Demokratieförderung an Schulen

Mir ist da gerade was aufgefallen. In den letzten Jahren werden ja überall die Demokratieförderungsprogramme aufgelegt, weil in Zeiten von Pegida und der friedlichen, durch demokratische Wahlen legitimierte Stärkung der AfD, dem Rechtsextremismus, dem Menschenhass und so weiter und so fort etwas entgegengesetzt werden muß. So weit so gut.

Aber wieso ist die Demokratieförderung nicht auch gegen den Linksextremismus? Ist den Demokratieförderern denn nicht bewußt, dass Extremismus Extremismus ist und Gewalt Gewalt ist, egal ob er von Rechts, von Links, von Schwarz oder von Weiß ausgeübt wird? Oder machen die Demokratieförderer einen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Extremismus, guter und schlechter Gewalt? Gewalt ist nur solange schlecht, solange sie gegen das eigene Lager gerichtet ist, aber wenn damit der Gegner vernichtet werden kann, dann ist Gewalt schon in Ordnung, gerecht, sozialverträglich?

Auf die Idee kann man schnell kommen, wenn man z. B. in Ober-Roden die Unmenge an Aufklebern von Linksjugend und Antifa sieht, die von Menschenhass und Gewaltbereitschaft nur so triefen.

Identitäre und Antifa in Dieburg/Hessen?

Ja, eindeutig, oder nicht? Ähnlich wie in Rödermark (hier und hier) habe ich Spuren gefunden in Form von einem Aufkleber und in Form von Graffiti, bzw. einer Aufschrift:

Scheint aber auch in Dieburg alles eher ruhig zu sein. Revolte und Abwehr der Revolte belaufen sich auf ein paar in der Öffentlichkeit angebrachte Zeichen. Man müßte mal des Nachts, vermutlich besonders am Wochenende, Orte wie die Unterführung aufsuchen und sich die Typen anschauen, die da so rumhängen und rumschmieren. Ist zwar eine riesen Sauerei, aber noch sehe ich keinen Grund für einen Alarm.

Antifa-Mitglieder-Liste

Auf ScienceFiles kann man lesen, dass eine Liste mit 863 Namen, Anschriten und E-Mail-Adressen von Antifa-Mitgliedern auf indymedia.org hochgeladen worden war. Die Liste ist aber bereits nach einer knappen Stunde wieder gelöscht worden. Schade, ich wollte gerade auf der Liste nachschauen, ob ich Namen und Adressen hier in der Gegend finde. Ich hatte ja bereits hier und hier die Frage gestellt, ob die Antifa auch hier in Rödermark ihr Unwesen treibt oder ob da einfach irgendwer meinte, Antifa auf Schild und Wand zu schmieren. Zur Erinnerung:

Schöner Zufall aber dass ScienceFiles die Geistesgegenwart gehabt hat, die Liste zu kopieren. Auf die angekündigte sozialstrukturelle Analyse bin ich schon sehr gespannt!

Die Identitären in Rödermark?

Ich hatte ja neulich erst die Frage gestellt, ob die Antifa in Rödermark steckt. Und neulicher habe ich beim Spazieren gehen einen weiteren Antifa-Schriftzug entdeckt, etwas versteckter, aber dennoch deutlich zu sehen.

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In der Unterführung bei der Grundschule im Breidert

Naja, bis jetzt ist mir ja wie schon geschrieben keinerlei Antifa-Aktivität aufgefallen. Die beiden Male, die die Büchertelefonzelle gesprengt, bzw. abgefackelt worden sind, sind die einzigen Male, die für mich den Geruch von Anschlag haben. Aber die Antifa ist eigentlich nicht dafür bekannt, Bücher zu zerstören, außer vielleicht Bücher, die sie als rechts bezeichnen würde und die deswegen zerstört werden müssen. Es könnte ja jemand Argumente lesen, die der eigenen Parteilinie widersprechen. Im Bücherschrank sind aber eindeutig keine als rechts eingestuften Lesematerialien aufbewahrt worden. Das hätten die Damen und Herren der Wir-sind-Breidert-Initiative schon nicht zugelassen. („Wir sind Breidert“ – auch so ein Name mit einer Menge Implikationen. Ist eigentlich einen eigenen Beitrag wert.)

Dennoch könnte es demnächst spannend werden, da seit neulichstem ein Aufkleber der Identitären Bewegung in einem der Wartehäuschen (dem für die Busse Richtung Darmstadt und Reinheim) an der Bushaltestelle Siedlung Breidert klebt.

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Bushaltestelle „Siedlung Breidert“

Mal schauen, wie hoch die Wellen gehen werden, ob sie in diesem Nest überhaupt gehen werden. Dürfte eigentlich die wenigsten beunruhigen (aber wer liest schon die Argumente der Identitären), denn wenn ich die Identitären richtig verstehe, dann wollen die ja nicht alle Ausländer rausschmeißen, erst recht nicht diejenigen der Migranten, die sich hier integriert haben und diejenigen, die dabei sind; nein, die sind nur gegen die Mißachtung sämtlicher Asylregeln, die hier massenhaft Menschen reinspülen, denen die europäische Lebensart zuwider ist, die hier nur Geld kassieren wollen, sich einen feinen Lenz machen und sich dann auch noch wie Sau verhalten. Gelinde ausgedrückt, denn damit meine ich auch kriminelle Handlungen.

Aber: die regulären Migranten, die ich so in Rödermark kenne, entsprechen dem eben beschriebenen Bild des integrationsunwilligen „Flüchtlings“ in der Tat überhaupt nicht, die gehen arbeiten, gehen in die Schule, sind Unternehmer, habe Berufen gelernt, studiert, haben Grundbesitz gekauft, Häuser gebaut, sind nett und freundlich, und ich habe nicht das Gefühl, dass die nicht vorne wie hinten sind, dass die den Untergang Deutschlands im Hinterkopf haben. Im Gegenteil.

Auch haben sich meines Wissens in Rödermark keine No-Go-Bereiche entwickelt. Immerhin. Ich habe ja viel, vor allem Grundsätzliches an der gegenwärtigen Politik Rödermarks auszusetzen, unter anderem, dass unsere „höheren“ Lokalpolitiker eher Abbilder ihrer Kollegen auf Bundesebene sind. Aber wenigstens ist es in Sachen „Gewalt durch ‚Flüchtlinge'“ in Rödermark eher ruhig geblieben. Wenigstens etwas.

 

 

P.S.: auf ScienceFiles ist ein sehr brauchbarer Artikel erschienen, der die Frage behandelt, warum unkontrollierte Masseneinwanderung allen schadet. Die Kurzantwort: sie schadet, weil unsere verantwortlichen Politiker eine unrealistische Vorstellung von den Menschen als Grundlage für ihre Politik gewählt haben. Migranten sind auch Menschen mit eigenem Willen und sie müssen den Willen haben sich akkulturieren zu wollen. Unsere Politiker erkennen einen individuellen Willen nicht mehr an, sondern nur noch ihre kollektivistische, gleichmacherische Ideologie. Gleichzeitig liefern sie genügend Anreize für die Migranten sich von vornherein von der Aufnahmegesellschaft zu separieren. Bereits kulturell bedingte Distanz wird nur noch verstärkt.

Biker für Deutschland

Heute sind die „Biker für Deutschland“ durch Berlin gefahren und haben für mehr Sicherheit in Deutschland und für eine bessere Grenzkontrolle demonstriert. „Wir müssen wissen, wer hier reinkommt“ sagt z. B. Michael Kuhr. Und David Berger schreibt, dass niemand von der Antifa gesichtet worden ist.

Also ganz anders als beim Frauenmarsch … wo Kinder und Frauen weitgehend schutzlos und am Ende auch von der Polizei indirekt an der Ausübung ihres Demonstrationsrechts gehindert wurden und die Linken mit Gewalt gegen die Demonstrantinnen vorgingen. David Berger

Gegenüber Frauen und Kindern sind die Vermummten der Antifa stark. Und wenn 60 von ihnen einen Polizisten und seine Familie terrorisieren. Aber gegen tausende Biker trauen die sich nicht.

Mich würde interessieren, ob auch Biker aus Rödermark und Umgebung nach Berlin zur Demo gefahren sind. Hier in der Gegend sind die Probleme mit kriminellen Migranten noch geringfügig, wie es scheint, anders als in Berlin und anderen deutschen Städten und Gegenden. Mir scheint, dass migrationsbezogene Probleme im Kreis Offenbach eher in den Schulen zugenommen haben, weniger auf der Straße. Aber wer weiß, ein gewisses Unsicherheitsgefühl hat auch hier zugenommen. Von lokalen No-Go-Areas habe ich noch nichts gehört. Von Antifa-Einsätzen hier in der Gegend habe ich auch nichts gehört, nur das mit dem Wort „ANTIFA“ besprühte Schild beim Rathaus gesehen. Ein besprühtes Schild mag nichts heißen. Dennoch sollten wir vorsichtig sein und den Anfängen wehren. Hier geht es um Frieden und (Rede-)Freiheit, die geschützt werden müssen.

In zwei Wochen soll der nächste Frauenmarsch in Berlin stattfinden. Es ist vorgeschlagen worden, dass die „Biker für Deutschland“ zum Schutz der Frauen mit dabei sein sollen. Auch dort geht es um Frieden und (Rede-)Freiheit.