Grüner Libertarismus

Ich schimpfe ständig gegen Nachhaltigkeit und Agenda 21/2030. Ganz klar, es handelt sich dabei um Regierungsprogramme, um Zwang, Umverteilung und die steuerliche Förderung von Strukturen, deren Erhaltung mit der Zeit immer mehr Steuergeld verschwendet. Man kennt das, z. B. in Sachen Umweltschutz und „Klimaschutz“. Die Sache an sich ist wichtig, die Herangehensweise ist falsch, weil die Nebeneffekte genau das ergeben, was man nicht will. Umweltverschmutzende Umweltschützer z. B.

Eine Lösung dafür ist eine Art „Grüner Libertarismus“. Man streiche die finanziellen Förderungen usw. und gehe mit den Ideen und Konzepten auf den freien Markt. „Der Kapitalismus hat erreicht, was der Marxismus nur versprochen hat“ sagt Marian L. Tupy. Der Kapitalismus wird auch das erreichen, was der Umweltschutz gebietet und was der Klimawandelfolgenschutz fordert. Geklärt werden muß noch, wie Umweltschutz und Klimawandelfolgenschutz sinnvoll geleistet wird. Mehr Technik und Digitalisierung oder vielleicht doch ein paar Jahrzehnte zurück?

Und es ist wichtig, sich endlich über die tatsächliche Gefahr eines etwaigen Klimawandels klar zu werden. Vor allem, damit die Angst vor der Katastrophe nicht mehr genutzt werden kann, um einen immer festeren Zugriff zentralistischer Systeme zu legitimieren. Einen Al Gore mit seinen Forderungen braucht keiner, außer denen, die von ihm profitieren. Nur freie Menschen auf freien Märkten können es schaffen, solche Strukturen der Selbstbereicherung zu durchbrechen und Umweltschutz richtig günstig für alle zu machen.

Die Deindustrialisierung Deutschlands für symbolische Klimapolitik (scheidendegeister.wordpress.com)

Alarmismus und Scheindebatte sind zwei Aspekte des Themas „Klimawandel“, ein anderer Aspekt ist der seit Jahrzehnten andauernde Versuch die Bevölkerung mithilfe dieses Angstthemas zu kollektivieren, um sämtliche Gegenmaßnahmen mit Freude mitzumachen, egal wie schädlich diese Maßnahmen für das Gemeinwohl, bzw. für das individuelle Wohl sein würden.

Und das die Eingriffe der Politik in die Ökonomie schädlich sind für die Bevölkerung, lässt sich aktuell gut an den Maßnahmen zur Dekarbonisierung, in Wahrheit die Deindustrialisierung Deutschlands sehen. (Klimapolitik ist nicht nur für die Industrieländer schädlich, sondern auch für Dritte-Welt-Länder.) Hierzu ein guter Beitrag von Siggi von Scheidende Geister.

Scheidende Geister

Ich einem Artikel bei focus.de wird von dem Vorwurf der EU-Kommission berichtet, europäische Automobilhersteller übertrieben bei der Angabe ihres aktuellen CO2-Ausstoßes, damit sie in Zukunft mehr Spielraum bei der Einhaltung von niedrigeren Grenzwerten hätten.

Die Hersteller blicken offensichtlich mit Sorge in die Zukunft, ob sie – trotz großer Investitionen in Forschung und Entwicklung – in der Lage sind die zukünftigen Grenzwerte einzuhalten. Die Verzweiflung scheint groß zu sein in einem der bedeutendsten Industriezweige Deutschlands.

Für mich stellt sich die Frage, wie groß der Beitrag des europäischen Verkehrs am globalen CO2-Ausstoß ist, also wie groß die CO2-Reduktion ist, die sich überhaupt erreichen lässt.

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Rödermark/Kalifornien

Sacramento liegt zwar 9044.28 Km Luftlinie von Rödermark entfernt, aber mit Leuten wie dem Bürgermeister Kern, den Grünen, den SPDlern und im Prinzip jeder anderen Partei, deren Mitglieder sich gerne in die Leben anderer einmischen, für das höhere Gut natürlich, und erst recht solche die sich sogar besonders berechtigt, auserwählt, von höherer Macht auf heilige Mission geschickt, fühlen, mit solchen Leuten wird Rödermark immer näher an Sacramento rücken. Vereinte Nationen, Agenda 21/2030, progressive marxistische/sozialistische Denke, Schulden machen ohne Ende – angeblich – für das Gemeinwohl, Dekarbonisierung, weg von den fossilen Brennstoffen, alle aus den Autos in den ÖPNV und auf die Fahrräder, Stadtumbau in Richtung nachhaltige (und obendrein „smarte“) Stadt, Kollektivismus, eine Politik, die macht, was sie will.

Allerdings ist Kalifornien schon einige Schritte weiter in Richtung Agenda 21/2030-Realität:

Californians think they are on a progressive path. In reality, they are on a path to a totalitarian state where disobedience to the orthodoxy is punished and widespread poverty is the result. That most Californians ignored the call for a boycott is a hopeful sign.

Hoffentlich erkennen die Rödermärker ein wenig schneller, wohin die grüne Nachhaltigkeitspolitik in Wahrheit führt: auf Dritte-Welt-Niveau und Totalitarismus.

Der große Schwindel „Globale Erwärmung“; Doku auf Englisch, 2007

Die Deutschen hinken in ihrer Berichterstattung über Agenda 21 ein wenig hinterher, daher wieder ein Video in englischer Sprache. Ist von 2007. Sollte von jedem gesehen werden, und dann sollte aus der Agenda 21/2030 ausgestiegen werden, und die Organisationen und Netzwerke der Vereinten Nationen sollten überall ausgetrieben werden. Ob dann auch der Geist der Vereinten Nationen mitausgetrieben ist, ist allerdings nicht wahrscheinlich. Gut, geht hier nicht darum, sondern ersteinmal darum, den Grünen und den anderen Nachhaltigkeits-Priestern argumentativ zu delegitimeren.

THE GREAT GLOBAL WARMING SWINDLE (DOCUMENTARY)

Whatever Happened to Agenda 21 and Climate Change Policy (wattsupwiththat.com) / Was ist bloß los mit der Agenda 21 und der Klima­wandel-Politik? (eike-klima-energie.eu)

Immer dran denken:

  1. Die Agenda 21 (2030, usw.) ist ein globales Programm, d. h. sie wird überall gleichermaßen umgesetzt.
  2. Auch die Stadt Rödermark ist beim Agenda-21-Programm mit dabei.

Nachtrag 12.07.2018: Die deutsche Übersetzung des Artikels von Chris Frey vom EIKE: Was ist bloß los mit der Agenda 21 und der Klima­wandel-Politik?

Whatever Happened to Agenda 21 and Climate Change Policy?

It’s alive and well in your backyard. The entire policy of using anthropogenic global warming as a false front to implement global governance and impose how we will all live is working with remarkable success. The plan was set out by Maurice Strong as Agenda 21 in Rio de Janeiro in 1992. It is succeeding beyond his wildest dreams because the people he arranged to implement it are unaccountable to anyone.

Most people don’t know about Agenda 21, the global plan for the 21st century. Even those who do are generally unaware of how it is being implemented.

Strong was using the U.N. as a platform to sell a global environment crisis and the Global Governance Agenda.

weiter auf Watts Up With That?: Whatever Happened to Agenda 21 and Climate Change Policy?

(Vielleicht wird nach der Lektüre noch verständlicher, warum ich es für widersprüchlich halte, dass der grüne Agenda-21-Bürgermeister eine Flagge für den Frieden hisst.)

Nachhaltigkeit: Zwischen Innovation und Tradition? (naftali.blog)

Der zuerst auf Forbes.at und als zweites auf Naftalis Meinungsblog erschienene Artikel fasst auf einer grundlegenderen Ebene auf kurze Weise zusammen, was ich an der Politik der Stadt Rödermark ablehne.

Zwei aktuelle Beispiele möchte ich hinzufügen, um einen Kontext zu schaffen:
1.) Die Stadt nutzt die Fördergelder des Programms „Stadtumbau Hessen“ nicht dazu, um eine bessere Infrastruktur zu schaffen, die die Lebensqualität aller Bewohner und die Qualität der Services von Unternehmen aller Größen steigert. Stattdessen ist die Stadt Rödermark selbst wie ein Unternehmen der Wirtschaft tätig geworden, indem sie die Einrichtung des Rodau-Marktes über das Förderprogramm hat laufen lassen. Gleichzeitig blockiert(e) die Stadt den an Rödermark interessierten Edeka-Markt mit fadenscheinigen Argumenten. Ich halte es für ethisch nicht vertretbar, dass eine Stadt sich auf diese Weise in das Wirtschaftsleben einmischt und aufgrund irgendwelcher obskurer (vermutlich mit Nachhaltigkeit) begründeter Basis zu diskriminieren. Ganz abgesehen davon, dass ich einen Wochenmarkt nicht wirklich für nachhaltiger als einen Großmarkt halte. Aber das ist ein anderes Thema.

2.) Die sogenannte „Koop Nachhaltigkeit“, die ich als grüne Propaganda im Rahmen der Früherziehung bezeichne, lehrt die Kinder nicht nur dass Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit sinnvoll sind, sondern sie erzählen den Kindern auch dass Erneuerbare besser sind und dass sie nicht immer bei den Discountern einkaufen müssen, sondern auch das gute Brot beim Bäcker probieren sollten. Die Implikation ist, dass die Qualität beim Discounter geringer ist als die Qualität beim Bäcker. Das ist dann Nachhaltigkeit. Aber, und das ist der springende Punkt, es werden keine Gegenargumente vorgestellt, es wird einfach davon ausgegangen, dass die eigene Vorliebe besser ist, nachhaltiger ist, zukunftsfähiger ist. Nur ein Gegenargument an der Stelle: nicht alle können sich die Preise beim Bäcker (oder beim Wochenmarkt) leisten. Und selbst wenn, was geht es unsere Politiker einschließlich der Klimaschutzmanagerin an, wer was wann wo einkauft?

Die Nachhaltigkeitspolitik der Stadt Rödermark mit ihrer grün-schwarzen Spitze erscheint mir in der Tat dem Selbstzweck verpflichtet zu sein, nennt ihre Einseitigkeit „nachhaltig“ und möchte im Prinzip dass alle ihren Vorlieben folgen. Einen weiteren Effekt hätte das, wie ich vermute: da diese Meinungen und Vorlieben bundesweit durchgesetzt werden sollen, und zig Förderprogramme von sogenannten Experten erfunden worden sind, würden sich die Chancen für die Stadt Rödermark auf Antragsbewilligungen weiterer Förderprogramme (und Schutzschirme?) erhöhen, wenn sich genügend Leute dem Willen der Stadtspitze fügen würden. Das ist allerdings wirtschaftlicher und ethischer Unsinn und sollte mit allen Kräften verhindert werden. Freiheit!

Meinungsblog von Naftali Neugebauer

Nachhaltigkeit sollte kein linkes politisches Konzept sein,  sondern eine Innovationspeitsche.

Der Begriff Nachhaltigkeit hat seit seiner ersten Erwähnung im deutschsprachigen Raum durch Hans Carl von Carlowitz (1713) markante Veränderungen erfahren. Er entspringt den Anforderungen der Urproduktion: „wie eine sothane Conservation und Anbau des Holzes anzustellen / daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe

1983 war der nächste Markstein: Durch den „Brundtland-Report“ der UN wurde ein neuer Begriff der Nachhaltigkeit vorgelegt, das „Drei-Säulen-Konzept“ der Nachhaltigkeit. Die drei Säulen – die idealerweise in einem Gleichklang seien – sind Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie.

Heute gibt es eine bunte Vielfalt an Definitionen: Vom dynamischen Vier-Kräfte-Modell über Ökobilanz und ISO-Norm bis hin zu Corporate Social Responsibility. Zahlreiche Gütesiegel, Parteien, Institutionen und NGOs flankieren heute „Nachhaltigkeit“ und leben gut und gerne davon.
Sie wurde Selbstzweck. Politisch motivierte Regulierungen und Unvereinbarkeiten ersticken die Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist sie zu einem politischen Wunschkonzert…

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Wasser predigen – Wein trinken

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(Gesehen in einem Artikel auf des Webauftrittes des EIKE)

Das Bild erinnert mich ein wenig an die Politik in Rödermark (PiR). Abgesehen davon, dass die grün-schwarze Spitze eindeutig die große Politik von UNO und EU spiegelt, sogar im Umgang mit Kritikern und Andersdenkenden die gleichen Töne und Nicht-Argumente wie Populismus, Profitgier und implizierte Bürger-/Menschenunfreundlichkeit anschlägt, zeigt sich auch das Symptom „Wasser predigen – Wein trinken“. Alle sollen auf die Räder, alle sollen nachhaltig leben, bevorzugt lokal einkaufen, reparieren und tauschen. Ich vermute, wenn es ginge, würden unsere grün-schwarzen Politiker auch fordern, nur noch lokal zu produzieren, bzw. anzubauen. Sie selbst jedoch, diejenigen die hier mittlerweile in die Kindergärten gehen, um Nachhaltigkeit zu predigen, sie selbst fahren Auto, fahren weite Strecken in die Urlaube, fliegen zu Konferenzen weit weg in’s Ausland, kaufen teure Kleidung, benutzen Plastik, nutzen Internet, Smartphones und Online-Bestellservices.

(Übrigens hörte ich vor Jahren mal, dass es tatsächlich sparsamer ist, wenn sich die Leute ihre Bestellungen per Lieferservice bringen lassen, weil dann nämlich nicht alle mit ihren Autos in die Läden und Kaufhäuser fahren, um sich eine Ware zu kaufen, sondern einige wenige Autos zig Waren transportieren. Wer weiß, ob dieser Umstand nicht dazu führt, das mehr gekaugt wird. Ich müßte mal diesem Thema nachgehen.)

Irgendwie unehrlich. (Getoppt wird das noch von Leuten wie Eric Schneiderman, Al Gore, David Suzuki und anderen, die mit dem „Klimawandel“ viel Geld verdienen.) Schlimm finde ich auch, dass diese Leute der festen Überzeugung sind, dass es keine Alternative mehr gibt, als den westlichen Lebensstil nach und nach runterzufahren. Ich fürchte, dass unter unseren Politikern und Stadtverwaltern auch welche dabei sind, die kein großen Problem damit hätten, wenn „Nachhaltigkeit“ im großen Stile gewaltsam durchgedrückt würde. Noch versuchen sie es mit Kampagnen wie dem Stadtradeln und Glücksrädern. Der nächste Schritt, die Früherziehung bei den Vorschulkindern („Nachhaltigkeits-Füchse“), ist gerade abgeschlossen. Die Nachhaltigkeits-Erwachsenenerziehung wird in Rödermark sicherlich angestrebt werden. Dabei stehen die Fakten bezüglich des Klimawandels doch gar nicht so fest, wie uns ständig, Tag und Nacht, rund um die Uhr, weisgemacht werden soll. Webauftritte wie die von EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie, Die Kalte Sonne, CFACT, Watts Up With That?, wobleibtdieglobaleerwaermung, The Global Warming Policy Foundation (GWPF) und viele andere zeigen genau auf, was falsch ist an der Wissenschaft und an der Politik des Klimawandels. Davon wollen aber auch unsere Politiker und Stadtverwalter nichts hören und sehen. Die Politik der Agenda-21-Globalisten: im Kleinen wie im Großen.