Wort zum Sonntag: Gott ist keine Frau; nein zu sexueller Früherziehung

Neulich meinte tom23, „die bisherigen Themen haben mit Rödermark direkt keinen Bezug … allenfalls indirekt.“ Lieber tom23, ich weiß Ihre Inputs insgesamt zu schätzen, aber ich argumentiere in diesem Fall, dass diese Seite ca. 50 % Artikel bereitstellt, die sich direkt auf Rödermark beziehen und zu mindestens 40 % Themen ansprechen, die nur augenscheinlich nichts mit Rödermark zu tun haben, wie mein Lieblingsthema „Agenda 21/2030“. Dazu kommt jetzt all der Mist, der aus aller Welt, vor allem den Vereinigten Staaten, über unsere Fernseher auch in Haushalte in Rödermark gesendet wird.ariana 1

Also zum Thema: Ariana Grande singt, dass „Gott eine Frau ist“. Sie liefert natürlich keine Begründung dafür, sondern zelebriert sich selbst und ihre sexuelle Kraft, und meint, „wenn alles gesagt und getan ist, wirst du glauben, dass Gott eine Frau ist“. Okay, auch wenn ich Gefahr laufe, prüde oder anti-sexuell zu klingen, aber was ich aus Arianas Text raushöre, ist die Gleichsetzung von Gott mit Frau und Frau mit Sex. Täusche ich mich da? Wenn ich mich nicht täusche, dann würde ich sagen, dass die Formel „Gott = Frau = Sex“ der Frau eigentlich einen gewaltigen Image-Schaden verpasst, weil Frau mehr ist als nur ihr Geschlecht, ihre Sexualität. Und Gott kann Frau auf keinen Fall sein, aus demselben Grund wie auch Mann nicht Gott sein kann, sind doch beides Geschöpfe Gottes.

Mir könnte es ziemlich egal sein, was Ariana Grande und andere US-amerikanischen  Sängerinnen so von sich geben, wenn ich nicht befürchten würde, dass sich Botschaften wie „Gott = Frau = Sex“ in den Hirnen von Kindern und Jugendlichen festsetzen, und dass vor allem die Mädchen und jungen Frauen dadurch ein Riesen-Ego entwickeln.

Schaue ich ein paar Jahrzehnte zurück, bekomme ich immer wieder den Eindruck, dass die Frauen früher mehr getaugt haben. Die waren kaum bis gar nicht sexualisiert, und der Fokus lag mehr auf Werten wie Familie, Ehe, Kinder, Respekt vor dem Menschen. Und das galt auch für die Männer. Und dahin müssen wir wieder zurück, wenn unsere Gesellschaft gelingen soll.

Noch scheint die Frühsexualisierung nicht in Deutschland angekommen zu sein, in den Staaten sind sie da schon weiter, in Form von Planned Parenthood. Mit dem Wissen, dass auch die Staaten Agenda 21/2030-isiert werden, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland die Frühsexualisierung aufschlägt und ihre Botschaft „Glückseligkeit durch sexuelle Beliebigkeit ohne Bindung“ mitbringt. Zusätzlich tut sich in letzter Zeit auch ein Abgrund an Pädophilie und Kinderpornographie auf, der mit sexueller Liberalisierung, moralischer Entwertung der Sexualität, einem schleichenden Verlust der Familie und einem „Anything goes“-Weltbild zusammenhängen.

Und wenn Frühsexualisierung nach Deutschland kommt, dann wird sie auch nach Rödermark kommen, ganz im Sinne des globalen Dorfes und des einheitlichen Weltbürgers. Die Kinderpornographie ist bereits in Deutschland angekommen. In meinen Augen schließt sich auch da wieder der Kreis zwischen Musik-Texten und – Videos, die man auch als nicht verklemmter Mensch nur als Perversion bezeichnen kann. Und dieser Mist wird eben auch über die Fernseher in Rödermark ausgestrahlt. Den wahrscheinlichen Auswirkungen sollte so früh wie möglich entgegengewirkt werden.

Fotostrecke zu „Okkulte Symbole in Fotos von Jim Morrison und den Doors“

Libertarismus und Okkultismus schließen einander aus. Libertarismus steht für Freiheit von (zu viel) staatlichem Eingriff in das Leben der Subjekte des Staates. Libertarismus ist mit der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ eng verbunden. Im Prinzip ist jeder staatliche Eingriff in das Leben der Subjekte eine Entscheidung, die der Staat für seine Subjekte trifft. Diese stellvertretende Entscheidung beeinflußt andere Entscheidungen, z. B. wenn ein Kind bereits mit drei Jahren in die Vorschule soll, um staatstreu erzogen zu werden, dann müssen Eltern und Kind ihre Lebensgestaltung eben darauf umstellen. (Im Falle der Agenda 21/2030 geht es um staatlichen Eingriff, stellvertretende Entscheidungen, die jeden Lebensbereich umfassen, und daher jede individuelle Freiheit wegnehmen.)

Was hat das alles mit Okkultismus zu tun? Sehr viel, wenn man bedenkt, dass es sich beim Okkultismus nicht nur um eine Sammlung von interessanten Symbolen handelt, sondern um eine Geisteshaltung, die sich selbstverständlich auf die Entscheidungen seiner Anhänger auswirkt. Es ist kein Zufall, dass ein Jim Morrison eben kein liebevoller Mensch gewesen ist, zu dem ihn seine Anhänger verklären wollen. Er ist es vielleicht einmal gewesen, bevor die Doors zustandegekommen sind, bevor Jim Morrison immer tiefer in die okkulte Szene gerutscht ist. Sex, drugs and Rock’n’Roll. Geheimnistuerei. Zwang. Gewalt. Gehirnwäsche. Genau dieselben Wracks produziert die Traumfabrik Hollywood regelmäßig aus ihren Film- und Musikstars.

Es heißt, dass wer so weit im Hollywood-System kommt, einen „Pakt mit dem Teufel“ gemacht hat. Und wer einen Pakt mit dem Teufel macht, verliert seine Seele (besser: seine Persönlichkeit, seine individuelle Entscheidungskraft) und wird zu einem Sklaven des Systems. Das Hollywood eindeutig auch eine Propagandamaschine ist, eine Hure des jeweiligen politischen Systems (oder etwa eines einzigen ewig gleichbleibenden Systems in unterschiedlichen Schafspelzen?), ist nun auch keine Neuigkeit mehr.

All das ist mit Libertarismus nicht vereinbar.

Fotostrecke: THE OCCULT SYMBOLS OF JIM MORRISON AND THE DOORS

(Jim Morrison scheint sich – wie so viele Opfer des Okkultismus – teilweise bewußt geworden zu sein, was mit ihm geschieht und über die Kultur in der er gelebt hat. Er scheint die Verbindung zwischen amerikanischer Kultur und dem Babylon der Mysterien erkannt zu haben, wenn er prophezeit: „Babylon verblasst„. Vielleicht ist der Titel „Babylon Fading“ zweideutig gemeint. Eine Bedeutung ist, dass das Babylonische System verblasst, verschwindet, weil das bis jetzt immer das Schicksal aller okkulten Kulturen gewesen ist. Die andere Bedeutug ist, dass das persönliche Babylon, in dem er sich gefangen sieht, verblasst, verschwindet, weil er nach Paris emigrieren will oder weil er am Sterben ist, eine Vorahnung von seinem Tod hat. Wer weiß.