Studie „Gewalt gegen Männer“

Bereits 2005 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (wieso eigentlich nicht Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Männer und Jugend?) die Studie „Gewalt gegen Männer“ veröffentlicht. Krieg ist ein Teil der Gewalterfahrung für Männer, ein anderer ist tatsächlich die Gewalt, die von Frauen in der häuslichen Umgebung gegen ihre Männer ausgeht. Wer hätte das gedacht, wenn man sich nur auf seine Beobachtungen aus dem Alltag stützt? Das heißt also, dass Männer nicht nur als Täter stigmatisiert werden, während Frauen ewig die Opfer sind, sondern dass Frauen auch gut in der Lage sind, Männern (und natürlich auch anderen Frauen) Gewalt anzutun. Gibt es eigentlich auch Studien zum Thema „Gewalt von Frauen an ihren Kindern“?

Die Studie ist in der Langfassung 1050 Seiten lang! Das ist ein verdammt guter Hinweis, dass das Thema Gewalt gegen Männer in die Öffentlichkeit muß.

Wie wäre es z. B. damit auch für Jungen und Männer öffentlich Fahnen zu hissen, um Zeichen gegen Gewalt an Jungen und Männern zu setzen? Dazu eine aktive Jungen- und Männerberatung- und Förderung. Die Initialisierung einer global agierenden Männerbewegung. Männerrechtsorganisationen. Männerrechte. Terre des Hommes.

Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen Welt-Jungen- und Welt-Mädchen-Tag

Eigentlich eine logische Sache: man kann nur von Gleichbehandlung sprechen, wenn man gleichbehandelt. Geschieht halt nicht wirklich. Daher werden Forderungen nach einer 50 – 50-Aufteilung der Welt unter Männern und Frauen noch mehr Ungleichbehandlung ergeben, eine logische Folgerung, wenn man die jetzige Situation der Einseitigkeit entlang der 50 – 50-Forderung in die Zukunft projiziert.

Frau Dr. Karin Jäckel hat im Jahr 2012 ihre Forderung nach Gleichbehandlung so formuliert:

Jungen weltweit vor Gewalt und Missbrauch schützen

Dazu erklärt die Unterzeichnende:

In vielen Regionen der Welt sind Jungen aufgrund ihres Geschlechts massiver Benachteiligung sowie Einschränkungen ihres Rechts auf körperliche und seelische Unversehrtheit ausgesetzt.

Dennoch bewegt dieses Thema die deutsche Politik, deren Ministerien sich in bilateralen Beziehungen und internationalen Foren gegen die Benachteiligung von Mädchen einsetzen, nicht zu gleichem Einsatz für Jungen.

Diese Ungleichbehandlung von Mädchen und Jungen verstößt gegen das deutsche Grundgesetz und gegen Menschenrecht.

Besonders in Kriegs- und Konfliktregionen leiden Jungen unter Gewalt und Missbrauch. Weltweit sind rund 300 000 Kindersoldaten im Einsatz. In manchen Kriegsgebieten sind 30 % der dortigen Kindersoldaten Mädchen. Alle anderen Kindersoldaten sind Jungen.

Kindersoldaten gelten als weniger wertvolle Soldaten. Sie werden als Selbstmordattentäter eingesetzt, müssen wie Erwachsene schießen und töten. Sie werden zu Opfer von sexuellem Missbrauch, Menschenhandel und Sklaverei. Man zwingt sie zur Tötung ihrer Angehörigen, um sie an das Militär zu binden. Zwischen 1990 und 2000 fielen zwei Millionen Kindersoldaten im Kampf. Sechs Millionen Kindersoldaten wurden zu Invaliden.

Es ist bereits fester Bestandteil wertgebundener deutscher Außenpolitik, Mädchen im Rahmen spezifischer Entwicklungshilfeprojekte und internationaler Einsätze durch die Ermöglichung von Schulbildung, die Bereitstellung angemessener medizinischer Betreuung und beim Streben nach Gleichberechtigung zu fördern und sie vor unermesslichem Leid zu schützen.

Die Unterzeichnende fordert:

Es muss ebenso fester Bestandteil wertgebundener deutscher Außenpolitik sein, Jungen im Rahmen spezifischer Entwicklungshilfeprojekte und internationaler Einsätze durch die Ermöglichung von Schulbildung, die Bereitstellung angemessener medizinischer Betreuung und beim Streben nach Gleichberechtigung zu fördern und sie vor unermesslichem Leid durch Gewalt und Missbrauch zu schützen.

BRAVO!

Terre des Femmes-Flaggen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Einseitig!

Am Rathaus Rödermark ist am 25. November eine Flagge gehisst worden, die ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen sein soll. Laut Neues Heimatblatt vom 29. November sind besonders Mädchen betroffen von Frühehen, Genitalverstümmelungen, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt. Also typisch deutsche und typisch jüdisch-christliche Probleme, mit denen Mädchen und Frauen (und die Angestellten staatlicher Einrichtungen wie Polizei und Schule) zu kämpfen haben. Wie man angesichts einer solchen Situation für Massenmigration aus muslimischen Dritte-Welt-Ländern sein kann, ist mir schleierhaft. Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, dass auch mit dieser Aktion impliziert wird, dass Männer Täter sind, Frauen Opfer. Es wird wie immer vollkommen unterschlagen, dass es sie gibt, die Gewalt an Männern, von anderen Männern, aber eben auch von Frauen, sogar deren Ehefrauen. Häusliche Gewalt geht eben nicht wie automatisch nur von einer Seite aus. (Die Studie „Gewalt gegen Männer“ und grundsätzliche Forderungen für einen besseren rechtlichen und moralischen Schutz der Männer)

Einseitig sind solche öffentlichen Aktionen, genauso einseitig wie die Politik der Förderung, die lediglich Mädchen und Frauen fördert, Jungen und Männer außen vorbehält. Ist nicht eines der heutigen politischen Ideale die Gleichheit? Sie mag auf biologischer Ebene nicht zu erreichen sein, aber dann doch wenigstens in der Gleichbehandlung? Das eine Geschlecht zu fördern, das andere nicht, ist keine Gleichbehandlung. Ich habe allerdings auch nicht den Eindruck, dass es der Frauenbewegung nur um Eigenbestimmung und gleiche Rechte geht, sondern eigentlich um eine Vorrangstellung. Nur so erklärt sich, dass Jungen und Männer systematisch aus dem Diskurs herausbefördert werden und das Narrativ vom unterdrückenden weißen Patriarchat so unablässig gepredigt wird. Allerdings gibt es auch unter den Frauen Ausnahmen, wie z. B. Frau Dr. Karin Jäckel, die am 30. Oktober 2012 die Gleichbehandlung von Mädchen UND Jungen forderte.