungen eine Rolle spielen.

Libertarismus ist ganz sicher keine Gerechtigkeitsideologie, die sich vor Selbstwidersprüchen nicht retten kann, und inhärent eine Ungerechtigkeitsideologie ist, die auf Widerstand stoßen muß und daher in letzter Konsequenz per Gewalt in irgendeiner Form durchgesetzt werden muß.

In diesem Zusammenhang finde ich es bemerkenswert, wenn einerseits ständig von Rechter Hetze gesprochen wird, wenn irgendwer sein Leben, seine Familie, seinen Besitz vor gefährlichen, unberechenbaren und unantastbaren Fremden schützen will, aber dann andererseits jede Frau aus irgendeinem, nicht triftigen Grund, z. B. aus einer Laune heraus, ihr ungeborenes Kind bis zum Eintritt der Geburt abtreiben lassen können soll. Das, kombiniert mit den vermummten Antifa-Typen, die permanent Gewalt in irgendeiner Form gegen Andersdenkende fordern, könnte einen glatt zur Vermutung führen, dass diese Leute nur sehr wenig Respekt für Leben und Eigenbestimmung (Anderer) haben. Polizisten sind ja sowieso Bastarde (ACAB), man möchte sich ungeniert ausleben, Drogen nehmen, rumficken und auf der Tasche anderer liegen. Da passt natürlich auch die Forderung jederzeit abtreiben zu können.

Freunde, man kann hoffen, dass die Mehrheit der Gesellschaft – Männlein wie Weiblein – nicht auf die Versprechen dieser falschen Freiheit von den guten Sitten hereinfällt und trotz Aufweichung und Pervertierung von Recht und Rechtsauffassung sich den guten Sitten entsprechend verhält. Amen.

Die Klima-Studie, über welche die Medien 2018 am meisten berich­teten, war in Wirklich­keit ein Ruf nach globalem Sozia­lismus (eike-klima-energie.eu)

Michael Bastasch
Die populärste Klimastudie des Jahres 2018 forderte „kollektive menschliche Maßnahmen“, um zu verhindern, dass die globale Erwärmung die Erde in ein „Hothouse“ verwandelt. […] Die Studie, durchgeführt unter Mitarbeit einer Gruppe prominenter Wissenschaftler, forderte eine „grundlegende Transformation auf der Basis einer fundamentalen Neuorientierung menschlicher Werte, Fairness, Verhalten, Institutionen, Ökonomien und Technologien“.

Kompletter Artikel hier

(Anmerkung: ich finde, es wird immer deutlicher, dass es den männlichen und weiblichen Machern hinter solchen Studien wirklich nur darum geht, die Gesellschaft in einen ihnen genehmen Zustand zu transformieren. Die Angst vor der weltweiten Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen ist der perfekte Hebel. Eine Stufe drüber geht nur noch die Angstmache vor der Bedrohung des Planeten durch Aliens, welche dann einen weltweiten Sozialismus mit zentraler Weltregierung rechtfertigen soll.)

Das Kommunistische Manifest, Kapitel IV (danisch.de)

Direkt zur Konklusion des Artikels:

Im Prinzip hat sich zwischen diesem Pamphlet und der Zielrichtung heutiger linker Parteien nichts geändert.
Ersetzt mal in diesem „Manifest” den Begriff „Bourgeoisie” durch „alter weißer Mann”.
Dann kommt Ihr genau da heraus, was heute Mainstream ist.

erschienen im Blog von Hadmut Danisch „Ansichten eines Informatikers“

Man muß immer wieder daran erinnern, dass die in Rödermark angestrebte Frauenregierung genau solche Töne ausspuckt, wenn auch nicht ganz so radikal. Der Weg geht aber in diese Richtung und wird eben nicht nur von den Frauen angestrebt, sondern mindestens auch von deren Männern unterstützt. Mal schauen, was uns da noch so alles blüht, denn im Prinzip ist es ja wirklich egal, welches biologische Geschlecht mit welcher Identitätsansicht die totale Transformation der Gesellschaft vorantreiben will. Das Resultat bleibt im großen und ganzen das Gleiche – übrigens auch für all die Frauen, die nicht zur Partei gehören, anderer Meinung sind, deren Gewinn ist nur marginal, und im Endeffekt auf lange Sicht ein einziger großer Verlust. Wie immer, bleibt die Realität hinter der offiziellen Politshow weit zurück.

Rödermarks guter und beherzter Weg ein Stück weiter in den Sozialismus

Namens der Anderen Liste Rödermark bitte ich Sie zu prüfen, ob und zu welchen Bedingungen bei diesem Projekt geförderter Wohnraum realisierbar sein könnte.
Anzustreben wäre, dass ca. 20 Wohneinheiten als Mietwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Ein Erwerb dieser Wohnungen durch die Stadt oder ein erfahrenes gemeinnütziges Wohnungsbauunternehmen und späteren Vermietung an besondere Personenkreise, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können, wäre vor dem Hintergrund der Förderfähigkeit durch die unterschiedlichsten Programme zu prüfen.

Frau Andrea Schülner (Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters 2019) in Brief an den Bürgermeister

Ein eindeutiges Zeichen, dass Frau Schülner die Politik des Parteikollegen an der Spitze der Stadt fortfahren wird. Ich weiß, dass das in Rödermark niemanden wirklich interessiert, da ja alle immer nur auf die Idee kommen, Fördermittel zu beantragen und/oder, wie oben im Brief vorgeschlagen, Objekte von der Stadt kaufen zu lassen. Wie aus dem Textbuch, Frau Schülner kann gar nicht anders, als die Interventionsabwärtsspirale weiterzugehen. Ludwig von Mises hat bereits 1929 von der Interventionsspirale geschrieben und erkannt, dass Regierungen geradewegs weiterinventionieren, obwohl deutlich zu erkennen ist, dass die Interventionen die Gesamtsituation nur verschlechtern. (Mehr dazu in: Die Utopie der Sozialen Marktwirtschaft – Ludwig von Mises Institut Deutschland)

So ist schon abzusehen, dass „den guten Weg Rödermarks beherzt weitergehen“ nichts weiter heißt, als die Interventionsabwärtsspirale beherzt weiterzugehen. Da Herr Dr. Karsten Falk, ein anderer Bürgermeisterkandidat, der meint, dass „Rödermark mehr kann“, auch schon vorgeschlagen hat, Fördermittel zu benutzen, komme ich zu dem Schluß, dass es wirklich keine Rolle spielt, ob „die Zeit der Machos und Macher endgültig vorbei ist“ oder nicht, weil eindeutig beide Geschlechter entweder keine Ahnung von den Langzeitwirkungen ihrer politischen Pläne und Entscheidungen haben, oder, kurzfristig gesehen, keine andere Wahl mehr haben, als das Falsche zu tun, oder so sehr in ihren Ideologien und Wunschträumen verheddert sind, dass sie keinerlei wissenschaftlich gewonnene Erkenntnis mehr an sich heranlassen, die sie umdenken und einen besseren, für alle nützlicheren Weg einschlagen lassen könnten.

Frischer Wind für Rödermarks Politik wäre einzig und allein eine Abkehr von der üblichen sozialistischen Denke und Einmischung in immer mehr Lebensbereiche der Menschen. Mehr Freiheit.

Die phantasielosen Politikvorstellungen von Andrea Schülner…

…in Bezug auf eine gerechte Politik, die weder Frauen noch Männer benachteiligt, sondern tatsächlich versucht, ein gerechtes Equilibrium zu erzeugen, könnte ich ja mal versuchen anzuregen mit den Forschungsergebnissen von Stoet und Geary, die den BIGI (Basic Indicator of Gender Inequality) erarbeitet haben. Bis jetzt hat Frau Schülner ja nur wiederholt, was aus dem Lager der Gerechtigkeitsfeministinnen so zu hören ist, und das ist eigentlich wenig gerecht. Z. B. könnte Frau Schülner sich um eine parallele Mädchen- und Jungenförderung kümmern.

(Ich muß dazu bemerken, dass ich persönlich gegen jedwede Einmischung der Stadt/des Staates bin, das ist ein Prinzip, das sich über die Jahre geformt hat, auch wenn ich selbst dieses Prinzip immer wieder verletze/n muß. Die Erfahrung zeigt, dass es keine Gerechtigkeit gibt, jedenfalls keine, in der alle gleichermaßen alles bekommen. Ironischerweise funktionieren all die Gerechtigkeitsbemühungen nie ohne profunde Ungerechtigkeit und das Verbot der Diskriminierung basiert selbst auf Diskriminerung. Allerdings geht es den meisten sowieso nicht um Gerechtigkeit, das ist nur ein vorgeschütztes Motiv, ein Wolf im Schafspelz, sondern es geht um den eigenen Vorteil, den eigenen Gewinn. Eine Ironie ebenso, dass der Sozialismus, der vom Kollektiv und seiner inhärenten Gerechtigkeit schwärmt, lediglich für kleinere Gruppen an Egoisten von höchstem finanziellen Gewinn ist.)

Jedenfalls haben Stoet und Geary den Basic Indicator of Gender Inequality erarbeitet und in ihrer Konklusion den für diesen Artikel wichtigen Satz geschrieben, dass „allgemeine Geschlechterparität allein nicht ausreicht, weil es einfach bedeuten kann, dass es beiden, Männer und Frauen, an Möglichkeiten in unterschiedlichen Facetten der Lebensqualität mangelt.“ (siehe unten den hervorgehobenen Satz)

Soviel zum 50-50-Ideal der Grünen. Aber vielleicht lesen ja die hiesigen Grünen mal die Forschungsschrift von Stoet und Geary, auch wenn ich das sehr bezweifle.


Conclusions

Our simplified measure of gender inequality tracks well with national variation in human development, speaking to its validity and utility, and seems to provide a more nuanced picture of inequality than commonly used measures, such as the Global Gender Gap Index (GGGI). We are not necessarily arguing that measures such as the GGGI should not be used, but rather inclusion of the BIGI in such studies will provide additional and different information and in doing so will provide a more complete assessment of gender equality. Our overall results suggest that in today’s world, many countries have achieved an historical level of gender parity. Even so, resolving gender inequality is only part of what is needed to ensure that all people can reach their full potential; overall gender parity on its own is not sufficient, because it can simply mean that both men and women lack opportunities in different facets of life quality.
Internationally, improvements in gender parity may be reached by focusing on education in the least developed nations, and by focusing on preventative health care, for example in regard to abuse of drugs and alcohol, in medium and highly developed nations.
Please note that more information about the BIGI scale can be found via its dedicated website http://bigi.genderequality.info.

Gijsbert Stoetz und David C. Geary in A simplified approach to measuring national gender inequality

„U-Untersuchungen – Unbedingt Pflicht“ – Petition von Terre des Femmes

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche dienen als wichtiger Baustein, um ein gesundes und gewaltfreies Heranwachsen zu fördern. 
Die Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) dienen dazu, dass Krankheiten, welche die körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung gefährden frühzeitig identifiziert, entsprechend behandelt bzw. vorgebeugt werden. Sie können auch dazu beitragen, Fälle von Kindeswohlgefährdungen, wie Vernachlässigung, Verwahrlosung, Kindesmisshandlung oder sexuellem Missbrauch sowie Genitalverstümmelung bei Mädchen möglichst frühzeitig zu erkennen bzw. zu verhindern.

Der Staat hat einen gesetzlichen Schutzauftrag, das Wohl jedes Kindes zu schützen. Die Vorsorgeuntersuchungen können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. In Deutschland hat jedes Kind Anspruch auf 14 ärztliche Vorsorgeuntersuchungen im Alter von 0 -18 Jahren. Bislang wurde es versäumt, eine gesetzliche Regelung zu schaffen, die Eltern bundesweit dazu verpflichtet, die Vorsorgeuntersuchungen mit ihren Kindern wahrzunehmen.

U-Untersuchungen – Unbedingt Pflicht [Hervorhebung von mir]

Der Staat hat einen gesetzlichen Schutzauftrag. Der Staat lässt aber auch jeden ins Land, egal ob absehbar oder bereits dokumentiert eine Bedrohung für Leib und Leben anderer von der einreisenden Person ausgeht. Wo ist da der Schutz des Staates?

Und wie, meinen die Terre des Femmes-Frauen bitteschön, soll denn der Staat all die Kinder der Menschen, die sich einen Dreck um Integration scheren, sondern dabei sind, ihre eigene exklusive Kultur aufbauen, und sich sämtlicher Einmischung von Seiten deutscher Behörden entledigen?

Und weiter, wie stellen sich die Terre des Femmes-Frauen bitteschön vor, dass der Staat, der seit Jahrzehnten alles zu tun scheint, das Land zu zerstören, die Menschen schützt? Ich glaube, die Terre des Femmes-Frauen sehen die größeren Zusammenhänge nicht, oder sie bemerken, dass die Linksgrüne Ideologie nicht wirklich funktioniert, und versuchen nun, auf diese Weise den schlimmen Auswirkungen verfehlter Politik und dem Bestehen auf Ideologie, entgegenzuwirken.

Man kann sich sicher sein, dass sich Typen wie Herr Kern und Frau Schülner und die anderen Grünen und Linken Feuer und Flamme für eine bundesweite Verpflichtung zu U-Untersuchungen bis zum 18. Lebensjahr sind, schließlich können sie sich dabei gut fühlen, weil sie meinen, etwas Soziales für das Kollektiv zu tun, und weil ein solches Gesetz eine Menge Geld einbringen würde.

Der Staat als Antidot gegen den Staat – Gott steh uns bei.

Entschuldigungsartikel: Bemerkungen. Auch ein Dankeschön.

Ich beziehe mich hier auf „Danke Herr Pelka. Sie haben mir die Augen geöffnet.“ der halb eingestellten RM-News.

Fehler macht jeder. Selbst die deutlich gelobte Presse, wenn sie nicht gerade lediglich unrecherchierte Propaganda-Artikel rausfeuert. Nein, ich meine nicht Herrn Pelka. Ich meine, dass vielen Pseudo-Journalisten eben nicht die Recherche im Blut liegt. Und auch den berufsethisch hochstehenden Journalisten passieren Fehler, die sie dann auch zugeben. Diese geben ihre Fehler aber normalerweise zu, ohne sich dabei selbst in der Öffentlichkeit runterzuputzen und fertigzumachen. Das grenzt schon an Würdelosigkeit, die eindeutig unnötig ist. Würdelos sind vielmehr Politiker, die ihre Fehler nicht sehen wollen, oder die sich auf Kosten der Bevölkerung bereichern, oder die ihre Kritiker auf welche Weise auch immer zum Schweigen bringen wollen, und sich dann noch in der Öffentlichkeit als besonders ehrenhaft darstellen wollen.

Nun gut, der Blog für Rödermark ist nicht ganz eingestellt, ist aber bis auf Weiteres auf eine geschlossene Gruppe reduziert, so dass auch keine Kommentare mehr von Lesern außerhalb der Gruppe geschrieben werden können. Das ist eine bedauerliche Wendung, denn das bedeutet, dass damit auch das Sprachrohr für die Leute, die sich vom Autor vertreten gefühlt haben – und übrigens gerade auch in der Sache „Kindertagesstätte Rilkestraße“ – vom Mund genommen worden ist. Ich bin aber sicher, dass die Strategie sich von der Außenwelt abzuschotten und nur noch die Leute, in der Gruppe zu haben, deren Meinungen und Kritik das eigene „neu gestrickte Bild von Rödermark“ nicht mehr herausfordern können, ganz bestimmt nicht dazu führt, dass da eventuell ein Bild herauskommt, dass nur noch geschönt ist. So nach dem Motto: erst total unzufrieden, dann total zufrieden.

Und das alles empfinde ich als weit unprofessioneller für einen Blogger, der sich in Journalismus übt, als seine Fehler zu erkennen, und daraufhin seine Technik zu verbessern.

Nun ja. Ich denke, da spielen noch andere Erwägungen eine Rolle, Erwägungen, die niemanden, auch mich, nichts angehen. Was immerhin bleibt, ist ein umfangreiches, gut gepflegtes Archiv.

Auf jeden Fall Danke für

  • die vielen angesprochenen, wichtigen, Rödermark betreffenden Themen
  • die Offenheit gegenüber den unterschiedlichen Ansichten aller Kommentarschreiber
  • die Sammlung von Material, einschließlich umfangreicher Verlinkungen, zu Themen, mit denen sich die Stadt beschäftigt
  • den Geist des Widerspruchs und des Eigensinns, den eine Demokratie benötigt, und den eine Demokratie auch aushalten muß
  • die pro-unternehmerische Haltung
  • die beständige Kritik an den hohen Schulden der Stadt
  • die Motivation einen Teil der Rödermark-eigenen, traditionellen Kultur tragen und erhalten zu wollen

Klima, Überbevölkerung, Agenda 21 smarte Städte, 5G

Damit wäre das ganze Grünpolitische Gerede nur ein Ablenkungsmanöver für die gezielte extremlandwirtschaftliche Zerstörung der Welt zugunsten einer kommunistischen Utopie mit extrem vielen Menschen.

aus: Soll die Klimadiskussion von der Überbevölkerung ablenken?

Eine weitere menschliche Erfindung dürfte noch viele Schwierigkeiten bereiten, wenn man den Ausführungen der Wissenschaftler des Environmental Health Trust zu 5G zuhört. Der Techno-Utopie zufolge sollen ja so ziemlich alle technischen Geräte miteinander funken, was Dauer-Mikrowelle für Mensch, Tier, Pflanzen wäre. Die Warnungen gegen 5G sind zuhauf, sie gehen von wissenschaftlich-nüchtern bis christlich-endzeitlich. Der 5G Space Appeal gehört zur wissenschaftlich-nüchternen, wenn auch eindringlich warnenden Variante.

Ironischerweise gehört 5G-Technologie zu einem wesentlichen Teil der „Smart Cities“, die die Antwort auf den Klimawandel sein soll. Natürlich würde so eine smarte Stadt auch viel sozialer und gerechter sein, friedlicher. Nachhaltiger. Das übliche Agenda 21/2030/Vision 2050-Geblubber.

Passt aber auch eher in die Sparte „kommunistische Utopie“, weil in den Smart Cities alle und alles per Technologie miteinander verknüpft würden. Manche sprechen davon, dass in den Smart Cities der Regierungs-Technokraten-Traum aufgeht, dass eine handvoll Leute die gesamte Bevölkerung kontrollieren und lenken können, indem alles Volk technologisch im hivemind vereint wird, und so das Kollektiv endlich perfekt verwirklicht werden kann. Soziale Gängelung (social engineering), die dann aber niemandem mehr auffällt, wenn sich die virtuelle Realität perfekt über die natürliche Wahrnehmung der Menschen gelegt hat. Naja.

Man muß aber auch sagen, dass die Ideen und Fantasien der Technokraten und Singularitätsvisionäre wenig Fundament in der Realität haben, und damit auch die Smart City-Utopie wenig mehr als eine Fantasie ist, die allerdings besonders in CGI-lastigen Filmen sehr realistisch und in einer recht nahen Zukunft unvermeidbar kommend dargestellt wird. Nicht, dass es nicht mit den momentan zur Verfügung stehenden Technologien nicht schon möglich ist, die Bevölkerung zu überwachen und zu gängeln. Nicht, dass das nicht bereits im Machen wäre.