Demokratieförderung an Schulen

Mir ist da gerade was aufgefallen. In den letzten Jahren werden ja überall die Demokratieförderungsprogramme aufgelegt, weil in Zeiten von Pegida und der friedlichen, durch demokratische Wahlen legitimierte Stärkung der AfD, dem Rechtsextremismus, dem Menschenhass und so weiter und so fort etwas entgegengesetzt werden muß. So weit so gut.

Aber wieso ist die Demokratieförderung nicht auch gegen den Linksextremismus? Ist den Demokratieförderern denn nicht bewußt, dass Extremismus Extremismus ist und Gewalt Gewalt ist, egal ob er von Rechts, von Links, von Schwarz oder von Weiß ausgeübt wird? Oder machen die Demokratieförderer einen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Extremismus, guter und schlechter Gewalt? Gewalt ist nur solange schlecht, solange sie gegen das eigene Lager gerichtet ist, aber wenn damit der Gegner vernichtet werden kann, dann ist Gewalt schon in Ordnung, gerecht, sozialverträglich?

Auf die Idee kann man schnell kommen, wenn man z. B. in Ober-Roden die Unmenge an Aufklebern von Linksjugend und Antifa sieht, die von Menschenhass und Gewaltbereitschaft nur so triefen.

ACAB, FCK COPS, FCK NZS, FCK AFD

ACAB, All Cops Are Bastards. (Titelbild stammt aus Dieburg, Platanenpark.) Das sagen nicht normale Jugendliche, die mal über die Strenge schlagen und es dann mal mit der Polizei zu tun bekommen. Das sagen Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Geist und Reifegrad von Kindern, die nicht in der Lage sind geradeaus zu denken, die gewaltbereiter sind als andere, und die typischerweise eher Links orientiert sind. Das heißt sie sind gleichzeitig gegen das Establishment, symbolisiert durch die Polizei, und gegen die Rechten, die Nazis, meist symbolisiert durch die AfD. Siehe die nächsten beiden Bilder:

In Ober-Roden, Dieburger Straße, Namen der Nebenstraße vergessen
Ober-Roden, Babenhäuser Straße, Somborer Straße

Interessanterweise hört man nie auch nur einen Pieps in der Öffentlichkeit, dass da eventuell gewaltbereite Jugendliche auf den Straßen Ober-Rodens und Dieburgs unterwegs sind, die ihre eindeutigen Botschaften per Aufkleber und Graffiti-Geschmiere eigentlich ziemlich sichtbar hinterlassen und vermutlich dahinterstecken, wenn in einer Samstag-Nacht Mülltonnen umgeworfen worden sind. Gut, immerhin nur Mülltonnen. 🙄