Katharina Barley, 99%, und Andrea Schülner

Zuerst dachte ich „Oh je.“ Dann dachte ich mir „Hurra, Männer und Frauen, Frauen und Männer sind wirklich gleich!“

Ja, denn es ist wahrlich egal, wer in diesem System an die Spitze kommt. Alle schwätzen sie auf der emotionalen Ebene, benutzen positiv und negativ besetzte Worte und Phrasen, um den Menschen Menschlichkeit vorzugaukeln. „Wir sind für euch kleinen Leute, ihr seid mehr als nur Wirtschaftsobjekte, mehr als nur Humanressourcen!“

Und damit haben die Politiker natürlich recht. Der Fehler liegt halt nicht unbedingt in der Attitüde. Sicherlich gibt es auch Politiker, die nicht nur für ihre Ideale kämpfen, nicht nur für die eigene Wählerschaft, sondern auch wirklich an die Gemeinschaft denken, auch an die kleinen Leute. Der Fehler liegt im System, der die Klassengesellschaft abschaffen will und doch pausenlos Klassen schafft und die Gesellschaft spaltet.

Und so kommt es eben dazu, dass ein System, das sich Gerechtigkeit und das Ende der Armut weltweit auf die Fahnen geschrieben hat, unter dem Strich mehr Armut schafft, mehr Ungerechtigkeit, mehr Ungleichheit, mehr Ungleichgewicht.

Daher: es ist wirklich furchtbar egal, welches Geschlecht die jeweiligen Spitzenleute haben, das Ergebnis bleibt das Gleiche.

In Bezug auf Rödermark wünsche ich mir dennoch einen Bürgermeister, der der Wirtschaft den Rücken stärkt, anstatt ihr in den Rücken zu fallen, wo es nur geht.

Partei der Vernunft bei den Europa-Parlamentswahlen 2019

Eine interessante Nachricht. Unerwartet, aber willkommen. Wobei ich jetzt doch auf meine Behauptung von neulich zurückschauen muß, als ich geschrieben habe, dass Grüne und AfD in einem wesentlichen Punkt gleich sind, und ich sogar den ollen Bill Hicks mit seinem „die Marionette zu meiner rechten teilt meine Ansichten, die Marionette zu meiner linken gefällt mir besser, moment mal, da ist ein Typ, der beide Marionetten hält“ bemüht habe.

Na gut, wenigstens steht die PdV für eine Wirtschaftspolitik, die ich befürworte.

  • Weg mit EU-Subventionen, wobei auch alle UN-Subventionen und Stiftungsgelder, die für UN-konforme Ziele eingesetzt werden sollen, ebenso weg sollten.
  • Weg auch mit der Inflationspolitik, ein Ende keynesianischer Geldmengenerweiterung. Ein Ende des Zwangsgeldes fehlt noch. Auch gefällt mir der Bezug zu Ludwig von Mises. Logisch.

Also schauen wir mal. Mit einem Europa, das nicht von der EU bevormundet wird, keine Steuerunion und keine Transferunion mit ihren falschen Anreizen ewiger Rettungen, das ist in meinen Augen das allerwichtigste. Mehr Souveränität auf nationaler Ebene ist wünschenswert, das Gleiche sollte auch auf regionaler und kommunaler Ebene gelten. Dann wird das System flexibler, selbstbestimmter und man hat also Otto-Normal-Bürger vielleicht auch mal wieder das Gefühl sein eigenes Schicksal in die Hand nehmen zu können, anstatt ständig dahingehend erzogen zu werden, was man tun soll, obwohl es sinnlos ist. Das Dauerthema „Nachhaltigkeit“ könnte von freien Menschen in freien Märkten um einiges besser umgesetzt werden, als mit den für alle gleichermaßen gelten sollenden UN-Agenda, die ja sowieso auf Lügen basieren und die die Rechtssysteme unterwandert haben. Wenn die Agenda 21 wirklich so nachhaltig und gerecht wäre, dann hätte sie nicht jahrzehntelang unter dem Radar fliegen müssen. Sie müsste nicht mit extrem hohen Subventionen am Leben gehalten werden, denn wirklich, niemand hat auf die Grüne Agenda Bock, sie ist unpraktisch, und selbst die Befürworter bevorzugen andere Lösungen. Sie bevorzugen allerdings auch daran zu verdienen. Sie müsste nicht mit Dauerpropaganda und Dauerpanikmache auf uns feuern.

Wie auch immer, egal, wie die PdV abschneidet, ich hoffe, dass sie es mindestens schafft der Verbreitung der Lehren der Österreichischen Schule der Nationalökonomie bis in die entlegensten Winkel der EU zu verhelfen.

Freiheit. Freies Unternehmertum.