Subventionen sind immer ein Zeichen dafür, dass die Menschen kein Interesse haben

Schon in den 80ern ist den Kindern in der Schule erzählt worden, dass E-Autos besser sind als die Autos mit Verbrennungsmotoren. Und die profitgierige Industrie ist schuld daran, weil die die neue, wegweisende, gute Technologie zurückhält. Zeigt, wie dämlich manche der Lehrer schon damals gewesen sind. Denn, genauso wie es unlogisch ist, dass die profitgierigen Unternehmer nicht massenweise Frauen einstellen, die für gleiche und sogar bessere Leistung weniger Geld bekommen, ist es unlogisch, dass die profitgierigen Unternehmer nicht auf Elektro umsteigen, wo doch Elektro ein so viel versprechender Markt ist. Weil Elektro ja so viel besser ist. Und die Leute nichts sehnlicher erwarten als endlich auf Elektro umsteigen zu können.

Wenn also nach Jahrzehnten der Panikmache vor der globalen Erderwärmung, heute Klimawandel genannt, die Menschen im Großen und Ganzen immer noch wenig Interesse an „Erneuerbaren“ und Elektromobilität haben, dann hat dies seine Gründe, die darin liegen, dass die traditionellen Energielieferanten besser sind. Günstiger. Die neuen Energien dagegen sind es nicht. Sie reichen nicht aus, um den hohen Lebensstandard zu erhalten. Allerdings ist der politische Wille die Deindustrialisierung und Dekarbonisierung. Deshalb müssen die neuen Energien großzügig subventioniert werden und darüberhinaus müssen die alten Energien verboten werden. Um das Volk gefügig zu machen. Und genau deshalb muß das Volk rund um die Uhr mit Klimabotschaften der Angst vor dem Kapitalismus der alten Tage und der Hoffnung, die in der radikalen Transformation in eine neue Gesellschaft liegt, bombardiert werden.

„Climate Action“ im Herzen der Nachhaltigkeitsreligion

Von der „globalen Erwärmung“ zum „Klimawandel“ (misesde.org)

Nach offiziellen Messwerten hat in den letzten fünfzehn Jahren kein globaler Temperaturanstieg stattgefunden, der auf CO2-Emissionen zurückgeführt werden kann. Als sich dieses abzeichnete, wurde 2013 vom Feindbild der „globalen Erwärmung“ auf das Feindbild „Klimawandel“ umgeschaltet, damit die Alarmisten nicht brotlos werden.

Das pseudowissenschaftliche Geschäftsmodell mit der Klimaschutzpolitik

Tja, und da die momentane Grün-Schwarze Regierungskoalition in Rödermark keinerlei Geschäftssinn hat, aber dafür ganz viel Schulden machen kann, wollen die natürlich auch beim Klimaschutz ganz vorne dabei sein. Denn um an die Fördergelder heranzukommen, muss die Stelle „Klimaschutz“ in der Stadtverwaltung besetzt sein. Fairerweise muß man sagen, dass Grüne/AL auch an den Klimawandel glauben, da ist nicht alleine die Suche nach Finanzierung am Werk, um die Stadt einigermaßen am Laufen zu halten. In beiden Fällen: wer Grün wählt, ist selber schuld am Niedergang.

Von der Instrumentalisierung der Kinder und der Jugendlichen

Ein Artikel zur Instrumentalisierung der Greta Thunberg des empfehlenswerten Blogs „Scheidende Geister“ hat mich auf den Gedanken gebracht, dass die Gesellschaft an einem Punkt angekommen ist, an dem die jahrzehntelange Angst- und Panikmache in Medien und Politik Früchte trägt; Früchte, die zwar jetzt applaudiert und gefördert werden, die aber in absehbarer Zeit (in den nächsten paar Jahren) zu einem Anstieg extremen Verhaltens gegenüber allen und allem, die und was als Ursache für Klimawandel angesehen werden, führen dürfte. Es sind Früchte der Angst, die zur Legitimation dafür werden dürften, soviel Sand in die Maschine schmeißen zu dürfen, bis die Maschine verreckt.

Und in der Tat, das Kinder und Jugendliche die Schule schwänzen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren, wird ausdrücklich von der Öffentlichkeit gelobt!

Es mag also durchaus sein, dass Kinder instrumentalisiert werden, um politische Visionen vom globalen Sozialismus durchdrücken zu können. Es erscheint mir aber auch, dass sich diese Kinder und Jugendlichen gerne vor den Karren der Globalsozialisten spannen lassen.

An allem sind dann aber nicht die sogenannten Klimaleugner schuld, auch nicht die als profitgierig auf Kosten zukünftiger Generationen gebrandmarkten Unternehmer, auch nicht die Wissenschaftler und Philosophen, die nach machbaren Lösungen suchen, von denen alle was haben.

Schuld würden dann diejenigen sein, die uns einem Dauerbombardement aus Katastrophenprophezeiungen, Schuldzuweisungen, Kritikverhöhnung und alternativlosen Pseudo-Lösungen ausgesetzt haben.

Fördermittel verarmen die Bevölkerung (nicht nur in Rödermark)

Und da muß ich wieder an Frau Schülner denken, die vor einem Jahr rumgepoltert hat, dass die Post profitgierig ist. Aber ich denke mal, wenn es um Grüne Politik und Klimaschutz geht, dann ist es schon in Ordnung, wenn das Geld der Leute umverteilt wird. Da Klimaschutz ein Dauerthema ist und politisch gefördert wird, ist es nur folgerichtig, dass Geld nur fließt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

Auszug aus der PDF zu Fragen und Antworten zum Haushalt 2019 der FDP-Fraktion (S. 9)
Artikel: Fragen der FDP Rödermark zum Haushalt 2019 und die Antworten dazu.
PDF: https://www.fdp-roedermark.de/Trans/2019/Fragen_Antworten_FDP_zum_Haushalt_2019.pdf

„Ohne Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt auch keinen Zugriff auf kommunale Förderprogramme für den Klimaschutz.“

Nicht falsch verstehen, mir geht es hier nicht darum zu bewerten, ob Klimaschutz und Stadtumbau sinnvoll sind oder nicht. Im Sinne eines Klimawandelfolgenschutz ist ein Stadtumbau womöglich sehr sinnvoll, um die Bewohner eben vor den dauerhaften Folgen von entweder drastisch höheren oder drastisch kühleren Temperaturen und Wetterlagen zu schützen.

Mir geht es hier darum, dass die dauerhafte Einrichtung von Förderungmitteln sehr wahrscheinlich zu genauso dauerhafter Verschwendung und viel zu hohen Kosten für die Steuerzahler führt. Dazu passend ein Artikel vom 30.01. vom EIKE über die extrem geringen Effekte von irgendwas-Schutz im Vergleich zu den hohen Kosten und der hohen Verschwendung von Ressourcen, in dem auch die in den 90ern prognostizierten Kosten für Umweltschutz und Schutz vor der Globalen Erwärmung von nur einer damaligen Kugel Eis erwähnt sind. Was daraus geworden ist, weiß jeder. Die Kosten steigen und steigen, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auf. Nur sind halt nicht grundsätzlich die gerne als „profitgierigen“ Unternehmer schuld, sondern die umverteilenden Politiker, die unternehmerischen Lobbygruppen, und leider auch die Kommunen, wenn sie sich Fördermittel holen.

Die Lösung wie immer, freie Unternehmen auf einem freien Klimawandelfolgenschutz-Markt. Zu diesem Markt gehört dann auch das sogenannte Klimamanagement, dessen personelle Ausstattung durch Leistung und nur durch Leistung überzeugen muß. (Wobei ein nettes, angenehmes Wesen durchaus nicht unerwünscht ist.)

Nachrichten zum Klimawandel, Nr. 2

Burn More Coal und STOP THESE THINGS nehmen sich des Themas „Energiearmut durch Grüne Politik an“. Eigentlich nichts neues, denn es dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben, dass sämtliche Gesetze und Regulierungen, die in irgendeiner Form mit „Erneuerbaren“ zu tun haben, eine nachhaltig unsoziale Verteuerung von Energie zur Folge haben. In allen Staaten. Grün ist Gift für die Menschen. Mit dem weiter vorangetriebenen Ausbau der „Erneuerbaren“ und der Abschaltung der Atom- und Kohlekraftwerke, liest man auch häufiger von Blackouts und Beinahe-Blackouts. Die Grünen werden wohl erst dann stoppen, wenn alle Industrieländer auf das Niveau von Drittweltländern gedrückt worden sind.
The ‘Green New Deal’ is a prescription for poverty
Renewable Energy Meltdown: Heatwave Leaves Wind ‘Powered’ South Australians Sweltering In the Dark
New Dark Age: Renewable Energy Debacle Crippling Business, Punishing Households

Auf der Seite der Global Warming Policy Foundation liest man, was ich auch schon länger denke: Better For Health To Ignore The Climate Movement. Es geht hierbei nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern die ständige Panikmache. Über sozialverträgliche Lösungen wird ja schon seit Jahren geschrieben, dennoch scheint es weiterhin nur darum zu gehen, den Individualverkehr per PKW zu zerstören (die Elektromobilität scheint auch nur so eine Art Übergangslösung zu sein), und alle zu Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV-Nutzern zu machen. Wenn man sich den Artikel knapp drei Wochen vorher vor Augen führt, in dem berichtet wird, dass eine anders gestaltete Politik (im Vereinigten Königreich) seit den 1990ern zu 30 – 40% günstigerem Strom heutzutage bei ähnlich hohen CO2-Emissionen und einem weitaus sicheren, verlässlicheren Stromnetz geführt hätten, dann könnte der Blutdruck vor Zorn steigen, was ja auch nicht so gut ist für die Gesundheit. „Consumers “Grossly Overpaying” For Electricity.“

Dementsprechend sollte man auch nicht den Artikel auf ScienceFiles lesen, der davon handelt, dass die Grünen den Individualverkehr abschaffen wollen. Ja, aber wie kann das denn sein, wo die Grünen doch nur davon sprechen bis 2030 den herkömmlichen, auf Benzin basierenden Verkehr durch elektrisch betriebene Fahrzeuge zu ersetzen? Weil die glorreiche E-Mobilität nachhaltig nicht machbar ist. Wie alle Grünen Projekte führt auch dieses lediglich nachhaltig in die Armut und Zerstörung unserer neulich noch angenehm lebenswert gewesenen Ersten Welt.

Nachrichten zum Klimawandel, Nr. 1

Auf ScienceSkepticalBlog wird vom Greta-Thunberg-Effekt berichtet. Schulbildung ist angesichts des Klimawandels nicht mehr wichtig, je mehr Kinder und Eltern Druck auf Politik und Gesellschaft machen desto besser. Es geht nur noch darum, grüne Politik durchzusetzen. Wissenschaftlichkeit, Tatsachen, Realität spielen keine Rolle. Ob den Kindern damit geschadet wird, spielt auch keine Rolle.

Kopfloser Aktivismus, der im Namen des Kampfes gegen Klimawandel und für den Schutz zukünftiger Generationen betrieben wird, könnte in Zukunft noch zunehmen. Auf HR2 liest man davon, dass der „Sacred Activism“ die Welt erobert. Wenn man solche bombastisch beängstigenden Sätze wie in dem Artikel liest, muß man einfach drauf kommen, die jetzige wirtschaftliche Ordnung, die allen Menschen nutzt – Armut verringert, den Lebensstandard in allen Bereichen hebt – noch mehr zu behindern.

Auf Watts Up With That findet man weitere Hinweise darauf, dass es im Endeffekt wenig um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Ende des Welthungers geht, sondern um Kontrolle und Bevormundung. Und um Profite, denn die sich jeweils um ein politisches Ziel herumentwickelnden Industrien verdienen sehr gut am Steuergeld. Da wundert es nicht, wenn der menschgemachte Klimawandel für alle Entwicklungen herhalten muß. So ist dann natürlich der Grund, warum Migranten aus Zentralamerika (englischsprachig) in die USA flüchten, der menschgemachte Klimawandel. Entsprechendes ist auch schon für zukünftige Migrantenströme nach Europa behauptet worden. Und dann sind da noch Doktoren, die die totale Kontrolle über die globale Nahrungsmittelverteilung (englischsprachig) fordern; auch hier wieder mit „edlen“ Zielen im Hinterkopf, nämlich um Übergewicht, Hunger und – wer hätte es gedacht – den Klimawandel zu lösen. Menschliche Hybris – das kann nur in einer Katastrophe münden.

Der Deplorable Climate Scientist beschäftigt sich mit dem „Collapse Of The Polar Melting Scam„. Tony Heller zeigt mit einer Reihe von Graphen auf, dass das Volumen des arktischen Seeeises anwächst. Die Sommertemperaturen in der Nähe des Poles sind in den letzten 20 Jahren unter den normalen Werten geblieben.

Die Klima-Studie, über welche die Medien 2018 am meisten berich­teten, war in Wirklich­keit ein Ruf nach globalem Sozia­lismus (eike-klima-energie.eu)

Michael Bastasch
Die populärste Klimastudie des Jahres 2018 forderte „kollektive menschliche Maßnahmen“, um zu verhindern, dass die globale Erwärmung die Erde in ein „Hothouse“ verwandelt. […] Die Studie, durchgeführt unter Mitarbeit einer Gruppe prominenter Wissenschaftler, forderte eine „grundlegende Transformation auf der Basis einer fundamentalen Neuorientierung menschlicher Werte, Fairness, Verhalten, Institutionen, Ökonomien und Technologien“.

Kompletter Artikel hier

(Anmerkung: ich finde, es wird immer deutlicher, dass es den männlichen und weiblichen Machern hinter solchen Studien wirklich nur darum geht, die Gesellschaft in einen ihnen genehmen Zustand zu transformieren. Die Angst vor der weltweiten Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen ist der perfekte Hebel. Eine Stufe drüber geht nur noch die Angstmache vor der Bedrohung des Planeten durch Aliens, welche dann einen weltweiten Sozialismus mit zentraler Weltregierung rechtfertigen soll.)

Robert Murphy über die zweifelhafte Klimawandel-Ökonomie (Gespräch mit Jeff Deist)

In dem Gespräch geht es wesentlich um vier Fragestellungen, wobei Jeff Deist den Fokus auf Nr. 3 richtet:

  1. Ist Klimawandel real? Erwärmt sich die Erde wirklich?
  2. Wenn sie sich erwärmt, ist die Erwärmung zumindest teilweise vom Mensch verursacht?
    1. Angenommen das Klima wandelt sich und Menschen sind teilweise verantwortlich dafür, hilft der Wandel den Menschen oder schadet er ihnen?
  3. Wenn Nr. 1 und 2 wahr sind, was muß dann getan werden? Welche Kompromisse sollten wir akzeptieren, um die Gefahr abzuwehren?

Ich will die Hauptargumente kurz zusammenstellen:

Eine Erwärmung hat positive Effekte, z. B. erfrieren weniger Menschen im Winter, in manchen Gegenden wachsen die Ackerpflanzen besser. Seltsamer wird meist sofort geschlossen, dass eine Erwärmung ausschließlich negativ sein muß. Grundsätzlich ist ein Mehr an CO2 besser für Pflanzen. (Und je mehr Pflanzen mehr CO2 in Sauerstoff umwandeln, desto mehr Atemluft steht für Mensch und Tier zu Verfügung.) (im Video bei 1:53 in Verbindung mit Fragestellung 2.1.)

Daten, die während der Obama-Regierung von Wissenschaftlern gewonnen worden sind, und die Daten, die in den Berichten der Vereinigten Nationen genannt werden, unterstützen die Konklusionen nicht und damit auch nicht die reißerischen Schlagzeilen in den Nachrichten. (3:50)

Klima-Leugner ist ein Totschlagargument (4:15)

Unternehmen, die das Klimawandel-Narrativ unterstützen, profitieren davon. Das Gegenteil gilt für Unternehmen, die das Narrativ nicht unterstützen; sie profitieren nicht davon. Z.B. unterstützt Exxon die Kohlenstoffsteuer, weil Exxon mit natürlichen Gasen handelt, und die Kohlenstoffsteuer deren Unternehmensziel hilft. (4.45)

Der (englischsprachige) Blog von Klimatologin Judith Curry wird als Tipp vorgestellt, für Leute, die wissenschaftlichen Lesestoff möchten, der ihnen Informationen gibt, die über die üblichen reißerischen Schlagzeilen und über das Propagandieren von politischen Maßnahmen hinausweisen (6:35)

Über die Dimensionen der Politik und der staatlichen finanziellen Förderung hinaus gibt es auch eine psychologische Seite. Es dauert meist sehr lange, bis Menschen zugeben, dass sie sich geirrt haben (besonders, wenn sehr viel an dem Irrtum hängt). Z. B. die Annahme der Überbevölkerung, die in den 60ern und 70ern von Paul Ehrlich (Population Bomb) vertreten worden ist. Auch ist es schwierig, nachdem man andere Menschen aufgrund ihrer abweichenden Meinung dämonisiert hat, sich aus der Nummer wieder rauszuziehen, also wird bis zum bitteren Ende an der eigenen Position festgehalten. (9:28)

Eine „Kohlenstoffsteuer ist nicht genug“. Bezieht sich auf Forderungen, jeden noch so kleinsten Aspekt des Lebens eines Menschen im Hinblick auf den Verbrauch von CO2 per Gesetz zu steuern. (Artikel von Robert Murphy „Climate Interventionists Won’t Stop With a Carbon Tax“ Den Interventionisten geht es nicht darum, einen Marktfehler zu beheben, sondern den Markt komplett abzuschaffen -> Plan- und Kommandowirtschaft. (11:30)

Vorschläge dieser Art kommen meist aus den reichen, weißen Industrieländern und gehen immer in Richtung der Länder der zweiten und dritten Welt. (14:40) Dabei ist der CO2-Ausstoß in den Erste-Welt-Ländern um einiges höher. Dritte-Welt-Länder sollen gezwungen werden, „Erneuerbare“ zu nutzen, auch wenn diese nicht effizient genug sind. (Vielleicht stammt daher der Hass Schwarzer in Afrika auf weiße Farmer, auch wenn die weißen Farmer vermutlich nichts für die Nachhaltigkeits-Eiferer der Vereinten Nationen können?) (17:20)

Aktivisten, die gegen Konsum auf Kosten künftiger Generationen argumentieren, dann aber auch gegen CO2-freie Nuklearenergie sind, sind Heuchler. Sie sind gegen jede Form günstiger Energie für alle und gegen jedweden Konsum. (Steuerpolitik und Regulierungen sind gegen Konsum gerichtet, was den Effekt hat, dass es sehr schwierig geworden ist, sich aus der Armut herauszuarbeiten. Wie ich schon an anderer Stelle vermutet habe, dürfte hier auch ein Grund für die Massenmigration aus Afrika stammen. ) (18:08)

Die durchschnittliche Person weiß nicht, wie der wahre „Kompromiss“, um den Klimawandel zu bekämpfen, aussehen soll, bzw. die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, hängt stark von der individuellen Lage ab. (Kann man gut daran sehen, dass es Klimamanager gibt, die dann doch lieber das eigene Auto benutzen.) (18:40)

Argument „auch wenn das Klima dann doch nicht in dem Maße gefährdet ist, wir es mit den Gegenmaßnahmen übertrieben haben, dann haben wir aber immerhin eine saubere Umwelt“. Ein wenig ökonomisches Argument, weil es gar nicht erst die eingegangenen Kompromisse und ‚Was-wäre-wenn-Szenarien‘ berücksichtigt, sondern lediglich die bis dahin gepflegte Verfahrensweise rechtfertigen will und fortführen lassen soll. Andererseits werden bis dato in die Köpfe der Leute medial gedrillte Fakten, auf einmal beinahe unmerklich mit neuen Fakten getauscht. Beispiel ist die Anhebung von 2°C auf 3°C. Es folgt eine Verschiebung der UN-offiziellen Ziele, weil deren Forscher bemerken, dass Kosten und Wirkung weit auseinanderliegen, weil deren Modelle fehlerhaft sind. (Interessanterweise wird an den Nachhaltigkeitszielen selbst nichts verändert, sie werden peridiosch bestätigt und in Erinnerung gebracht.) (20:38)

Wie in so vielen politischen Angelegenheiten wird kein klarer Blick auf möglichen Kosten und Nutzen geworfen, sondern nur das Narrativ guter Intentionen erzählt. Was auch immer passiert, ist mit Blick auf das Narrativ beinahe zweitrangig. (Bis jetzt hat Frau Schülner keinerlei Worte darauf verwendet, welche konkrete Politik sie in Rödermark verfolgen will. Sie hat lediglich was vom „guten Weg Rödermarks beherzt fortsetzen“ erzählt. Es ist aber klar, dass sie die Nachhaltigkeitspolitik von Herrn Kern fortführen und beherzt mehr Frauen in (hohe) Positionen im Rathaus bringen will.) Jeff Deist: „Aus libertarischer Sicht, kann man kaum mit einem besseren Modell für eine etatistische Einstellung aufwarten. Es erlaubt, Grenzen zu überschreiten, Leute zu besteuern, Leute zu regulieren. Es erlaubt, auf Großunternehmen zu hauen, Leute für ihre materiellen Bedürfnisse zu „schlagen“, Materialisten zu entmutigen, man kann kaum ein besseres Modell für eine sozialistische Haltung machen.“ (24:45)

Naomi Klein, die Umweltbewegung und der Kampf gegen Klimawandel die besten Mittel, um die Ziele der sozialen Gerechtigkeit zu erreichen. Der New Green Deal von Alexandria Ocasio-Cortez soll Ungleichheit bekämpfen. Es geht im Endefft aber immer nur um totale Kontrolle, Sozialismus, Etatismus. (Vermutlich kein Zufall, dass alle diese Ziele in den diversen Agenden von 21 zu 2030 zu Vision 2050 eingeschrieben sind. Siehe auch die „Happiness Sustainable Development Pyramid„, in der das Hautpziel „Climate Action“ inmitten aller anderen Ziele eingebettet ist, gleichsam wie ihr Mittelpunkt erscheint. Und ein Auge als Symbol zeigt.) Zur Vision 2050 gehört, dass niemandem mehr etwas gehört, noch nicht einmal mehr die eigenen Gedanken, was den Fieberfantasien des Transhumanismus entsprungen ist.) (25:40)

Vermutlich wird etwas wie der Green New Deal als Arbeitsprogramm verkauft, in dem alle möglichen neuen, grünen Jobs und Berufe auf Kosten der Steuerzahler geschaffen werden, um Solar- und Windanlagen zu installieren. Übersehen wird dann die Ineffizienz, das Geld, das von den Steuerzahlern weggenommen wird, Geld, das produktiveren Mitteln der Energieerzeugung entzogen wird. (28:00)

Die gesetzliche Verpflichtung zu E-Fahrzeugen kommt. (28:29)

Die Beweislast sollte bei denen liegen, die die Kompletterneuerung/Dekonstruktion der westlichen industriegesellschaften fordern und fördern. Die Marketingstrategie in Form des Narrativs der Aktivisten in Politik und Medien ist jedenfalls klasse, sie trifft ins Herz, obgleich sie total unwissenschaftlich ist. (30:14)

NATÜRLICH NICHT!

Shlomo@Surensohn stellt die Frage „BRINGT DER AUSBRUCH DES ÄTNA ZU WEIHNACHTEN DIE KLIMAKONSTRUKTIVISTEN ZUR EINSICHT?

Meine Antwort darauf lautet:

Etwas ausführlicher setzt diesmal „Journalistenwatch“ der üblichen Reaktion einiger Journalisten und Politiker, dass der Klimawandel schuld daran ist, dass irgendwo ein Vulkan ausbricht, und dass der industrialisierte Westen schuld am Klimawandel ist, etwas entgegen.

Wie gut, dass Rödermark in dieser Hinsicht auf dem guten Weg ist. Ne, moment, auch in Rödermark bestimmt Klimapolitik ein gutes Stück des örtlichen Geschehens. Und sicherlich werden auch hier diejenigen, die ihr Geld mit dem Kampf gegen den Klimawandel verdienen, keinerlei Einsicht zeigen, sondern unbeirrt weiter daran arbeiten, alles zu versozialisieren und zu vermurksen.

Libertarismus, Nachhaltigkeit und der Klimaschutz

 Im Libertarismus zu leben bedeutet nicht dumpf den Gesetzen zu folgen, selbst wenn sie eindeutig schädlich sind, und das für seine staatsbürgerliche Pflicht zu halten, für ein unabwendbares Schicksal, welches allein dadurch gerechtfertigt ist, dass der allwissende, allmächtige Staatsapparat Urheber der Gesetze ist, sondern Leben im Libertarismus bedeutet Verantwortung übernehmen – für sich selbst, für die Gemeinschaft, an deren Wohlergehen ein Libertarier selbstverständlich interessiert ist.

Die Vereinten Nationen und deren Medien-Leute haben das Wort „Nachhaltigkeit“ nun in alle Welt verbreitet und überall sind sie fleissig dabei, eine nachhaltige Welt zu gestalten. Nichts gegen die Idee hinter der Nachhaltigkeit; Umweltschutz ist wichtig, Klimaschutz scheint mir allerdings eine Nummer zu hoch zu sein, Klimafolgenschutz um einiges sinnvoller.* Aber auch hier ist das Problem, dass viel, sehr viel Geld für die Nachhaltigkeit ausgegeben wird, und im Endeffekt nur Unsinn dabei herauskommt. Die Lösung ist aus libertarischer Sicht heraus natürlich, dass Nachhaltigkeit nicht zentralplanerisch durch irgendwelche Bürokraten entschieden wird, sondern auf dem Markt – einem freien Markt für Nachhaltigkeit. Dann können von mir aus auch die Elektroautos die benzin- und dieselbetriebenen Autos weitflächig ablösen. Nur weg von der Förderung-durch-Umverteilungsmentalität, die die Möglichkeit die tatsächliche Effizienz oder halt eben die tatsächliche Nachhaltigkeit empirisch festzustellen, fundamental untergräbt. Ganz zu schweigen von dem Effekt der Umverteilung von Unten nach Oben. Zur Abwechslung mal eine Nachhaltigkeit von der alle profitieren können.



*Ich bin aber auch bereit zu akzeptieren, was auf der Site „Novo – Argumente für den Fortschritt“ als Einführung zum Themengebiet Klimawandel zu lesen ist (besonders der Teil, der von mir gefettet ist):

Die Klimadebatte wird von Denkverboten bestimmt. Kritiker der Position des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) werden als „Leugner“ oder „Skeptiker“ stigmatisiert. Wissenschaft lebt aber vom Dissens und nicht vom politisch motivierten Konsens. Und die Klimawissenschaft ist immer noch eine relativ junge Disziplin. Es sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Seriöse Klimaforschung ist deshalb sinnvoll und notwendig. Auch wenn man davon ausgeht, dass eine wesentlich „menschengemachte“ Erderwärmung stattfindet, kann man eine Klimaschutzpolitik ablehnen, die darin besteht, viel Geld auszugeben und mit immer mehr Regeln in Wirtschaft und Gesellschaft einzugreifen, ohne die Erwärmung nennenswert zu bremsen. Vernünftiger ist es, weiterzuforschen, um das Klima besser zu verstehen, und gleichzeitig Technologien zu entwickeln, um mit den Folgen des Wandels umzugehen und letztlich auch auf das Klima gezielt Einfluss zu nehmen. Wir brauchen eine offene Debatte über den Klimawandel, dessen mögliche Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten.